Hier ein kleiner Film von engagierten Eltern
Heute wurde mir eine eMail weitergeleitet mit einem kleinen Videofilm zum Thema Abschaffung der kommunalen Freizeiteinrichtungen in Berlin Friedrichshain – Kreuzberg. Hier erst einmal vielen Dank an das Regenbogenhaus.
Zu diesem Video selbst will ich persönlich nicht viel sagen, denn es spricht für sich selbst.
Und sollte euch das Video gefallen dann bookmarkt es. Benutzt dazu am besten den Button direkt unter dem Titel des Artikels. Denn so wird das Problem noch schneller bekannt und nicht nur bei uns Berlinern.












August 26th, 2009 at 21:37
Hallo!
Danke, daß der Flm so schnell eingestellt wurde, aber es hat sich hier ein peinlicher Fehler in der Überschrift eingeschlichen. Könnt Ihr den ausgleichen?
August 26th, 2009 at 23:52
Na das machen wir doch gerne. Nur wer nichts tut macht keine Fehler
Danke für den Hinweis und bleibt uns weiter treu.
August 27th, 2009 at 12:48
Rederecht für Kinder
Juchu! Eine Mutter unseres Hauses hat für zwei Kinder 5min Rederecht auf dem Jugendhilfeausschuß am 01.09. erwirkt!!!
Geht doch!
August 27th, 2009 at 15:44
Hier ein wichtiger Termin für alle, die sich hier so fleißig engagieren.
Am 29.09. ist ein Kiezfest in der Scharnweberstraße “Suppe&Mucke”(www.suppeundmucke.de) auf dem wir vom Regenbogenhaus einen Stand gemietet haben. Wir werden dort ein Angebot für Kinder haben und das Fest nutzen, um zu informieren. Wir sind über jeden, der mit einsteigen will froh.Herr Ströbele ist übrigens auch zugegen. Meldet Euch im Regenbogenhaus unter 293474273!Das Fest fängt 14:00 Uhr an! Klar, es ist Wochenende, aber wir sollten auch jede Möglichkeit nutzen, die Öffentlichkeit zu informieren.
September 1st, 2009 at 08:57
das video finde ich echt spitze. es zeigt doch wieder einmal deutlich, dass die parteien viel reden, aber wenig tun.
sie reden davon; >mehr geld für bildung>, >unsere jugend ist die zukunftunterstützung der familien< u.v.a. ich bin gespannt, ob sie das alles nach den wahlen einhalten, oder ob es wieder nur luftblasen am horizont sind.
am 1. schultag bekamen viele schüler die mitteilung, dass sie keinen lehrer haben und auf andere klassen aufgeteilt werden. ist das ein armutszeugnis! die schulbehörde hatte doch 6 wochen zeit, um diese problem erst gar nicht aufkommen zu lassen. was machen die bloß mit den kindern?
na zum glück gibt es euch noch bis ende des jahres?, wo die kinder und eltern ihre probleme mitteilen können und ihr sie unterstützen könnt.
SOLCH EINE FARCE KANN DIE POLITIK AN DEN KINDERN NICHT WIEDER GUT MACHEN! SIE SIND VERANTWORTLICH DAFÜR!
sendet das video an ALLE!
September 19th, 2009 at 10:50
An die Politiker.
Es wird immer viel erzählt und häufig wenig getan.
Neben der Altersarmut gibt es auch zunehmend Kinderarmut. Das bringt meine Kindheit in Erinnerung. Es gab wenig Essen, schlechte Bildung für die Armen und Spielen auf den Innenhöfen der Mietkasernen.
Heute ist Deutschland eines der reichsten Länder auf der Erde und tut so wenig für die Zukunft der Kinder.
Aber es trifft nun wieder die Kinder der Sozialhilfeempfänger. Kann denn keine Partei eine vernünftige Famillienpolitik und Politik für Kinder und Jugendlichen machen?
Sieht so der Fortschritt aus?
Kinder können nichts für ihr Dasein. Sie wurden nur geboren und sind auf die Hilfe der Gesellschaft angewiesen.
Lernt aus den Fehlern eurer politischen Vorgänger und macht endlich eine vernünftige soziale Politik.
Hans R.
Oktober 12th, 2009 at 20:15
na wo ist denn das umsetzen der wahlversprechen? nichts dergleichen tut sich in absurdistan. war ja auch nicht anders zu erwarten.
