Kommt alle zur BVV-Sitzung am 23.09.09 in die Yorckstraße
Kommt alle mit Plakaten, Trillerpfeiffen, Tanzeinlagen etc. am Mittwoch, den 23.09.2009 um 16:00 Uhr zur Aktion zum Rathaus Kreuzberg, Yorckstr. (5min vom U-Bahnhof Meringdamm) Ab 17:00 Uhr tagt die BVV. Auf der Tagesordnung steht der Entwurf des Bezirkshaushaltsplanes 2010 und 2011 und die Drucksache der SPD, die Übertragung aller kommunalen Kinder- und Jugendeinrichtungen nicht im Haushaltsplan abzubilden.
Hier wird entschieden, ob die gesamte Kinder-und Jugendfreizeitarbeit erhalten bleibt. Bringt Nachbarn, Freunde, Eltern etc. mit und die PolitikerInnen werden spüren, dass die kommunale Kinder-und Jugendarbeit und auch die jetzige Träger- und Angebotsvielfalt nicht stillschweigend abgeschafft werden kann! Wir zählen auf Euch!!!












September 20th, 2009 at 14:40
Aussage:
Diana Golze
kinder- und jugendpolitische
Sprecherin der LINKEN im Bundestag.
Die Politik macht es vor – indem sie wegschaut und die
eigenen Versäumnisse und Fehler ignoriert.
Die Debatte um die Höhe der Strafe, die Frage der »Sühne« und letztlich
die Forderung nach mehr Überwachung öffentlicher Plätze sind offenbar wichtiger als
notwendige Maßnahmen in der Jugendarbeit.
Aber gerade die Jugendsozialarbeit, die Jugendarbeit und das ehrenamtliche Engagement in Jugendverbänden sind die Orte, wo Kinder und Jugendliche lernen, selbstbestimmt, solidarisch und gewaltfrei miteinander umzugehen. Genau diese Stellen wurden in den letzten Jahren finanziell zusammengestrichen, als gäbe es kein Morgen.
Die Folgen sind katastrophal: Die Bundesländer müssen nun ganz allein Sorge für eine ordentliche Ausstattung in der Jugendhilfe tragen. Kein Wort mehr von einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, keine Aufgabenteilung mehr und schon gar kein gemeinsames Schultern der finanziellen und personellen Lasten, die gute Jugendarbeit nun einmal braucht. So bleibt der Verdacht, dass hohe Strafandrohungen an die Stelle qualifizierter Hilfsangebote treten sollen. Soziale Gerechtigkeit und gute Jugendarbeit sind nicht nur besser, sondern auch billiger als mehr Kontrolle und Gefängnisse.
nachzulesen unter:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/156043.das-prinzip-hinsehen-und-wegschauen.html
September 20th, 2009 at 15:31
Nachricht aus dem Bezirk Mitte:
Der Jugendhilfeausschuss
(JHA) der BVV hat letzte Woche die Sparvorlage von Jugendstadtrat Rainer-Maria-Fritsch (Linke) abgelehnt.
mehr unter: Berliner Woche – Lokalausgabe Wedding – Ausgabe: 38 – vom 16.09.09 – Seite 3
http://www.berliner-woche.de/fileadmin/Wochenblatt-Ausgaben/2009/0938_WE.pdf
Na das sollte Friedrichshain-Kreuzberg auch schaffen!!!
Wir lassen uns auch nicht wegsparen!!!
diana
September 21st, 2009 at 14:47
[...] zur BVV-Sitzung am 23.09 um 16.00 Uhr haben wir noch schnell ein Flyer erstellt und wir würden uns freuen, wenn ihr euch den Flyer [...]
September 23rd, 2009 at 14:56
WIR LASSEN UNS NICHT WEGSPAREN!
Hoch lebe AUCH die kommunale Kinder- und Jugendarbeit.
Gemeinsam schaffen wir ALLES!
