Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

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Der Kinderschutzbund sitzt mit im Boot

Soziale Arbeit ist mit sozialer Verdrängung unvereinbar!
Wir bezweifeln die Glaubwürdigkeit und die Gemeinnützigkeit eines Kinderschutzbundes, wenn sein Unnaer Repräsentant Edwin Thöne eine ganze Wohngemeinschaft auf die Straße setzt. Da besteht der Verdacht einer privaten Bereicherung. Das Wirken des Kinderschutzbund-Repräsentanten Edwin Thöne in Berlin als Miethai wirft ein schlechtes Licht auf den gesamten Verband.
Edwin Thönes Argumentation von alldem nichts zu wissen und ein “stiller“ Gesellschafter zu sein ist eine Lüge! Als einer von zwei Gesellschaftern hat er Vetorecht in allen relevanten Fragen. Räumliche Distanz entbindet ihn nicht von seinen Verpflichtungen. Ebenso wie Edwin Thöne als Gesellschafter der Lila GbR mit seinem privaten Eigentum im Falle eines Bankrotts haftet, steht er in der vollen Verantwortung für das gesamte Wirken der Lila GbR.
Sein bislang einziges Verhandlungsangebot, dass es bei freiwilligem Verlassen des Hauses zu keiner polizeilichen Räumung käme, ist unverschämt aber symptomatisch für sein Verhalten, jegliche (soziale) Verantwortung von sich zu weisen. Profitmaximierung mit Wohnraum ist im Kinderschutzbund anscheinend akzeptiert und nur die erzeugte Öffentlichkeit wird als Problem angesehen. So versteckt sich der Bundesverband des Kinderschutzbundes hinter einem Förderalismusprinzip, gleichzeitig untersagt er aber seinen Kreisverbänden per Mail eigenständig zum Thema der Liebigstr. 14 Stellung zu beziehen. Protestaktionen vor der Bundesgeschäftsstelle in der Schönebergerstr. 15 in Berlin oder in einer der bundesweit existierenden Untergeschäftstellen bieten sich an.
Weder durch das Verlassen der GbR oder des KSBD noch durch das Verstecken hinter seinem Jugendfreund und Mitgesellschafters Suitbert Beulker kann sich der „Kinderschützer“ Edwin Thöne seiner Verantwortung entziehen. Dies würde ihn nicht nur als Familientherapeut unglaubwürdig erscheinen lassen!
Schluss mit den Schikanen – für eine einvernehmliche Lösung am Verhandlungstisch!

Blick über den Tellerrand
Was hier passiert – von der speziellen Note der Lila GbR abgesehen – ist kein Einzelfall. Die Verdrängung von Mieter_innen oder Hausgemeinschaften aus bezahlbaren Wohnraum passiert weiterhin in tausenden Mietshäusern, nicht nur in Berlin. Verbunden damit steigt der Anteil am Einkommen, der für die Miete aufgebracht werden muss, ständig an – eine Tatsache, die vor allem Geringverdienende am härtesten trifft. Gerade in innerstädtischen Bezirken wird es immer schwerer, preisgünstige Wohnungen zu finden.
Der Grund für all die Probleme, mit denen sich Mieter_innen tagtäglich auseinandersetzen müssen, liegt letztlich in der kapitalistischen Organisation des Wohnungsmarktes. Dieser ist nicht auf die Bedürfnisse der Bewohner_innen, sondern auf den Profit der Eigentümer_innen ausgerichtet. Kombiniert mit einer Politik und einer Gesetzgebung sowie Rechtsprechung, die sich immer stärker am Vermieter_inneninteresse orientiert, wirkt sich das besonders fatal aus.
mehr unter:
http://de.indymedia.org/2010/01/270524.shtml

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