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Samstag News Teil 2

Geschäftsführergehälter
„Wie viel verdient der Geschäftsführer einer gemeinnützigen sozialen Organisation im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Berlin?“ Nicht allein die Frage nach den Geschäftsführergehältern der gemeinnützigen Organisationen im Paritätischen Wohlfahrtsverband ist zu stellen, sondern auch die im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg. Der Paritätische hat jetzt eine Studie vorgelegt, aus der Geschäftsführergehälter der Mitgliedsorganisationen hervorgehen. Die Diakonie sollte sich der Erhebung anschließen.

Ob die aktuelle Studie tatsächlich „Fakten liefert“, wie der Paritätische behauptet, ist eine andere Frage. Die Studie will „den Spekulationen der letzten Wochen Fakten entgegen setzen. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RöverBrönner führte im Auftrag des PARITÄTISCHEN Berlin vom 1. bis zum 15. Juni eine Befragung der 650 Mitgliedsorganisationen zur Geschäftsführervergütung durch. Wie groß das Interesse der Mitglieder an Transparenz ist, wird daran deutlich, dass innerhalb dieser 14 Tage ein Rücklauf von 45 Prozent realisiert wurde! Es liegen 246 gültige Fragebögen vor sowie 50 Rückmeldungen von rein ehrenamtlich geführten Organisationen.“

In der Studie steht: „Weitere Verantwortung in Führungspositionen anderer Unternehmen übernehmen 30 männliche und 6 weibliche Geschäftsführer. Fünf von diesen sind in Aufsichtsräten tätig, 25 als Geschäftsführer einer weiteren Gesellschaft und weitere 5 als leitende Angestellte bzw. Prokuristen. In einem Fall liegt eine weitere selbständige Tätigkeit vor. Die überwiegende Mehrheit, d. h. 210 Geschäftsführer sind in keiner dieser Positionen in einem weiteren Unternehmen aktiv.“ So weit so gut. Aber aus der Studie geht nicht hervor, ob einzelne Geschäftsführer mehrere Gehälter in ihrem Trägerverbundes bekommen, beispielsweise von Tochtergesellschaften. Beim Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk, das zur Diakonie gehört, taucht ein gewisser Siegfried Dreusicke gleich an mehreren Stellen in den Organigrammen auf. Bezieht er ein Gesamtgehalt oder bekommt er auch von den Tochterunternehmen ein Gehalt?

In der Kritik an der Treberhilfe ging es aber nicht nur um das Geschäftsführergehalt, sondern auch um den seinerzeit fehlenden Aufsichts- und Betriebsrat. Beide Gremien hat die Treberhilfe inzwischen. Aber wie sieht es bei den Mitgliedern des Paritätischen und der Diakonie aus? Sozialsenatorin Carola Bluhm hat eine Bundesratsinitiative eingebracht, von der man bislang nichts mehr gehört hat. „Einblick in die Personalkosten der Anbieter“ will sie erhalten, und „Die tarifliche Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen soll begünstigt … werden.“ Wo sind die Fragebögen zu diesen Themen? Der Paritätische hat sich einen Punkt aus der öffentlichen Kritik herausgesucht und dafür andere, mindestens ebenso interessante, unberücksichtigt gelassen. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu beauftragen, um einige magere Zahlen zusammenzustellen, ist reine Geldverschwendung.
Quelle:  paperpress
vollständiger Artikel: klick

Wie viel verdient der Geschäftsführer einer gemeinnützigen sozialen Organisation im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Berlin?
Aktuelle Studie liefert Fakten
Auf 56.000 Euro brutto beläuft sich das durchschnittliche Jahresgehalt eines Geschäftsführers, der die sozialen Dienste einer gemeinnützigen Organisation im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Berlin zu verantworten hat. Rechnet man die ehrenamtlich geführten Organisationen mit ein, sinkt dieser Wert auf 51.000 Euro.

Eine Studie des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Berlin setzt den Spekulationen der letzten Wochen Fakten entgegen.Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RöverBrönner führte im Auftrag des PARITÄTISCHEN Berlin vom 1. bis zum 15. Juni eine Befragung der 650 Mitgliedsorganisationen zur Geschäftsführervergütung durch. Wie groß das Interesse der Mitglieder an Transparenz ist, wird daran deutlich, dass innerhalb dieser 14 Tage ein Rücklauf von 45 Prozent realisiert wurde! Es liegen 246 gültige Fragebögen vor sowie 50 Rückmeldungen von rein ehrenamtlich geführten Organisationen. Die Studie steht zum Download bereit s.u..

Über die Hälfte der Geschäftsführergehälter bewegt sich in der Spanne von 39.000 bis 69.000 Euro Brutto pro Jahr. Ein Viertel liegt darunter, ein Viertel darüber.
Quelle: Der Paritätische Berlin
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Yes, we can? – Konsequenzen aus der Maserati-Affaire
Schon 14 Monate vor der eigentlichen Maserati-Affaire bei der Treberhilfe waren die wesentlichen Daten und Fakten zu Hans-Harald Ehlert öffentlich bekannt. Stefan Schneider geht der Frage nach, warum das so lange niemanden großartig interessiert hat und welche Mechanismen dem zu Grunde liegen.

Quelle: drstefanschneider
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2 Kommentare auf “Samstag News Teil 2”

  1. Dude sagt:

    Sehr guter Artikel von Dr. Stefan Schneider. Er macht deutlisch, wie gewachsen die großen Sozialverbände sind.
    Die Arbeitsweise: “Wir denken uns neue Projekte aus und bearbeiten die Kostenträger so lange, bis die das finanzieren.“ ist nichts neues.

  2. Anonym sagt:

    Wo ist denn die Transparenz?
    Wie ich den Beitrag von Ed Koch entnehme, ist es mit der vollständigen Aufklärung und dem Durchsetzen von tariflicher Bezahlung, Zulassung von Betriebsräten usw. Dazu äußert sich von den Wohlfahrtsverbänden niemand? Da ist doch was faul in den Vereinen und Monopolen.

    Textpassage-In der Kritik an der Treberhilfe ging es aber nicht nur um das Geschäftsführergehalt, sondern auch um den seinerzeit fehlenden Aufsichts- und Betriebsrat. Beide Gremien hat die Treberhilfe inzwischen. Aber wie sieht es bei den Mitgliedern des Paritätischen und der Diakonie aus? Sozialsenatorin Carola Bluhm hat eine Bundesratsinitiative eingebracht, von der man bislang nichts mehr gehört hat. „Einblick in die Personalkosten der Anbieter“ will sie erhalten, und „Die tarifliche Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen soll begünstigt … werden.“ Wo sind die Fragebögen zu diesen Themen? Der Paritätische hat sich einen Punkt aus der öffentlichen Kritik herausgesucht und dafür andere, mindestens ebenso interessante, unberücksichtigt gelassen. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu beauftragen, um einige magere Zahlen zusammenzustellen, ist reine Geldverschwendung.

    Was ist mit Frau Sozialsenatorin? Luftblasen?

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