Kita-Eigenbetrieb NordOst: Küchenarbeiterinnen werden in den Stellenpool versetzt
Letzte Woche hat der Verwaltungsrat des Kitaeigenbetriebes Nordost gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter beschlossen, alle 56 Küchenarbeiterinnen zum 1. Januar 2010 in den Stellenpool zu versetzen. Aber nur zum Schein, denn sie werden weiter an ihrem bisherigen Arbeitsplatz eingesetzt. Bezahlt werden die Küchenkräfte nach wie vor vom Land Berlin. Einmal über die Finanzierung des Kostenblattes und zum anderen hat die Senatsverwaltung für Finanzen zugesichert, bis zur Hälfte der Personalkosten in Höhe von fast einer Million pro Jahr zu übernehmen.
„Dies ist angesichts der Haushaltslage und den Einsparungen zum Beispiel bei Jugend- und Freizeiteinrichtungen in einigen Bezirken unverständlich und nicht nachvollziehbar. Der Kitaeigenbetrieb NordOst verschafft sich einen Vorteil gegenüber den anderen drei Eigenbetrieben, die ihre Küchenarbeiterinnen nach wie vor selbst finanzieren und spart gleichzeitig auf Kosten der Schwächsten“, sagte dazu Werner Roepke, ver.di-Fachbereichsleiter Gemeinden. Für die versetzten Kolleginnen besteht die Gefahr, dass sie nach Auslaufen des Anwendungstarifvertrages im Stellenpool gekündigt werden können. ver.di erwartet von der Senatsverwaltung für Finanzen von dieser unsinnigen Maßnahme Abstand zu nehmen und gleichzeitig in die Verhandlungen über das Kostenblatt auch die Finanzierung der Essenszubereitung in den Kitas mit aufzunehmen.
Herausgeber:
Pressestelle des Landesbezirks Berlin-Brandenburg
der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
Andreas Splanemann – Pressesprecher
(Tel: 030/ 8866 – 4111)












Dezember 25th, 2009 at 09:40
Zu den Kita- Eigenbetrieb NordOst zählen die Bezirke Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Pankow.
Was mit den Küchenkräften hier gemacht wird, ist eine riesengroße Sauerei!
Wenn dies von den anderen Kita-Eigenbetrieben dann auch übernommen wird, spart man weiter und irgendwann sind die Küchenkräfte gekündigt.
Wer sitzt da in den Verwaltungsräten (in Frdh.-Xberg und Mitte)?
- die Stadträte
- Bezirksverordnetenversammlung
als beratende Mitglieder:
- Jugendamtsdirektoren
- Jugendhilfeausschuss
die gesamte Aufstellung unter:
http://www.kindergaerten-city.de
/index.php?id=ws_verwaltungsrat
Das ist die Krux. Hier wird wieder etwas geplant, was echt zum Himmel stinkt.
Da bin ich doch gespannt, wann Herrmann, Harkenthal, Hemke pp. neben Mitte das Ding hier auch durchziehen.
Die Lobbyisten der soz. Einsparungen und Kürzungen machen alles kaputt.