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Information – Termin

Bezirksgruppe – Die Grünen

Dienstag, 12.01.2010, 19:30 Uhr bis 22:00 Uhr

Zukunft der Kinder- und Jugendeinrichtungen im Bezirk II

Tagesordnung:

  • Podiumsdiskussion über die Zukunft der Kinder- und Jugendeinrichtungen im Bezirk, Teil II
    mit:
    Monika Herrmann , Bezirksstadträtin für Jugend, Familie und Schule
    Andreas Kraft, GEW Vorsitzender des Bereichs Soziales
    Stefan Schultz, Mitarbeiter des trägers Pünktchen im Kiez e.V.
    Thorsten Sett-Weigel, Mitarbeiter Bildungswerk Maggie Kuhn/Stadtteilverein Friedrichshain
  • Vorstellung der Grünen ChristInnen (mit Alexander Bartel)
  • Berichte
  • Sonstiges

Ort: Seniorenfreizeitstätte, Falckensteinstr.6, Berlin-Kreuzberg

4 Kommentare auf “Information – Termin”

  1. miriam sagt:

    - zukunft der kinder- und jugendeinrichtungen im bezirk – teil2 -
    wem möchte hier frau herrmann etwas vom pferd erzählen?
    erzählt sie dann wieder, dass sie eine vollständige übertragung für das bessere konzept gefunden hatte?
    oder kommt wieder der spruch: „Für mich stand der Erhalt der Standorte im Vordergrund.“
    bei solch einer besorgnis um die zukunft, sollte ich mir ernsthaft überlegen, in die grünenpartei einzutreten.
    folgt auch noch teil 3?
    frau herrmann kann doch mit dem ergebnis: teilübertragung noch nicht am ende angekommen sein!

  2. Che` sagt:

    Frau Jugendstadträtin trat vor allen politischen Gremien mit dem Vorschlag zur Entkommunalisierung der Kinder- und Jugendarbeit, um die Kinder- und Jugendarbeit in diesem Bezirk zu retten und auch noch die gewisse EinSparSumme aufzubringen.
    Nun möchte sie über die Zukunft der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in einer Podiumsdiskussion sprechen.
    Ich finde das ganze einfach nur noch lächerlich!
    Denkt sie schon an die nächsten Wahlen? Solch ein Profilierungsgehabe! Wo sind die Leute mit ausreichenden Kompetenzen?
    Was macht eigentlich der Jug Dir? Bastelt er schon wieder an der nächsten Powerpräsentation?
    Thema: Wo kann noch eingespart werden? Wie kann man eine Angebotsstunde unter 20 Euro erbringen!

    Wo ist eigentlich das Statement der Linken gegen den BVV Beschluss? Oder gibt man sich mit der Art und Weise, wie das ganze Prozetere durchgezogen wurde einfach ab?
    von der SPD kann man ja nun nicht mehr viel erwarten. Herr Hemke sitzt bei der AWO… Da werden gewiss eigene Interessen vertreten und durchgesetzt.
    Das ganze kommt mir vor wie KLÜNGELWIRTSCHAFT.
    Lobbyismus lässt grüßen.

    Die Jugendstadträtin hat ja nun einen Teilerfolg erzielt.
    Bequatschen lassen, haben sich ja nun alle, dank Unkenntnis über das ganze Gefasel von Kosten und anderen Unsinn.
    Mal sehen wie es weitergeht.
    Manch ein Träger hat seinen “Arsch” gerettet.
    Da wollen wir doch mal schauen, wer in naher Zukunft der nächste Abschusskandidat sein wird.
    Ein hoch auf die sozialen Kürzungen in unserem Bezirk, vollzogen von den Politikern der Grünen der SPD und der Linken.
    Es kann nur noch rosarot werden.

  3. Elli Pirelli sagt:

    Eine Frage.
    Kann mir jemand sagen wie gestern die Podiumsdiskussion mit den Grünen verlaufen ist? Was kam dabei heraus?
    Ich würde mich über Info sehr freuen.

  4. Urmel sagt:

    @ Elli Pirelli
    Es war jemand von der GEW (angestellt /beurlaubt bei einem freien Träger), jemand von einem kleinen freien Träger (Geschäftsführer) anwesend. Beide stellten ihre Arbeitssituation dar. Auch berichtete der Kollege von Konkurenzkampf und Lohndumping. Auch wurde von den beiden nochmals erwähnt, dass kommunale Einrichtungen und deren Erhalt zwingend notwendig sind. Die Befürchtungen, dass nun auch die Kinder- und Jugendarbeit von großen Sozialkonzernen übernommen wird und kleine Träger hierbei keine Chance haben, wurde ebenfalls deutlich gemacht. Der Träger Treberhilfe mit seinen unseriösen und nach Profit orientierten Machenschaften wurde hier ebenfalls häufig erwähnt. Frau Herrmann (Stadträtin) nahm dies hin mit dem Kommentar, die Überprüfung der Träger sei Aufgabe des Amtes.
    Ein Mitglied der Grünen äußerte ebenfalls Bedenken über die Privatisierungen in sozialen Bereichen. Das Mitglied und dessen Äußerungen fand ich sehr gut und zutreffend. Die Mimik der Stadträtin zu seinem Statement sagte wieder alles. Kopfschütteln und Belächeln. Aber das kennt man schon alles. Widerstand gegen Äußerungen sind unerwünscht. Herr Daniel (ich glaube Mandat im Jugendhilfeausschuss) redete wie eh und je den gleichen Stuss.
    Herr Ströbele verließ die Sitzung nach einer viertel Stunde. Entweder war ihm das ganze Geschwafel zu langweilig oder er hatte ein erneutes PresseShooting. Immerhin gibt es ja einen runden Geburtstag der Grünen.
    Resümee von mir, die Grünen schieben weiterhin den „Schwarzen Peter“ der Haushaltslage der bisherigen Kommunalregierung zu. Sich dagegenstellen und etwas verändern, überlässt man den Anderen.
    Ich hoffe bloß, dass bei den nächsten Kommunalwahlen es nicht zu Gelb-Grün oder Schwarz-Grün kommt. Passen zueinander tut man ja. Und Machtbesessen ist man wohl auch.

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