Sparen zu welchem Preis?

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Teilübertragung beschlossen

Viele Jugendclubs wechseln an freie Träger, einige bleiben aber beim Bezirk
von Thomas Frey

FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG.
Nach monatelanger Debatte beschloss die BVV bei ihrer jüngsten Sitzung eine Teilübergabe der bezirklichen Jugendclubs an freie Träger.

Den Kompromiss trage sie mit, auch wenn sie noch immer eine vollständige Übertragung besser gefunden hätte, sagte Jugendstadträtin Monika Herrmann (Bündnis 90/Grüne). „Für mich stand der Erhalt der Standorte im Vordergrund.“
mehr unter:
http://www.berliner-woche.de/index.php?id=4&bezirk=FR

4 Kommentare auf “Teilübertragung beschlossen”

  1. anaonym sagt:

    als ich diesen artikel gelesen habe, war ich sehr wütend und traurig zugleich.
    wütend über die aussage der stadträtin für jugend, welche eine vollständige übertragung besser gefunden hätte.
    traurig darüber, das es einrichtungen betrifft, welche gute arbeit für kinder und jugendliche angeboten haben.
    ich war oft mit meinem kind auf dem forki. nun soll dieser an einem träger abgegeben werden. das ist mir sehr unverständlich und nicht plausibel. wenn jemand gute arbeit verrichtet, weshalb soll er dann übergeben werden?
    aber diese antwort kann nur frau stadträtin selbst beantworten. hier kommt der verdacht auf, man will den öffentlichen dienst weiterhin dezimieren und kostengünstig wirtschaften. ich selbst arbeite als beamter im öffentlichen dienst.

  2. Anne Walter sagt:

    Gibt doch Reaktionen in Marzahn-Hellersdorf!!

    http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/stummer-widerstand-auf-din-a-5/

    Gruß Anne

  3. Frau Wong sagt:

    Teilprivatisierung ist das Auslagern von Aufgaben der öffentlichen Hand. Die Sozialkonzerne sind auf dem Vormarsch. Diese haben einen riesigen Verwaltungsapparat, der ja selbstverständlich auch durch öffentliche Gelder finanziert wird. Und dies nicht zu wenig.
    In Friedrichshain-Kreuzberg wurde die vollständige Übertragung der kommunalen Freizeiteinrichtungen abgelehnt. Heraus kam eine Teilübertragung. Wenn dies ein Grund zum Feiern ist, sehe ich dies anders.
    Das ist der erste Schritt, um die vollständige Übertragung in den nächsten Jahren durchzuführen.
    Zum Schluss werden die freien Träger von den großen Sozialkonzernen geschluckt.
    Also nennt man mir bitte den Grund (Erfolg), weshalb es hier etwas zu feiern gibt?
    Liegen hier nicht Eigeninteressen vor?

  4. Jean D´Arc sagt:

    Es steht unzureichend Geld für die Kinderarbeit zur Verfügung. Das stimmt, ist aber ein politisches Armutszeugnis der Landesregierung.
    Weshalb gerade eine Teilprivatisierung der Kinderarbeit das abfangen soll, ist nicht ganz nachvollziehbar.

    Wenn nicht ausreichende Finanzen vorhanden sind, sollte endlich einmal auch nach Qualität der Arbeit in den Einrichtungen geschaut werden. Es gibt doch einige Projekte da kommt man ins Zweifeln, wofür diese eine vom Steuerzahler aufgebrachte Finanzierung erhalten.
    Meine Steuern bitte nicht für kettenrauchende, kaffetrinkende und nichtstuende Leute, welche durch öffentliche Mittel auch noch finanziert werden.
    Ist das die Qualität, um mit Kindern zu arbeiten? Was rechtfertigt hier eine Finanzierung?

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