Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

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Mittwoch News – KW 34

Versorgung Bedürftiger umstritten
Berliner Tafel warnt vor zu viel Essen
Die Berliner Tafel kritisiert, es gebe zu viele Ausgabestellen für Lebensmittel in Berlin. Der Staat werde damit aus der Pflicht genommen. Andere Vereine mit ähnlicher Aufgabe bestreiten das.

Die Idee ist einfach und gut: Abgelaufene, aber noch genießbare Lebensmittel sollten nicht im Müll landen, sondern an Bedürftige gehen. Organisationen wie die Berliner Tafel, die nach diesem Prinzip arbeiten, haben Erfolg – und sie werden mehr. Das ist ein Problem, findet Sabine Werth, die Vorsitzende der Berliner Tafel. “Die vielen Lebensmittelangebote werden langsam, aber sicher zur Grundversorgung der Armen.” Es gebe inzwischen zu viele Vereine und Projekte, die Essen verteilen. “Wenn wir überall Lebensmittel anbieten, nehmen wir den Staat aus der Pflicht. Das darf nicht sein.”
Quelle: taz
vollständiger Artikel: klick

Bildungsferne Schichten in der Politik
von Lutz Hausstein

Als das Bundesverfassungsgericht am 09. Februar 20010 sein Urteil zur Höhe der Hartz-IV-Regelsätze fällte, stellte es in seiner Begründung unter anderem folgendes fest:
Quelle: binsenbrenner.de
vollständiger Artikel: klick

Buchtipp
“Pervertierung des Stiftergedankens”
Besonders interessant ist in Schulers spannender, jahrelang recherchierter und auch gut geschriebener Chronik der so genannten Bertelsmann Republik, wie er das operative Geschäft der Politberater aus Gütersloh darstellt. Im Fazit klingt das in Thomas Schulers Buch so:

“Nicht Mohn finanziert der Allgemeinheit eine Reformwerkstatt. Vielmehr finanziert die Allgemeinheit den Mohns ein Institut, mit dem diese Gesetze nach ihren eigenen Wünschen und Interessen beeinflussen können. So gesehen, stellt die Bertelsmann Stiftung eine Pervertierung des eigentlichen Stiftergedankens dar.” (Buch-Zitat)

Bertelsmann Republik Deutschland. Eine Stiftung macht Politik
Schuler, Thomas
304 Seiten / 24,90 €
ISBN-13: 978-3593390970
Campus Verlag
Quelle: NDR Info

Die Atomlobby und ihr begrenzter Freundeskreis
Die Atomlobby versucht, den Druck auf die Bundesregierung weiter zu erhöhen. Am Samstag erschien in zahlreichen Zeitungen große Anzeigen mit einem “Energiepolitischen Appell”. Man kann das als starke Drohung sehen – oder auch als Zeichen der Schwäche. Den die Unterstützer außerhalb der Energiekonzerne und der energieintensiven Unternehmen (wie Chemie, Stahl oder Bahn) bleiben begrenzt.
Eine extra Erwähnung ist vielleicht noch die Unterschrift von Josef Ackermann von der Deutschen Bank wert, die auch von den Medien hoch gehängt wurde. Dabei ist die Deutsche Bank stark im Atomsektor engagiert. Laut einer Studie von urgewald, Greenpeace International und Banktrack gehört sie international zu den Top Ten der Banken, die die Atomindustrie finanzieren.
Quelle: LobbyControl

Heribert Prantl: Frau Merkel, bitte zum Diktat!
Wer trifft die politischen Entscheidungen in Wirklichkeit? Weil sie der Brennelementesteuer entgehen wollen, versuchen die Chefs der Atomwirtschaft, die Bundesregierung umzublasen. Dem Wind geben sogar einstige Atomgegner nach.
Offenbar will Merkel den Eindruck vermeiden, dass sie gedrängt werden kann. Wer ohnehin schon bereit ist, das zu tun, was der andere will, kann nicht mehr dazu genötigt werden.
Die Brennelemente-Steuer ist Bestandteil des Anfang Juni verkündeten Sparpakets – und darin einer der ganz wenigen Posten, bei denen auf Wirtschaft und Gutverdiener zugriffen wird. Ansonsten spart das Sparpaket bei den Ausgaben für die kleinen Leute. Nun fällt womöglich die Steuer weg – und wird durch ausgehandelte Zahlungen ersetzt. Das ist der Traum jedes Steuerzahlers: Auf seinen Protest hin tritt der Staat mit ihm in Verhandlungen ein und fragt, wie viel man bitte freiwillig zahlen möchte.
Quelle: SZ

Anmerkung WL: Dass Clement und Schily, die ja sonst gleich mit dem Vorwurf des Wortbruchs wie etwa bei der Diskussion über die Rente mit 67 oder damals bei Ypsilanti bei der Hand sind, mit ihrer Unterschrift selbst einen Wortbruch begangen haben, wird leider nicht thematisiert. Hat Clement als Wirtschaftsminister nicht etwa damals den Atomausstieg mitgetragen?
übernommen von: NachDenkSeiten

Die Fast-alles-ist-möglich-Partei
Wie biegsam sind die Grünen geworden, wenn es um die Macht geht? Allen Bedenken zum Trotz haben sie sich jetzt in Hamburg für ein Weiter-so mit der CDU entschieden – für die Gegner der Beweis: Die einst rebellische Partei ist zum Club der Jasager verkommen.
Quelle: Spiegel Online

