Armutsquartiere-Kampf den Ghettos
Berlin will der wachsenden sozialen Kluft in den Bezirken mit einem „Aufstiegsprogramm“ begegnen. Wie lösen andere Großstädte dieses Problem?
Die Koalition will mit „Rise“ der sozialen Spaltung der Stadt entgegentreten und versuchen, dass sich an bestimmten Punkten der Elbmetropole keine Armut verfestigt. Die Praxis sieht trotzdem vielerorts anders aus. Das zeigt ein Monitoring der Stadtteile, das angelehnt ist an die Betrachtungsweise von Hartmut Häußermann, der auch die aktuelle Sozialstudie in Berlin verantwortet. Es soll dauerhaft betrieben werden, um auch auf Wandlungen reagieren zu können.
Fünf Behörden plus Senatskanzlei versuchen, zusammen mit den sieben Bezirksverwaltungen die soziale Problemlage in Quartieren zu überwinden. Und weil kommunale Sozialarbeit meist einem gesellschaftlichen Reparaturbetrieb gleicht, muss der Senat auch Geld in die Hand nehmen: 29 Millionen Euro ist diese Arbeit dem Senat dieses Jahr wert.
Die zwölf Handlungsfelder: Beschäftigung, Qualifizierung und Ausbildung, lokale Ökonomie, Familienförderung, Bildung, Integration, lokaler Wohnungsmarkt und Wohnwirtschaft, Gesundheitsförderung, Sport, Kultur, Wohnumfeld und öffentlicher Raum, Umwelt und Verkehr sowie Sicherheit. Als Anlaufpunkte von Vernetzung in den Stadtteilen dienen Begegnungsstätten, die unter unterschiedlicher Trägerschaft betrieben werden können. Vor Ort sind Quartiersmanager für die Steuerung verantwortlich.
vollständiger Artikel unter:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Armut-Stadtentwicklung-Ghettos;art270,3011165












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