Oktober 22nd, 2009 at 09:29
Die Versprechungen vor den Wahlen:
# Wachstum durch Bildung
# Mehr Geld für Bildung, nicht für Banken
# Wir haben die Kraft für gute Bildung
# Deutschlands wichtigstes Zukunftsunternehmen
# Bildung darf nicht vom Konto der Eltern abhängen
Genau das Gegenteil tritt ein. Schulen werden weiterhin privatisiert und somit das Zwei-Klassen-Bildungssystem weiter forciert.
Der föderale Wettbewerb in der Bildungspolitik wird weiter betrieben.
Zuwendungen für Bildung ist abhängig nach Haushaltslage.
Für die Freizeitbetreuung wird demnächst weniger Finanzen bereitgestellt.
Der außerschulischen Bildung wird weiterhin wenig Bedeutung zugesprochen und kaputt gespart.
Miriam
Oktober 25th, 2009 at 12:16
Bildung in der föderalen Falle
CHRISTIAN FÜLLER ÜBER DIE MODERNISIERUNGSBLOCKADE IM BILDUNGSSYSTEM
21.10.09 – Selten so gelacht. Während die Koalitionäre in Berlin immer neue astronomische
Finanzversprechen machen, ist im Hintergrund ein geradezu vergnügtes Kichern der
Finanzminister zu hören. Mehr Geld für Bildung, hahaha, nicht mit uns! So die Botschaft
an die Kultusminister. In einem Papier der Finanzminister steht quasi wörtlich: Ihr Bildungsfritzen
könnt beschließen, was ihr wollt. Rechnen könnt ihr sowieso nicht.
Man könnte das als Frechheit finsterer Finanzpolitiker abtun. Aber damit ginge man den
Charakteren auf den Leim, die im kulturhoheitlichen Schmierentheater auftreten. In
Wahrheit ist das Bildungswesen in Länderhand eine kühl kalkulierte
Angelegenheit. Sie hat ein strategisches Ziel: Das Bildungswesen gut
kontrollieren – und klein halten zu können.
Es gibt wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass das föderale Bildungssystem
wie ein Investitionsblocker wirkt. Zu viel kleine Krepelländer,
zu komplexe Entscheidungsabläufe, keinen Blick für die Zukunft
der Wissensgesellschaft. Die vom Bund getragenen Ausgaben
für den reparierenden Sozialstaat à la Bismarck explodieren seit 30
Jahren geradezu. Die vorsorgenden Ausgaben für den Chancensozialstaat,
also Bildung und Wissenschaft, stagnieren.
Das Zeitalter seit dem 2. Weltkrieg ist das der Bildungsexpansion – finanziert ist es nicht.
Man muss sich nur die katastrophale Unterfinanzierung von Kindergärten,
Grundschulen und Hochschulen ansehen. Schulen sehen teilweise,
pardon, ekelhaft aus. Und auch das geht nur in Deutschland:
Das heilige 10-Prozent-Ziel für die Zukunftsausgaben wird erreicht -
indem man die Pensionen verdienter Lehrer mit einrechnet. Hahaha!
Kein Bürger muss glauben, dass die schwarz-gelben Koalitionäre ihren
eigenen wissenspolitischen Versprechungen glauben. Was in Berlin
abgezogen wird, ist die große Bildung-ist-uns-wichtig-Show – die
morgen schon vergessen sein wird.
http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digiartikel/?
ressort=me&dig=2009%2F10%2F21%2Fa0015&cHash=d7ea5383c6
Die heiligen 10-Prozent-Zukunftsinvestitionen werden erreicht – durch die Lehrerpensionen.
Und das gilt in noch schlimmerer Weise auch für die Jugendhilfe …
Was für eine Zunkunft? Die der Sparirren? Die Bildung und die Zukunft Deutschland – die Jugend sind denen Scheiß egal!
Oktober 25th, 2009 at 14:47
Wären sie doch bloß so kalt, wie man es immer von Schwarz-Gelb behauptet hat, konnte
man da denken. Würden sie doch bloß eiskalt durchrechnen, was es uns kosten wird, wenn unsere Gesellschaft gleichzeitig immer älter und in den nachwachsenden Jahrgängen immer “bildungsärmer” wird.
Eigentlich wissen es inzwischen ja alle, die Max-Planck-Institute, Experten
und Jugendämter pfeifen es längst von den Dächern: Alterungsprozess
und Bildungsarmut verstärken sich gegenseitig wie ein
Turbo. “Das alternde Deutschland”, so die FAZ-Redakteurin Inge
Kloepfer in ihrem Buch “Aufstand der Unterschicht. Was auf uns zukommt”,
“kann sich seine neue Unterschicht gerade vor dem Hintergrund
seiner demografischen Entwicklung immer weniger leisten.”