September 26th, 2009 at 10:58
Wie im Hauptstadtblog zu lesen ist, (..war die bvv der reine wahlkampf und es wurde noch nichts beschlossen sondern wieder auf später vertagt.
wahrscheinlich wollen sich alle nicht vor der wahl entschließen und dann kommts knüppeldick!
schauen wir wies weitergeht, polizeiliches aufnehmen der anwesenden finde ich ja schon stark daneben, vor allem weil bekannt war das bei der bvv die einrichtungen mit jugendlichen und mitsteitern erscheinen!!!)
Ich fand es auch sehr bemerkenswert, das Kinder aus einer Freizeiteinrichtungen beim Versuch die Fraktionsmitglieder zu interviewen, von einem der Herrschaften angemault wurden. Leider konnte man nicht nachvollziehen, aus welcher Fraktion dieser rüpelhafte Politiker kommt. Das ist nicht nur frech und dreist, es zeigt die Denkweise und Egalstimmung von Politik auf.
Ich hoffe, die Kinder werden diese Tat und dieses Verhalten eines Kommunalpolitikers verarbeiten können. Es ist einfach nur traurig und beschämend.
Ich werde dieses Ereignis in Elterngesprächen etc. weitertragen.
Oktober 4th, 2009 at 12:34
In vielen Städten des Landes besteht ein Mehrbedarf in Millionenhöhe im Bereich der Jugendhilfe. Berlin ist kein Einzelfall. Dies ist ein Teil der Auswirkungen durch das Fehlen nachhaltiger Armutsbekämpfung in der Gesellschaft.
Berlin die kinderfreundlichste Stadt?
http://www.mvregio.de/mvr/243830.html
- Jedes dritte Kind lebt von Hartz IV
Übrigens: ein weiteres Ergebnis der meinestadt.de-Befragung – Jeder zweite Großstädter erwartet von den Kommunalpolitikern einen höheren Einsatz, damit die deutschen Städte in Zukunft noch kinderfreundlicher werden.
Die Umwelt des Kindes, spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des Gehirns.
http://www.wsws.org/de/2009/okt2009/armu-o01.shtml
>>In kalten Zeiten freiwillige Leistungen zu kürzen, ist hochgefährlich.
Beim Sparen zeige ein Vergleich das richtige und das falsche Ende auf. Wenn der Verzicht auf einen einzigen Empfang der Wirtschaftsförderung 100 000 Euro bringe, müsse man wissen: „Davon können zwei Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen ein Jahr lang arbeiten.<Armut abhängig machen, von deren “Wohltaten”?<
Oktober 4th, 2009 at 18:00
Die Tafeln sind ein „Armutszeugnis der Sozialpolitik“.
Deutscher Tafeltag – Wissenschaftler kritisieren das Prinzip massiv
„Schwacher Sozialstaat – starke Bürgergesellschaft“ – unter diesem Motto steht
am Samstag der dritte „Deutsche Tafeltag“.
Doch dem Loblied auf diese soziale Bewegung setzen Wissenschaftler jetzt ganz andere Töne entgegen.
Politiker quer durch die Parteien und deren Handeln sind für Sozialabbau und Deregulierung verantwortlich.
Inzwischen gehörten Tafeln zur Normalausstattung des erodierten Wohlfahrtsstaates. „Die Gewöhnung an Tafeln … bedeutet auch die Gewöhnung an das Fehlen nachhaltiger
Armutsbekämpfung in der Gesellschaft.“
„An die Stelle gesetzlich garantierter sozialstaatlicher Armutsbekämpfung traten
(solange der Vorrat reicht) private Hilfen, welche die Folgen von Armut etwas abmilderten.“
Durch ’social sponsoring’, das Unternehmen betreiben, können sie ihr Image aufpolieren“.
Langfristig sehen die Experten die Tafeln als Beitrag zur Verfestigung von Armut.
Tafeln (für die Großen) – Arche (für die Kleinen). Das ist nichts anderes. Es sollten endlich die Missstände beseitigt werden. Jede Familie soll ausreichend Geld erhalten, um ihre Kinder ausreichend zu versorgen. Familien hätten bei ausreichend finanzieller Absicherung das Potenzial dafür. Tafel und Arche machen sie nur abhängig und handlungsunfähig.
Die Arche bald in jedem Sozialraum unterwegs zu Kindern!?