Tarifrunde Öffentlicher Dienst Berlin
Senat legt Horrorangebot vor
Im Sommer hat die Tarifrunde für die 60.000 Arbeiter und Angestellten des Öffentlichen Dienstes Berlins begonnen. Der Nachholbedarf für die KollegInnen ist enorm, da es seit der Tarifflucht des SPD/LINKE-Senats im Jahr 2003 lediglich im letzten Jahr eine Erhöhung der Tabellenlöhne um 65 Euro gab.
Thema: Berlin, Betrieb und Gewerkschaft, veröffentlicht: 21.10.2009
Durch den sogenannten Anwendungstarifvertrag 2003 (Lohnkürzungen von 8-12 Prozent bei verkürzten Arbeitszeiten von 40 bzw. 38,5 auf 33,88 bzw. 36,8 Stunden) und einer Abkopplung der Beschäftigten Berlins von bundesweiten Lohnerhöhungen im Öffentlichen Dienst, mussten die Berliner Beschäftigten starke Lohneinbußen hinnehmen.
Ende Dezember läuft der Anwendungstarifvertrag aus. Damit würde die Arbeitszeit wieder auf 38,5 im Westen bzw. 40 Stunden im Osten steigen und die Lohnsenkungen von 8-12 Prozent rückgängig gemacht werden. Mit der damit verbundenen Erhöhung der Arbeitszeit auf 38,5 bzw. 40 Stunden droht die Vernichtung tausender von Stellen.
von Lucy Redler, Berlin
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Oktober 26th, 2009 at 11:01
Die Senatoren erhöhen trotz Nebenjobs ihre Diäten und verhindern bei den Beschäftigten die schon längst fällige Lohnangleichung gegenüber anderen Bundesländern.
Sie predigen Wasser und saufen Wein!
Da sind sie tätig als Kuratoren, Aufsichtsräte, Gesellschafter, Mitglieder, Vorsitzende, Vorstandsvorsitzende/Mitglieder etc.
Lobbyismus breitgefächert in allen Breichen von Wirtschaft, Bildung, Kultur etc.
Alles aufzuzählen wäre endlos. Ein Teil wurde veröffentlicht unter:
http://www.bz-berlin.de/archiv/die-b-z-nebenjob-liste-von-eisenbahninfrastrukturbeirat-junge-reyer-bis-gartenbau-kurator-zoellner-article306475.html