Oder, wer es nicht in “Herz-Jesu-Worten” mag, sondern lieber in Kälte:
“Jeder fünfte Jugendliche wird auf Dauer nicht produktiv sein und
damit ökonomisch gesehen überflüssig.” Vom totalen Erziehungsversagen
vieler Eltern, von Jugendlichen (auch deutschstämmigen), die
keinen vollständigen Satz mehr sprechen können, von zunehmender
Verwahrlosung, von der Parzellierung der Gesellschaft in privat bewachte
Oasen der Privilegierten und den dunklen, immer eintöniger
werdenden Rändern, aus denen die Unterprivilegierten erst nachts
herausströmen – Kloepfers Szenario ist keine Erbauungsliteratur.
Man will Rahmenbedingungen dafür verbessern, dass “mehr Menschen
Verantwortung für andere übernehmen – auch außerhalb der eigenen
Familie”. Ehrenamtlich, vermute ich Bildungs- und Betreuungsgutscheine
sollen verhindern – so will es jedenfalls die FDP -, dass Geldleistungen
in den Familien am unteren Ende der Gesellschaft in Alkohol,
Drogen oder Elektronik umgesetzt wird (auch wenn das wieder nicht ausdrücklich
so drinsteht). Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser, in denen man die
Energien und Kenntnisse der Alten nutzt, alleinerziehende Mütter entlastet und überhaupt “zusammenhält”, ohne dass notwendigerweise der Staat die
Regie hat, lassen eben doch ein eigenständiges schwarz-gelbes Profil entstehen. Man
merkt dem Text an vielen Stellen an, wie viel ideologischen Ballast die Union schon abgeworfen hat. So galt es jahrelang als ausgemacht, dass die Verbreiterung von Bildungsabschlüssen
diese entwertet. Heute will man mit einem Zukunftskonto und einem Startguthaben
von 150 Euro auch denen zu einem Studium verhelfen, denen es nicht in die
Wiege gelegt ist. Lernzeitkonten sollen die Forderung nach lebenslangem Lernen unterstützen.
Es hängt aber nicht allein am Geld. Bildungsbündnisse aller relevanten Akteure – Kinder- und Jugendhilfe, Eltern, Schulen, Arbeitsförderung – sollen Einzelne in den Blick nehmen, die durch den Rost zu fallen drohen. Dass es bei den Sprachtests im Vorschulalter, die von nun an verbindlich werden sollen, nicht allein um Migranten geht – dass auch immer mehr Kinder aus deutschstämmigen Familien mit unzulänglichen Sprachkenntnissen in die Schule kommen, ist der Steuerungsgruppe, die den Text verfasst hat, durchaus bewusst. Auch “Diversity- Strategien” werden begrüßt!
Aus “Schlüsselaufgabe” wird, wie gehabt, die Integrationspolitik bezeichnet.
Statt eines eigenständigen Integrationsministeriums, das vom Tisch zu sein
scheint, soll es ein Integrationsgesetz geben (”Integration ist mehr als eine Teilmenge
des Aufenthalts- und Asylrechts”), in dem Integrationskurse, neue Integrationsverträge
zwischen der Bundesrepublik und ihren Zuwanderern, Beratung und Forschung zur Erfolgskontrolle enthalten sind. Der Migrationsforscher Professor Klaus Bade ist nicht ganz überzeugt: “Der eingeschlagene Weg ist sicher richtig”, so Bade gegenüber der WELT. “Es fragt sich aber, was überwiegt: die richtungsweisenden Wegmarken oder die Stolpersteine?” Da sei vieles noch unklar. “Ohne ein Machtwort der Kanzlerin”, so Bades Einschätzung, “wird einiges im Entwurf stecken bleiben.”
Es fehle an einer zureichenden Stärkung der Bundesinstitutionen für Migration und Integration.
Gerade deswegen müssen gesellschaftspolitische Zuständigkeiten auch fernab der
inneren Gefahrenabwehr gebündelt werden. Nötig dafür seien klare Kompetenzen und
hinreichende Ausstattung.
Aber mehr als Zuständigkeiten wird es wohl Mut und Engagement
brauchen. Die Tatsache, dass sich kein einziger Spitzenpolitiker in die
“Sarrazin-Debatte” eingeklinkt hat, spricht Bände. Im neu gewählten
Bundestag sitzen ganze vier Abgeordnete mit Migrationshintergrund.
Keiner von ihnen gehört der Regierungsfraktion an. Wie viel Hartz-
IV-Empfänger es wohl sind?
Oktober 25th, 2009 at 18:41
An das Publikum
O hochverehrtes Publikum,
sag mal: bist Du wirklich so dumm,
wie uns das an allen Tagen
alle Unternehmer sagen?