Anmerkung WL: Wie schrieb doch KONKRET schon so treffend: „Die Hamburger Grünen werden alles mitmachen, solange sie nur ihre Dienstwagen behalten können“.
Siehe auch: Gelogen ist es nur bei SPD und Linkspartei

übernommen von: NachDenkSeiten


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Wichtige Terminewichtige Termine

  • 15.01.2012 ab 13:00 Uhr Dezentrale Aktionen (Treff am Neptunbrunnen-Alexanderplatz)
  • 17.11.2011 Der Bildungsstreik geht weiter!
  • 12.11.2011 ab 12:30 Uhr Regierungsviertel umzingeln! (Start auf dem Washingtonplatz-südl. des Hauptbahnhofs)
  • 11.11.2011 ab 18:00 Uhr Besetzt die Straßen. Besetzt die Welt. (Lustgarten)
  • 20.10.2011 ab 18:00 Uhr Lange Nacht der Wohnungsbesetzungen (Alexanderplatz)
  • 31.10.2011 ab 19:30 Uhr Treffen: Arbeitskreis-Kritische Soziale Arbeit ( FAB-Crellestr. 21, 10827 Bln.)
  • 22.10.2011 ab 15:00 Uhr Proteste gegen den Bankenrettungsgipfel der EU - vor dem Reichstag
  • 15.10.2011 ab 13:00 Uhr Aktionstag: Empört Euch! Alexanderplatz
  • 18.09.2011 ab 14:00 Uhr Aktionstag "Berlin von unten!" Kottbusser Tor
  • 15.10.2011 Europaweiter Aktionstag - Forderung nach echter Demokratie (Kundgebung vor dem Kanzleramt)
  • 15.09.2011 ab 18:30 Uhr Gesprächsrunde: "Verdrängung von MieterInnen mit Migrationshindergrund-mehr als ein wohnungspolitisches Thema?" im Nachbarschaftshaus Urbanstr. e.V.
  • 26.09.2011 ab 19:30 Uhr Treffen: Arbeitskreis-Kritische Soziale Arbeit (ASP-Forcki)
  • 22.09.2011 ab 16:00 Uhr Demo gegen den Papstbesuch
  • 31.08.2011 ab 19:00 Uhr  Vernetzungstreffen zur "Jugend verschwindet"-Demo in der Linse an der Parkaue   
  • 17.09.2011 Bundesweite Montagsdemo
  • 24.08.2011 ab 19:00 Uhr Aktionsbündnis "Jugend verschwindet" in der Linse
  • 01.09.2011 ab 19:30 Uhr Treffen Arbeitskreis- Kritische Soziale Arbeit in der K9
  • 10.09.2011 Demonstration "Freiheit statt Angst" 2011
  • 03.09.2011 ab 14:00 Uhr Jetzt reichts! Gegen Mieterhöhung, Verdrängung und Armut
  • 20.07.2011 ab 08:30 Uhr Demo gegen die Panzergeschäfte der Bundesregierung
  • 16.07.2011 ab 16:00 Uhr Demoparade - Bürgerentscheid umsetzen! Steigende Mieten stoppen! Frankf. Tor
  • 28.07.2011 ab 19:30 Uhr AKS (Arbeitskreis - Kritische Soziale Arbeit) Sondierungstreffen auf dem Abenteuerspielplatz Forcki
  • 02.09.2011 ab 16:30 Uhr Demo: "Jugend verschwindet"
  • 28.05.2011 ab 13:00 Uhr Kundgebung "Freiheit für Bradley Manning"
  • 30.06.2011 ab 18:00 Uhr Demo gegen "Pro-Deutschland" in Frdh.-Kreuzberg
  • 17.06.2011 ab 18:00 Uhr Protest gegen eine Kundgebung von "Pro-Deutschland" am Frankfurter Tor
  • 01.05.2011 ab 09:30 Uhr Gewerkschaftsdemo-Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
  • 15.04.2011 ab 11:30 Uhr AKW-Domino vor dem Kanzleramt
  • 16.04.2011 ab 10:30 Uhr Tageskonferenz der Berliner MieterGemeinschaft
  • 17.05.2011 ab 11:55 Uhr Demo: "Koalition gegen Angriff auf den Sozialstaat"
  • 26.03.2011 ab 11:00 Uhr Fukushima mahnt: Atomkraft abschalten!
  • 26.02.2011 ab 16:00 Uhr Demo gegen die Räumung der Scharni 29
  • 17./18.06.2011 1. Berliner Tagung-Kritische Soziale Arbeit
  • 17.05.2011 ab 11:00 Uhr Protest gegen Sozialabbau
  • 26.02.2011 ab 14:00 Uhr Demonstration gegen Neonazis und Thor-Steinar
  • 13.02.2011 ab 08:00 Uhr Volksentscheid über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben
  • 19.02.2011 ab 11:20 Uhr Dresden nazifrei!
  • 20.01.2011 ab 17:30 Uhr Vorbereitungstreffen: "Jugend verschwindet"
  • 22.01.2011 ab 12:00 Uhr "Wir haben es satt!" - Demoaufruf
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