FDP will Gutscheine statt Kindergeld
Kaum wurde das Kindergeld leicht erhöht, da debattiert die FDP schon wieder über dessen Sinn. Ihre Gutscheinidee nennt die Union “unverschämt”, der Kinderschutzbund ist empört. VON SIMONE SCHMOLLACK
BERLIN taz/dpa | Die FDP will bei der nächsten Kindergelderhöhung Gutscheine statt Bargeld ausgeben. Zumindest fordert Vizeparteivorsitzende Cornelia Pieper laut Bild, dass das Kindergeld “direkt beim Kind ankommen” müsse. Laut Pieper sollen Eltern die Gutscheine direkt in der Kita einlösen können, aber auch in Musik- oder Sportvereinen.
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http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/fdp-will-gutscheine-statt-kindergeld/












Januar 5th, 2010 at 17:07
Die Erhöhung des Kindergeldes ist ja schon eine Krux, da diese Erhöhung nicht bei den Kindern von Hartz 4 und ALG 2 ankommt. Das es nun auch noch Gutscheine statt Kindergeld geben soll, ist eine Demütigung und zugleich Entmündigung der Eltern. Aber wem verwundert dies, nachdem Sarazin und Buschkowsky Äußerungen über Transferempfänger und Ausländer im vergangenem Jahr von sich gaben.
Hier ist doch wieder einmal alles faulig. Am meisten von allem profitieren die, welche ohnehin schon genug verdienen. Erhöhung des Freibetrages, das letzte Kitajahr umsonst pp.
Der gläserne Kasten (Datentransfer) lässt grüßen.
Sinnvoller wäre es, das Geld in Schulen etc. zu investieren, damit es endlich mehr Personal und weniger Stundenausfälle gibt. Dann brauche ich auch keine Gutscheine für Gitarrenunterricht oder Sportangebote.
Was ist das nur für ein Schwachsinn?