Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

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Zum offenen Brief der Gewerkschaft ver.di in Auswertung der steria mummert consulting studie

Gerade habe ich den offenen Brief(Anlage 1/ Anlage 2) von Achim Christophersen, Sprecher für den Fachausschuss Sozialarbeit und Frau Susanne Stumpenhausen, Landesbezirksleiterin, beide von ver.di gelesen.

An die beiden erst einmal recht herzlichen Dank dafür!!!

Diese Beraterfirma, die der Berliner Senat da beauftragt hat, mag ja für Industriestandorte qualifiziert sein, aber offenbar nicht für den Bereich Bildung und Familie.

Wie sonst ist es zu erklären, dass diese Leute dem Senat raten, gerade hier wegen angeblicher Überalterung - was für ein Wort - auf die Berufs- und Lebenserfahrung zu verzichten, die einen Pädagogen so wertvoll machen.

Ist man hier wirklich auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau? Oder anders ausgedrückt, nach dem Pädagogen Anfang 20, mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung zum Schnäppchenpreis?

Es scheint so.

Wenn ich dann lese, wofür der Senat alles Geld ausgibt, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
So gibt es z.B. einen Styleguide für den Berliner Senat,
damit jeder die richtigen Buchstaben für öffentliche Papiere benutzt, im “Bericht über die, für eine Finanzierung aus Mitteln des Konjunkturpakets II ausgewählten Maßnahmen”, z. B. findet man Vieles, sicher Wichtiges aber nicht einen Einzigen Punkt wo es um außerschulische Bildung geht.

Da drängt sich doch der Verdacht auf, dass man hier sparen will um jeden Preis, koste es was es wolle.

Andere europäische Länder sind uns da Lichtjahre voraus.

Dort hat man erkannt, dass Bildung und Entwicklung der jungen Generation dann etwas bringt, wenn der Staat dies als eine seiner wichtigsten Aufgaben betrachtet und die Zügel hierfür fest in der Hand behält.

Wenn in Kindereinrichtungen vernünftige Personalschlüssel festgelegt werden, die sich an der Praxis orientieren und nicht an einem Rechnermodell, derzeit werden de facto in den meisten Einrichtungen mehr als 15 Kinder ab 3 Jahren pro Erzieher betreut , Klassengrößen von 20 Schülern pro Lehrer nicht überschritten werden, dann geht es auch mit dem Bildungsnieveau bergauf.
Es ist ja sehr begrüßenswert, dass der Senat die Konjunkturmittel nutzen will, um endlich Ganztagsschulen einzurichten, aber weshalb müssen wir im Warten auf deren Fertigstellung die ergänzenden Angebote, die ja genau diese Arbeit leisten, zerschlagen???

Weil eine Unternehmensberatung dies vorschlägt?

Ich bin überzeugt, dass die Verantwortlichen für den Bereich Bildung kompetent genug und durchaus in der Lage sind , den Nonsens in solchem Ansinnen zu erkennen und nach selbstkritischer Prüfung andere Wege zu beschreiten.

Ute Jokisch

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Wichtige Terminewichtige Termine

  • 15.01.2012 ab 13:00 Uhr Dezentrale Aktionen (Treff am Neptunbrunnen-Alexanderplatz)
  • 17.11.2011 Der Bildungsstreik geht weiter!
  • 12.11.2011 ab 12:30 Uhr Regierungsviertel umzingeln! (Start auf dem Washingtonplatz-südl. des Hauptbahnhofs)
  • 11.11.2011 ab 18:00 Uhr Besetzt die Straßen. Besetzt die Welt. (Lustgarten)
  • 20.10.2011 ab 18:00 Uhr Lange Nacht der Wohnungsbesetzungen (Alexanderplatz)
  • 31.10.2011 ab 19:30 Uhr Treffen: Arbeitskreis-Kritische Soziale Arbeit ( FAB-Crellestr. 21, 10827 Bln.)
  • 22.10.2011 ab 15:00 Uhr Proteste gegen den Bankenrettungsgipfel der EU - vor dem Reichstag
  • 15.10.2011 ab 13:00 Uhr Aktionstag: Empört Euch! Alexanderplatz
  • 18.09.2011 ab 14:00 Uhr Aktionstag "Berlin von unten!" Kottbusser Tor
  • 15.10.2011 Europaweiter Aktionstag - Forderung nach echter Demokratie (Kundgebung vor dem Kanzleramt)
  • 15.09.2011 ab 18:30 Uhr Gesprächsrunde: "Verdrängung von MieterInnen mit Migrationshindergrund-mehr als ein wohnungspolitisches Thema?" im Nachbarschaftshaus Urbanstr. e.V.
  • 26.09.2011 ab 19:30 Uhr Treffen: Arbeitskreis-Kritische Soziale Arbeit (ASP-Forcki)
  • 22.09.2011 ab 16:00 Uhr Demo gegen den Papstbesuch
  • 31.08.2011 ab 19:00 Uhr  Vernetzungstreffen zur "Jugend verschwindet"-Demo in der Linse an der Parkaue   
  • 17.09.2011 Bundesweite Montagsdemo
  • 24.08.2011 ab 19:00 Uhr Aktionsbündnis "Jugend verschwindet" in der Linse
  • 01.09.2011 ab 19:30 Uhr Treffen Arbeitskreis- Kritische Soziale Arbeit in der K9
  • 10.09.2011 Demonstration "Freiheit statt Angst" 2011
  • 03.09.2011 ab 14:00 Uhr Jetzt reichts! Gegen Mieterhöhung, Verdrängung und Armut
  • 20.07.2011 ab 08:30 Uhr Demo gegen die Panzergeschäfte der Bundesregierung
  • 16.07.2011 ab 16:00 Uhr Demoparade - Bürgerentscheid umsetzen! Steigende Mieten stoppen! Frankf. Tor
  • 28.07.2011 ab 19:30 Uhr AKS (Arbeitskreis - Kritische Soziale Arbeit) Sondierungstreffen auf dem Abenteuerspielplatz Forcki
  • 02.09.2011 ab 16:30 Uhr Demo: "Jugend verschwindet"
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  • 17.06.2011 ab 18:00 Uhr Protest gegen eine Kundgebung von "Pro-Deutschland" am Frankfurter Tor
  • 01.05.2011 ab 09:30 Uhr Gewerkschaftsdemo-Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
  • 15.04.2011 ab 11:30 Uhr AKW-Domino vor dem Kanzleramt
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  • 13.02.2011 ab 08:00 Uhr Volksentscheid über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben
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