Jeder Direktor mit dickem Popo
spricht:” Das Publikum will es so!”
Jeder Filmfritze sagt:” Was soll ich machen?
Das Publikum wünscht diese zuckrigen Sachen!”
Jeder Verleger zuckt die Achseln und spricht:
“Gute Bücher gehn eben nicht!”
Sag mal, verehrtes Publikum:
bist du wirklich so dumm?
So dumm, daß in Zeitungen, früh und spät,
immer weniger zu lesen steht?
Aus lauter Furcht, du könntest verletzt sein;
aus lauter Angst, es soll niemand verhetzt sein;
aus lauter Besorgnis, Müller und Cohn
könnten mit Abbestellung drohn?
Aus Bangigkeit, es käme am Ende
einer der zahllosen Reichsverbände
und protestierte und denunzierte
und demonstrierte und prozessierte…
Sag mal, verehrtes Publikum:
bist du wirklich so dumm?
Ja, dann…
Es lastet auf dieser Zeit
der Fluch der Mittelmäßigkeit.
Hast du so einen schwachen Magen?
Kannst du keine Wahrheit vertragen?
Bist also nur ein Grießbrei-Fresser – ?
Ja, dann…
Ja dann verdienst dus nicht besser.
Kurt Tucholsky
Oktober 27th, 2009 at 10:56
ich habe eine seite gelesen, da wird die ignoranz unserer kanzlerin gegenüber dem volke sehr deutlich:
http://www.direktzurkanzlerin.de/
man lese: ist ein auto mehr wert als ein kind?
“Frau Merkel,
können Sie mir bitte erklären wie die Zusammenhänge sind!
Deutschland braucht mehr Kinder=mit Glück gibt es 100Euro Bonus!
Deutschland braucht weniger Umweltverschmutzung=Abwrackprämie 2500Euro!
Mehr Kindergeld?=wird bei HartzIV wieder abgezogen+heimliche Verringerung des Unterhaltsvorschuss!!!
Alleinerziehende Mütter auf HartzIV angewiesen weil Väter nicht zahlen= Bewerbungen auf Freiem Markt ohne Erfolge vorprogramiert!!!+1Jahr Wartezeit auf Kindergartenplätze!!!
Aber hauptsache Sie haben diese Probleme nicht! Weil Sie selbst nicht mal wissen was hier in der Bevölkerung vor sich geht, weil sie nur noch Zahlen und Nummern sehen und keine Menschen, die leiden!!!”
“Im Auftrag der Bundeskanzlerin
Thema Familienpolitik
Am 26. Oktober Antwort Antwort
Re: Ist ein Auto mehr wert als ein Kind?
“Sehr geehrte Frau Diedrichsen,
vielen Dank für Ihre Anfrage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.
So sehr wir verstehen, wenn sich Menschen über finanzielle Engpässe aufregen: Ihre Anschuldigungen sind nicht gerechtfertigt. Zumal Sie Fördermaßnahmen vergleichen, die sich so nicht vergleichen lassen. Mit der Umweltprämie hat die Bundesregierung die Sicherung von Arbeitsplätzen in der deutschen Automobilindustrie gefördert – Arbeitsplätze, von denen auch Familien und damit Kinder abhängig sind. Der Kinderbonus in Höhe von 100 Euro pro Kind diente dazu, die Kaufkraft von Familien in der Wirtschaftskrise zu stärken. Der Bonus wurde übrigens nicht mit den Regelleistungen zur Grundsicherung verrechnet.
Zusätzlich hat die Bundesregierung die Unterstützung von Kindern bedürftiger Familien verbessert. Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren erhalten seit dem 1. Juli monatlich 35 Euro mehr – statt 211 also 246 Euro. Neu ist auch das „Schulbedarfspaket“ in Höhe von 100 Euro pro Schuljahr. Es wird seit dem Schuljahr 2009/2010 gewährt. Nicht zuletzt sorgen ein verbesserter Kinderzuschlag sowie eine deutliche Wohngelderhöhung dafür, dass Eltern mit geringem Einkommen und ihre Kinder oberhalb der Bedürftigkeitsschwelle bleiben.
Alle diese Maßnahmen zeigen, dass die Bundesregierung sehr wohl weiß, „was in der Bevölkerung vor sich geht“, wie Sie es formuliert haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung”
weitere anfragen:
-Ungleichheiten in unserem Land- seite 8
-Warum wird das Kindergeld nicht für die Kinder genutzt?- seite 12
-Kein Kindergeld für Bedürftige – seite 13
-Armut in Deutschland – seite 14
und …