Steigende Mieten lassen GSW auf Rendite hoffen
Die ehemals landeseigene Wohnungsbaugesellschaft will mit Macht an die Börse. Der Senat hält sich die Zustimmung zu den Plänen jedoch noch offen. Dabei herrschen derzeit ideale Bedingungen für einen Börsengang.
von Sabine Beikler und Ralf Schönball (Tagesspiegel)
Die Mieten in Berlin steigen unablässig – das macht Mietern Sorge, beflügelt aber andererseits unternehmerische Pläne. So schaffen die kletternden Preise ideale Voraussetzungen für den Börsengang der ehemals landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GSW. Denn die Mieten von Wohnungen, die in der Stadt angeboten werden, haben im vergangenen Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent zugelegt. In begehrten Bezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg kletterten die Mieten sogar um sieben Prozent.
Anmerkung: 2004 wurde das ehemals kommunale Wohnungsunternehmen an ein internationales Finanzkonsortium privatisiert.












März 12th, 2010 at 10:16
Das System ist faulig!
Im demokratischen Selbstverständnis der politischen Parteien läuft etwas gewaltig schief!
Ein Dank an CDU, FDP, Die Grünen, SPD und Die Linken.
Die werden/sind Fans des von der öffentlichen Hand durch massive Privatisierung erst auf solche Weise konstituierten Marktes.