Verschwendung vom Amt
von Lorenz Maroldt
Das die kommunalen „Kostenträger“ das Geld der Bürger dieser Stadt bei einem übergeschnappten Aufschneider versumpfen lassen, ohne ausreichend zu kontrollieren, das ist ein echter Skandal.
vollständiger Artikel unter:
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Treberhilfe-Sozialausgaben-Ehlert;art141,3039886












März 7th, 2010 at 11:40
Der Fisch stinkt vom Kopf her.
Wenn der Kostenträger die Transferleistungen an einen Träger zuweist, sollte doch bitte auch für Transparenz und ausreichende Kontrollen gesorgt werden. Ist doch wohl plausibel. Es kann nicht sein, dass hier Träger und Verbände dem Kostenträger, sei es der Bezirk oder das Land Berlin, die “heilige Kuh” verkaufen und hohe Beträge erhalten. Hier muss auch der Bezirk und dessen Verantwortlichen in die Pflicht genommen werden, nach der heiligen Kuh zu schauen und näher zu betrachten. Dies ist ja auch in dem Bezirk nicht geschehen -> und das ist ein riesengroßer Skandal. Man erwähne, dass sowohl die Jugenddezernentin und der Sozialdezernent auf Missstände einiger großer Träger schon im vergangenem Jahr hingewiesen wurden. Man hatte dies schlichtweg ignoriert, bzw. verneint. Absurdum.
Stattdessen wurde den Besuchern diverser Ausschüsse die Kostenverteilung zwischen kommunaler und freier Träger vermittelt.
Wie in einem Beitrag zu lesen war;
Die Bezirksverordneten oder Abgeordneten des Landes Berlin
sollten den Bezirksbürgermeistern oder Senatoren kritische Fragen stellen und sich Unterlagen zeigen lassen.
Die Treberhilfe war nicht von Anfang an ein Teil der Diakonie. Erst als Chef Ehlert merkte, dass ein Betriebsrat rechtlich dazu die Möglichkeit hätte, Einsicht in die Bilanzen und Geschäftsunterlagen zu nehmen, entschied er sich, der Diakonie beizutreten. Die Diakonie (wie auch die Caritas) wird als sog. “Tendenzbetrieb” bewertet, d.h., wer christliche Werte vertritt, braucht keinen Betriebsrat. Das ist im bundesrepublikanischen Arbeitsrecht so vorgesehen. Bei “Tendenzbetrieben” gibt es statt eines Betriebsrats die Personalvertretung, die jedoch keine Einsicht in die finanziellen Verhältnisse ihres Arbeitgebers nehmen darf. Wie vielfältig doch das Wort “glauben” genutzt werden kann, zeigt uns da der Herr Ehlert und die Bezirke schließen sich gleich an, sie haben schließlich nur Geld zum Verteilen, verlieren tun die ja nichts…wieso sollte man denn noch Leute einstellen, die die Geldvergabe kontrollieren… Wie der Artikel schon sagt, da wurden genug Hände geschüttelt, die sich dann gegenseitig (unter)stützten und bestimmt immer noch dabei sind, ihre Schäfchen ins Trockene bringen.
Ja der Fisch stinkt sowohl vom Schwanz her, wie auch vom Kopf her.
Die Fehler ihrer Kommunalpolitik werden diese Verantwortlichen wohl kaum in diesem Blog zugeben. Schade eigentlich.