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Senat greift bei Maserati-Affäre durch

Der „Sozialmaserati“ der Berliner Treberhilfe ist inzwischen verkauft. Jetzt weitet sich die Affäre zu einer Debatte über die Finanzierung aller sozialen Träger aus. Die Verwaltung will das Finanzgebaren von Sozialeinrichtungen prüfen.

Staatssekretär Fritsch sagte, der Betrieb eines Sportwagens aus Sozialleistungen, die das Land für die Betreuung von hilfebedürftigen Berlinern bereitstelle, habe „mit Sozialwirtschaft gar nichts mehr zu tun“. Die Mittel seien ausschließlich für Projekte der Hilfebedürftigen zu verwenden.
vollständiger Artikel unter:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Treberhilfe;art270,3039847

6 Kommentare auf “Senat greift bei Maserati-Affäre durch”

  1. Urmel sagt:

    Senatorin für Soziales- Bluhm stellt die Frage: Wie steht es um die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Treberhilfe? Werden sie ausreichen und nach Tarif bezahlt? Warum gibt es keine Beschäftigtenvertretung? Woraus erzielt die Treberhilfe Gewinne und was macht sie mit ihnen? Was geschieht mit den Spenden?
    Diese Fragen wird Herr Ehlert nun beantworten müssen.
    Laut Beitrag vom RBB
    http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.media.!etc!medialib!rbb!rbb!abendschau!abendschau_20100223_treber.html
    Für mich stellt sich hierbei die Frage: Seit ca. 2 Jahren ist der Maserati-Besitz des Geschäftsführers und die Stellung der Arbeitnehmer bei der Treberhilfe bekannt. Weshalb schaltet sich nun erst das Diakonische Werk, dessen Mitglied die Treberhilfe ist, ein? Hier sei einiges zu überprüfen und zu hinterfragen. Auch die Frage, wie kann Sozialprofit erwirtschaftet werden? Frau Senatorin und Herr Staatssekretär, bitte eine genaue Überprüfung! Vor allem, Änderungen für die Begünstigten und den Beschäftigten der Treberhilfe. Öffentliche Gelder, sowie Spenden sollen bei den Bedürftigen ankommen. Eine tarifliche Entlohnung der Angestellten ist zwingend notwendig.

  2. Dagobert sagt:

    Es ist nicht nachvollziehbar wie kleine Vereine kaum überleben können und vieler Orts auch aufgeben müssen und andere immer größer werden. Eine Transparenz über den Einsatz der Gelder von Trägern ist doch die oberste Voraussetzung. Ich habe einen interessanten Artikel in der Welt gelesen.
    http://www.welt.de/berlin/article6563831/Wie-die-Treberhilfe-ihr-Kapital-erhoehte.html

  3. rebellin sagt:

    anstatt öffentliche einrichtungen zu übergeben sollte besser geprüft werden, was denn mit den geldern passiert, ich bin mir sicher, dann wäre genug geld da um öffentliche einrichtungen weiterzufinanzieren…

    @ frau herrmann:

    soviel zu ihren erwartungen…
    kontolle muss her, ihre erwartung, dass die gelder da ankommen, wo sie hingehören, reicht nicht…

  4. Sozial(ist) sagt:

    Nun melden sich zu den Geschehnissen des H. Ehlert von der Treberhilfe auch die Stadträte für Soziales aus den Bezirken zu Wort. Herr Mildler-Spindler Friedrichshain/Kreuzberg kündigte nun Konsequenzen an.
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/157122/157123.php
    Weshalb erst nach 2 Jahren? Informationen gab es schon vor Jahren genug. Sei es über die Medien, Gewerkschaft Verdi oder über Mitarbeiter dieses Vereins.
    Bleibt zu hoffen, dass die Kontrolle der Verwendung öffentlicher Gelder für soziale Leistungen endlich wahrgenommen wird. Auch sollte ernsthaft geprüft werden, in welchen Arbeitsverhältnissen die Mitarbeiter dort tätig sind. Das heißt, die Überprüfung, Beseitigung und Verhinderung von prekären Beschäftigungsverhältnissen sollte auch von Seiten des Bezirkes vorgenommen und durchleuchtet werden.

  5. Monika Herrmann sagt:

    Hallo, Rebellin -
    es wird kontrolliert, keine Sorge…
    Mit Gruß
    Monika Herrmann

  6. Frau Wong sagt:

    Die Treberhilfe gibt es auch in diesem Bezirk.
    Kontrolliert wurde es bestimmt noch nicht.
    Die Missstände wurden auch diesem Bezirk und den Verantwortlichen gemeldet.
    Wenn sich Herr Sozialstadtrat nun hinstellt und sein Statement abgibt, wirkt das nicht nur lächerlich, sondern einfach nur dreist.
    Da kommt bei vielen Bürgern der Verdacht auf, – eine Hand schüttelt die andere.
    Insofern gebe ich @ rebellin Recht.
    Es sollte doch auch ersichtlich sein, was ein Träger mit seinen von der Öffentlichen Hand gegebenen Geldern macht.
    Das müsste doch auch im Interesse des Geldgebers sein.
    Hat einer in diesem Blog Informationen zu dem weiteren Werdegang der Musikschule?
    Man hört davon nichts mehr.

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