Maserati-Mann empört Obdachlosenhelfer
Von Julia Jüttner
Seine Klientel hat oft nur das, was sie am Leib trägt. Harald Ehlert, Chef der gemeinnützigen Organisation “Treberhilfe Berlin”, sitzt im Maserati. Er sollte ein Fahrtenbuch führen, nachdem der Dienstwagen geblitzt wurde. Der 47-Jährige klagt dagegen – und muss sich nun harsche Kritik gefallen lassen.
Hamburg – Harald Ehlert ist ein Mann der Tat. Vor rund zwei Wochen erst trommelte er im Rathaus Schöneberg 200 Vertreter gemeinnütziger Organisationen zusammen. Ziel der Aktion: Mehr Transparenz bei sozialen Einrichtungen, die nachweisen sollen, dass sie das ihnen zur Verfügung gestellte Geld sinnvoll ausgeben. Sein Mut, das Thema offen anzupacken, wurde als Pionierarbeit gelobt.
“Für mich war das Thema durch, die offensive Debatte darüber, was Sozialarbeit ist, war ausführlich diskutiert worden.”
vollständiger Artikel unter:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,678856,00.html












Februar 21st, 2010 at 08:30
die sozialen anbieter von ehem. staatlichen aufgaben verdienen nicht schlecht mit der armut von vielen menschen. bleibt die obligatorische frage: auf wessen kosten?
herr ehlert nennt sich einen “sozialkapitalisten”.
der geschäftsführer der treberhilfe ist ein asoziales xxxxxx.
Februar 21st, 2010 at 15:35
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Treberhilfe-Harald-Ehlert;art270,3034810
…”Kritiker sagen, die Treberhilfe gewinne die Ausschreibungen um Jobcenter-, Senats- und Bezirksgelder mit Dumpingpreisen. So mache Ehlert die Projektelandschaft der freien Träger kaputt. Seinen Mitarbeitern zeigte er sich aber zuletzt auch bei Weihnachtsfeiern gegenüber großzügig, er lud auch schon in die Hackeschen Höfe. Regelmäßig gibt es Fortbildungen im firmeneigenen Tagungszentrum in Caputh, wo Ehlert seinen Zweitwohnsitz hat. Einige Dienstwagen sind BMWs, inklusive Laptops. Sein Vorbild ist Heinz Nixdorf, der in Wedding einst Computer zusammenbauen ließ. Ehlert hat die Treberhilfe auch durch wirtschaftlich harte Zeiten gekämpft. Kollegen sagen, der ist wie ein Hai, der beißt sich fest.
Warum dürfe er, wenn er mit Marmelade handeln würde, in den Augen der Leute Gewinne machen, nicht aber als Sozialunternehmer? Die Betrachtung finde er bigott. Und er liebt es auch ein bisschen zu provozieren.”
Februar 21st, 2010 at 15:48
müssen sich alle träger solch einen wettbewerb stellen, führt dies wirklich zu einer veränderung in der trägerlandschaft.