Soziales Netz außer Kontrolle
Hunderte Millionen Euro kostet das soziale Netz – Politiker haben keinen Überblick, wer was bekommt.
von Sigrid Kneist/Werner van Bebber
Für die „soziale Stadt“ werden in Berlin Hunderte Millionen Euro öffentlicher Gelder aufgewandt. Aber wohin all die Mittel fließen, wer profitiert – darüber hat niemand einen genauen Überblick. Die Gelder fließen in Sozialprojekte, in die Jugend- und Familienhilfe, in die Arbeitsmarktförderung. Hunderte Vereine, gemeinnützige und gewinnorientierte Unternehmen erhalten öffentliche Gelder, um sich um all die Belange zu kümmern, die im weitesten Sinne das soziale Gleichgewicht der Stadt herstellen sollen.
vollständiger Artikel unter:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Sozialausgaben;art124,3040808












Februar 26th, 2010 at 10:50
Grundsätzlich ist das soziale System zu hinterfragen. Der Staat gibt Verantwortung ab. Immer mehr Leistungen werden ausgelagert und abgegeben. Wohlfahrtsverbände versorgen und betreuen Bedürftige. Das führt doch dazu, dass soziale Leistungen gekürzt werden und der Bürger welcher Hilfe benötigt, auf die Wohlfahrt angewiesen ist. Die “Überschüsse” der Reichen werden zunehmend anstatt an den Staat zu fließen, in die Schweiz, Lichtenstein weitergeleitet, bzw. als Spendengelder umgeschichtet. Schließlich hat man dann auch noch etwas Gutes an den Bedürftigen getan. Die Steuereinnahmen des Staates werden stetig weniger. Hartz IV will man nicht erhöhen, da man sich erhofft, dass die Wohlfahrt das soziale Dilemma in Form von Tafel, Wohnunterkünften und andere Leistungen ausgleicht. Vorbild- USA. Selbstbestimmung? Abhängigkeit!