Doch prekäre Arbeitsverhältnisse?
Wie dem Tagesspiegel zu entnehmen ist, wurde einen Teil der Anschaffungskosten für den Dienstwagen-Maserati des beurlaubten Treberhilfe-Chefs Harald Ehlert durch seine Untergebenen erarbeitet.
Über einen verpflichtenden Verhaltenskodex für gemeinnützige Sozialunternehmen, will am Montag die Sozialsenatorin Carola Bluhm (Linke) mit den Wohlfahrtsverbänden sprechen. Dabei werde sie auf die Einhaltung einer „ortsüblichen tariflichen Vergütung“ dringen, sagte eine Sprecherin dem Tagesspiegel. „Wir orientieren uns am Berliner Corporate Governance Codex und dem Gesetz zur Herstellung von Transparenz bei den Berliner Anstalten.“ Danach müssten die Gehälter von Vorständen und Geschäftsführern offengelegt werden.












März 7th, 2010 at 19:29
# Verantwortlichen des Bezirkes
BVV Mitglieder
JHA Mitglieder
Bitte nehmen Sie die durch die Presse aufgedeckte Arbeitsweise freier Träger und seit Jahren von der Gewerkschaft angemahnte Verfahrensweise freier Träger mit ihren Mitarbeitern endlich einmal wahr und handeln Sie dementsprechend.
Sowohl in den Ausschüssen, wie auch ganz massiv in diesem Blog wurde schon seit Sommer letzten Jahres darauf hingewiesen.
Sie können sich also nicht hinstellen und sagen, Sie wussten von nichts!
Sorgen Sie endlich dafür, dass freie Träger ihre Mitarbeiter genauso vergüten, wie kommunale Mitarbeiter!
Dann geht Ihre Kostenrechnung höchstwahrscheinlich nicht mehr auf. Das müssen Sie dann leider selbst ausbaden. Ihr Argument war stets; die freien Träger machen die gleiche Arbeit einfach billiger.
Aber weshalb sie die Arbeit billiger machen, sollten Sie auch erwähnen. Das Sie die Arbeitsverträge der Mitarbeiter freier Träger nicht kontrollieren können, leuchtet ein. Welcher Träger lässt sich schon gern in die Karten schauen?
Aber so naiv können Sie nicht sein, um zu wissen, weshalb ein Träger billiger ist?
Und Ihre Powerpräsentation zweifel ich ganz stark an!
Wie ich auch selbst bei Herrn Heinisch von den Grünen in Lichtenberg alles anzweifel! Diakonisches Werk?
Übrigens, bei einer Versammlung der Grünen in der Seniorenstätte wurden die prekären Arbeitsverhältnisse bei Trägern auch angesprochen. Das wollte wohl niemand hören. Kaum zu glauben!