Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

  • HOME
  •      
  • WIDERSTAND BERLIN

Dein Foto hier!

1. mach ein Foto von deiner Einrichtung
2. Text verfassen über deine Einrichtung
3. Schick es mir per Mail zu
meine E-Mailadresse findest du unter Kontakt

Tarifstreit – Senat und Gewerkschaften kurz vor der Einigung

Alles spricht dafür, dass die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Berlin am nächsten Montag ein gutes Ende finden. Eine Gehaltserhöhung ist wahrscheinlich. Die GEW sagte die Teilnahme an Streikaktionen ab.
von Ulrich Zawatka-Gerlach

Alles spricht dafür, dass die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Berlin am nächsten Montag ein gutes Ende finden. Die Bildungsgewerkschaft GEW hat ihre Teilnahme an den Streikaktionen, die einen Tag nach diesen Gesprächen mit dem Senat stattfinden sollen, bereits abgeblasen. „Unsere Mitglieder bekommen einen Brief, dass der Streik ausgesetzt wird“, bestätigte GEW-Sprecher Peter Sinram am Dienstag.

Die letzte Tarifrunde war am 20. Januar noch am Widerstand von Verdi gescheitert, während die Gewerkschaft der Polizei (GdP), der Deutsche Beamtenbund (dbb) und – mit Einschränkungen – auch die GEW bereit waren, auf die Vorschläge des Innensenators Ehrhart Körting (SPD) einzugehen. Jetzt sieht es aber so aus, als wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer die übrig gebliebenen Streitpunkte am 8. Februar abräumen könnten. Unter Einbeziehung der Beamten, auf die der absehbare Tarifabschluss weitgehend übertragen werden soll. Und mit der Aussicht auf eine Angleichung der Einkommen ans Bundesniveau bis 2014. Auch die restlichen Ost-West-Unterschiede sollen verschwinden.
mehr unter:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Tarifstreit-Oeffentlicher-Dienst;art270,3019611


2 Kommentare auf “Tarifstreit – Senat und Gewerkschaften kurz vor der Einigung”

  1. Mitarbeiter sagt:

    Ja unser Wowi… Verkündet er die Erhöhung von 10%?
    5% der letzten Jahre und dazu die geforderten 5%, welche in den anderen Bundesländern nun erneut gefordert werden.
    Gleiches Recht für alle. Schließlich hat sich der Senat im vorigem Jahr auch eine Erhöhung von 10% genehmigt. Also will das Fußvolk jetzt auch die ersehnte Erhöhung. Man hatte doch in den letzten Jahren zu Gunsten des Solidarpaktes auf das Geld verzichten müssen. Und bitte nicht ausdehnen bis 2020.

    Streik bei Vivantes:
    Dass sich auffallend viele Auszubildende am Warnstreik beteiligen, dürfte mit den neuesten Sparplänen von Vivantes, einem der größten privaten Krankenhausunternehmen Deutschlands, zusammenhängen. Übernommene Azubis sollen künftig über eine Leiharbeitsfirma eingestellt werden, zu schlechteren Bedingungen, erklären die Streikenden. “Bis zu 30 Prozent weniger würden die jungen Leute dann verdienen”, rechnet Thyroke vor. Kerstin B. und die anderen Auszubildenen wollen sich das Outsourcing in eine Tochterfirma von Vivantes nicht gefallen lassen. Auf Buttons an ihren Jacken steht deshalb: “Wir wollen bei Mutti bleiben”.
    http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/freche-azubis-schreien-ihre-chefs-an/

  2. Leser sagt:

    Landesjugendring bittet um weitere digitale Kunstspenden

    Kunst sammeln, um Geld für Wowereits neue Kunsthalle einzusparen – und mit dem Erlös die Arbeit der Berliner Jugendverbände finanzieren!

    Die Senatsklausur zum Doppelhaushalt 2010/11 hat dem Bau einer neuen Kunsthalle zugestimmt. 30 Millionen Euro werden für den Bau fällig, weitere 4 Millionen jährlich für die Finanzierung des Kunstbetriebs. Für Berlin, das zwar arm, aber sexy ist, ist das kein Pappenstiel, vermuten die im Landesjugendring Berlin zusammengeschlossenen Jugendverbände, und greifen ihrer Stadt unter die Arme: sie sammeln Kunst, die sie dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit kostengünstig für seine Kunsthalle überlassen möchten. 300.000 Euro sollen auf diese Weise erwirtschaftet werden. „So schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe“, kommentiert die Vorsitzende des Landesjugendrings Berlin, Carla Dietrich, stolz: „Der Betrieb der Kunsthalle wird billiger, denn wir verkaufen Kunst zum Sonderpreis, zugleich können Jugendverbände und Jugendbildungsstätten die gestiegene Nachfrage nach Jugendarbeit in Berlin mit zusätzlichen 300.000 Euro finanzieren“. 300.000 Euro entsprächen einer siebenprozentigen Erhöhung der Förderung von Jugendverbänden und ihren Jugendbildungsstätten. Mit dieser Forderung war Bildungssenator Jürgen Zöllner in die Senatsklausur gegangen, doch nach der Finanzierung der Kunsthalle war das Geld eben alle.

    Weitere Kunstspenden können per Mail an den Landesjugendring Berlin übergeben werden: tausche-kunst-gegen-jugendarbeit@ljrberlin.de.

    Unser Angebot an Klaus Wowereit: Kunst im Tausch gegen Jugendarbeit
    http://www.ljrberlin.de/index.php?id=229&tx_chgallery_pi1single=1&tx_chgallery_pi1pointer=2&cHash=b970d417b5#c1959

Leave a Reply

Wichtige Terminewichtige Termine

LETZTEKOMMENTARE

MEISTKOMMENTIERT

1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau
Deine Fotos hier! Erstellt euch dazu einen kostenlosen Account auf Flickr.com und ladet dort eure Fotos hoch. Und verseht sie mit den Tag widerstand-berlin. Und ein paar Stunden später werden dann auch eure Fotos hier auf www.WIDERSTAND-BERLIN.de gelistet. Solltet Ihr dazu fragen haben dann nehmt mit uns Kontakt auf.