Wollen wir uns das wirklich alles sparen?
Bezirke greifen zum dicken Rotstift
von R. GornyBerlin – Mit 61 Milliarden Euro steckt unsere Stadt finanziell in der Kreide. Allein in Marzahn-Hellersdorf werden deshalb jetzt 16 Sportstätten geschlossen (KURIER berichtete). Aber auch andere Bezirke greifen zum dicken Rotstift.mehr unter:
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/wollen_wir_uns_das_wirklich_alles_sparen_/149980.php












Dezember 24th, 2009 at 10:49
Wer noch kein Geschenk zu Weihnachten hat, hier ein Buchtipp:
Tafeln in Deutschland – Tafeln und der Abbau des Sozialstaates
VS Verlag für Sozialwissenschaften
ISBN: 978-3-531-16139-6
Eckhard Rohrmann -Zusammenfassung
Der Beitrag skizziert die Entstehung und Entwicklung des Sozialstaats in Deutschland als Prozess der Armutsbekämpfung durch fortschreitende Vergesellschaftung typischer Armutsrisiken der abhängig beschäftigten Bevölkerung und zunehmend auch ihrer Familien.
Dabei wurden mehr und mehr unverbindliche Almosen durch einklagbare Rechtsansprüche ersetzt. Diese Entwicklung hat in der Bundesrepublik Deutschland Anfang der 1980er
Jahre ihren Höhepunkt überschritten. Seither werden die bis dahin kontinuierlich auf- und ausgebauten sozialstaatlichen Errungenschaften wieder abgebaut. Seit den 1990er Jahren mildern die Tafeln die Folgen des Sozialabbaus für die Betroffenen in immer mehr Städten durch die Vergabe von Almosen ab. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag den Zusammenhang zwischen den Tafeln und dem Sozialabbau, dies vor allem auch mit Blick auf wichtige Sponsoren der Tafeln, die sich in der Vergangenheit sowohl für den Aufbau der Tafeln als auch – u. a. als Politikberater – maßgeblich für den Abbau des Sozialstaats eingesetzt haben.