Kundgebung
Kundgebung 8. März 10.00 Uhr vor dem Sozialsenat : Oranienstr. 106
gegenüber der Bundesdruckerei ( Bus M 29 U- Moritzplatz, bzw. Kochstr.)
Wir wollen keine Blumen zum 8. März Frau Blum !
Wir brauchen die von Ihnen in 2009 versprochenen besseren Lösungen für die Einzelfallhilfe = EFH !
- Einzelfallhelfer/innen (EFH) für Menschen in Not protestieren gegen Unterbezahlung !
- Keine Verdrängung der EFH durch das hierarchischer organisierte BEW ( betreutes Einzelwohnen ) und dessen Lobbies !
Individuelle Hilfen (EFH) für Menschen in Not, um mit dem Alltag, den Ämtern usw. zurecht zu kommen, sollen weiter als Einzelfallhilfe direkt 1 zu 1 von Betroffenen wählbar und einsatzbar sein und nicht durch BEW ersetzt werden. Die EFH muss ausreichend honoriert werden, sonst werden die EFHs selber krank durch das System !
Bedingt durch die Krise müssen wir fragen:
Fällt auch einem rot-roten Senat nichts anderes ein, als ganz unten zu versuchen weiter einzusparen?! EFH ist aufsuchende Sozialarbeit, die in Berlin von vielen Frauen und engagierten Menschen gemacht wird. Sie ermöglicht es, individuel zu helfen und Ungerechtigkeiten aus den Hartz IV- und Ämterchaos vorzubeugen o. auszugleichen.
EFH ist die einzige Hilfe, wo die Menschen in Not direkt die HelferInnen bestimmen können und nicht eine hierachische Organisation dazwischen steht. Solche Organisationen bieten das Bew = betreutes Einzelwohnen an, welches der EFH vergleichbar ist. Große BEW Organisationen haben nicht genauso die Klienten zentral im Blick, weil sie als Unternehmen funktionieren . Weil die Krise Einsparungen im Sozialen erwarten ließ haben die BEW Träger, mehr Nachfrage erwartend, mehr Budgets beantragt, mit dem Psychiatriebeauftragen wird darauf gedrängt, dass ihre BEW absoluten Vorrang habe: Wenn nun wirklich eingespart wird könnte also die EFH dadurch verdrängt werden. Oder aber sie wird immer weiter in die unbezahlte Arbeit abgedrängt werden, die typischerweise als Beziehungs-arbeit weiblich konotiert und abgewertet ist, weil sie nicht hierarchisch mit einem Chef strukturiert ist, sondern der/die Chef ist die Klienten sind. Wir appelieren an ihre frauenpolitsche und genderdemokratische Einsicht: machen Sie ihr Versprechen für eine bessere Lösung, als den Entwurf von Frau Knacke Werner wahr:
Die gute Arbeit der EFH muss erhalten und ausreichend gut honoriert werden!
Wenn Berlin sozial sein soll, kann die Finanzkrise nicht einfach durch Wegsparen sozialer Errungenschaften überwunden werden, sondern die Reichen müssen mehr besteuert werden. Berlin ist so sozial, wie wir es umsetzen : lassen Sie sich nicht einwickeln Frau Blum!












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