Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

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OECD-Studie – Bildungsrendite Bildung wirkt langsam, aber mächtig

Nur 25 Punkte mehr in den PISA-Studien brächten der nächsten Generation in Deutschland 5000 Milliarden Euro ein. Das errechnet eine heute in Paris vorgestellte OECD-Studie.

Verbesserungen der Bildung zahlen sich für die Wirtschaft stärker aus, als wenn mehr Geld  in die Konjunkturpolitik gesteckt würde. Bildungsinvestitionen haben überhaupt nur einen Nachteil, sie rechnen sich nicht in Jahresbilanzen oder Legislaturperioden, sondern in Generationen. Sie wirken langsam, aber dafür mächtig.

Da fragt man sich, warum bringt eine Gesellschaft ihr Geld nicht auf diese Bank mit der höchsten, von keiner Inflation oder Finanzkrise bedrohten Rendite? Stattdessen beginnen nun Politiker schon wieder die Menschen auf Zeiten des Sparens einzuschwören. Sie wollen auch an Lehrern und anderen “Bildungskosten” sparen. Sie sagen, man könne halt jedes Stück des kleiner gewordenen Kuchens nur einmal essen. Denkfehler! Bildung ist nicht Kuchen essen, sondern Kuchen backen! Und natürlich kommt es auf die Zutaten an.

mehr unter:
http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2010-01/oecd-bildungsausgaben?page=1

1 Kommentar auf “OECD-Studie – Bildungsrendite Bildung wirkt langsam, aber mächtig”

  1. Karin v. Lübbe sagt:

    Ich warte auf den Tag, an dem dieser Satz; “Bildung ist nicht Kuchen essen, sondern Kuchen backen! Und natürlich kommt es auf die Zutaten an.” endlich in die Köpfe der Politiker eindringt und dort ein Umdenkungsprozess stattfinden wird.
    Und alles in staatlicher Hand. Das aktuellste Beispiel sind wieder einmal die Krankenkassen. Eine Krankenkasse für Alle, dann gäbe es nicht dieses Dilemma um rote Zahlen.
    Eines von vielen Beispielen. Und ausbaden werden es wieder die kleinen Leute von unten.
    Das ist doch alles asozial.

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