Problemkieze: Verlorene Generationen, abgehängte Stadtteile
von Ralf Schönball
Der Senat will die Förderung in Brennpunkten bündeln – Experten halten dies noch nicht für ausreichend.
Armut, Arbeits- und Chancenlosigkeit – diese Probleme ballen sich auf der sozialen Landkarte Berlins in fünf Gebieten. Teile von Kreuzberg, Moabit/Wedding, Spandau, Marzahn/Hellersdorf sowie Neukölln sind tiefrot gefärbt im „Monitoring soziale Stadtentwicklung“, das die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer vorgestellt hat.
„Wer die Situation dort verändern will, muss deshalb nicht nur auf Baumaßnahmen setzen, sondern sich um die Familien, um die Vorschulen und um die Schulen kümmern“, sagt Häussermann. Und um Ausbildungsplätze. Einfach ausgedrückt, Kinder und Jugendliche müssen von den Straßen und mit ihren Eltern zusammen in die Berliner Gesellschaft zurückgeholt werden.
vollständiger Artikel unter:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Sozialpolitik-Problemkieze;art270,3008681












Januar 24th, 2010 at 18:52
na da sollen die mal ranklotzen, dass es in den problemgebieten nicht bald knallt.
aber bitte daran denken, die baumaßnahmen könnten dann zur aufwertung der kieze und zur abwanderung der bürger führen. denn wer soll dann die hohen mietkosten zahlen. aber so kann man sich dann zwei problemen entledigen. das gebiet aufmotzen und sich neue, zahlkräftige bewohner hereinholen. die bezieher von transferleistungen ziehen dann weiter wie die nomaden um zu sehen, wo es sich noch eigermaßen erschwinglich wohnen lässt. bis zur nächsten vertreibung.
Januar 25th, 2010 at 18:48
>Kampf den Ghettos
Berlin will der wachsenden sozialen Kluft in den Bezirken mit einem „Aufstiegsprogramm“ begegnen. Wie lösen andere Großstädte dieses Problem?<
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Armut-Stadtentwicklung-Ghettos;art270,3011165