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	<title>Kommentare zu: Abschaffung der kommunalen Kinder-und Jugendarbeit in Berlin</title>
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	<description>Kein SSV in der Kinder,- und Jugendarbeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Dec 2011 14:42:44 +0100</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: da platzt mir die hutkrempe</title>
		<link>http://www.widerstand-berlin.de/2009-08-20/abschaffung-der-kommunalen-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin/comment-page-2/#comment-3131</link>
		<dc:creator>da platzt mir die hutkrempe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 11:03:33 +0000</pubDate>
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		<description>es sind doch nun genügend stellen für die verwaltung frei.
oder doch nicht?
ich frage mich ernsthaft, wer die verantwortung für den wegfall der stellen trägt.
sind es die bezirke oder der senat?
so ein katz-maus spiel ist doch unglaubhaft.
die kommunalpolitik kannst du einfach nur belächeln. auch wenn es eigentlich haaresträubend ist.
aufwertung der kieze
schwerpunktsetzung familienzentren
mensch wer geht denn ins familienzentrum?
es sind doch überwiegend die sozial abgesicherten familien. die soziale unterschicht zieht doch nach und nach weg. wohlbemerkt, nicht freiwillig. 
wenn ich dann die statements der kommunalpolitiker in den medien verfolge, klingt das für mich nach ausreden. die machen doch politik. wenn sie dazu nicht mehr in der lage sind, die interessen der bürger durchzusetzen, sind sie fehl am platze. nicht nur die stimmen der bioeinkäufer und der hinzugezogenen menschen zählt. nein auch die stimme der anderen. aber die gehen ja schon lange nicht mehr wählen. für sie gibt es keine lobby mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es sind doch nun genügend stellen für die verwaltung frei.<br />
oder doch nicht?<br />
ich frage mich ernsthaft, wer die verantwortung für den wegfall der stellen trägt.<br />
sind es die bezirke oder der senat?<br />
so ein katz-maus spiel ist doch unglaubhaft.<br />
die kommunalpolitik kannst du einfach nur belächeln. auch wenn es eigentlich haaresträubend ist.<br />
aufwertung der kieze<br />
schwerpunktsetzung familienzentren<br />
mensch wer geht denn ins familienzentrum?<br />
es sind doch überwiegend die sozial abgesicherten familien. die soziale unterschicht zieht doch nach und nach weg. wohlbemerkt, nicht freiwillig.<br />
wenn ich dann die statements der kommunalpolitiker in den medien verfolge, klingt das für mich nach ausreden. die machen doch politik. wenn sie dazu nicht mehr in der lage sind, die interessen der bürger durchzusetzen, sind sie fehl am platze. nicht nur die stimmen der bioeinkäufer und der hinzugezogenen menschen zählt. nein auch die stimme der anderen. aber die gehen ja schon lange nicht mehr wählen. für sie gibt es keine lobby mehr.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mitarbeiter des ÖD</title>
		<link>http://www.widerstand-berlin.de/2009-08-20/abschaffung-der-kommunalen-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin/comment-page-2/#comment-3022</link>
		<dc:creator>Mitarbeiter des ÖD</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 19:31:04 +0000</pubDate>
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		<description>In der Morgenpost vom 13. 06 habe ich folgendes gelesen:
&quot;Berliner Morgenpost: Herr Menninger, Sie feiern am Donnerstag 60 Jahre Parität in Berlin.
Sozialsenatorin Bluhm hat gerade den Einfluss der Wohlfahrtsverbände beschnitten, die Liga-Verträge, in denen sie bisher die Zuwendungen an freie Träger verwaltet haben, werden nicht verlängert. Erzürnt Sie das?
Oswald Menninger: Wir halten die Entscheidung für falsch. Bei diesen Verträgen haben wir uns verantwortlich gezeigt und gute Arbeit geleistet.
Berliner Morgenpost: Geht der Trend in der Sozialarbeit weg von freien Trägern und hin zum Staat?
Oswald Menninger: Das wird politisch diskutiert. Aber ich halte das für einen falschen Weg. Dauerhaft ist es günstiger, die Bürger über freie Träger mit sozialen Dienstleistungen zu versorgen.&quot;

Dazu bleibt nur zu sagen - Billiger mag es ja sein, aber besser? Da haben wir ja inzwischen genügend Beispiele
mißlungener Privatisierungen öffentlicher Aufgaben, die nach schmerzlichen Erfahrungen wieder rückgängig gemacht werden, weil logischerweise die Qualität sinkt, wenn es billiger werden soll. Billiger heißt: Sparen am Personal,
Sparen am Betreuungsumfang, kurz: der Mensch wird zum Kostenfaktor, der nebenbei auch noch Profit abwerfen soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Morgenpost vom 13. 06 habe ich folgendes gelesen:<br />
&#8220;Berliner Morgenpost: Herr Menninger, Sie feiern am Donnerstag 60 Jahre Parität in Berlin.<br />
Sozialsenatorin Bluhm hat gerade den Einfluss der Wohlfahrtsverbände beschnitten, die Liga-Verträge, in denen sie bisher die Zuwendungen an freie Träger verwaltet haben, werden nicht verlängert. Erzürnt Sie das?<br />
Oswald Menninger: Wir halten die Entscheidung für falsch. Bei diesen Verträgen haben wir uns verantwortlich gezeigt und gute Arbeit geleistet.<br />
Berliner Morgenpost: Geht der Trend in der Sozialarbeit weg von freien Trägern und hin zum Staat?<br />
Oswald Menninger: Das wird politisch diskutiert. Aber ich halte das für einen falschen Weg. Dauerhaft ist es günstiger, die Bürger über freie Träger mit sozialen Dienstleistungen zu versorgen.&#8221;</p>
<p>Dazu bleibt nur zu sagen &#8211; Billiger mag es ja sein, aber besser? Da haben wir ja inzwischen genügend Beispiele<br />
mißlungener Privatisierungen öffentlicher Aufgaben, die nach schmerzlichen Erfahrungen wieder rückgängig gemacht werden, weil logischerweise die Qualität sinkt, wenn es billiger werden soll. Billiger heißt: Sparen am Personal,<br />
Sparen am Betreuungsumfang, kurz: der Mensch wird zum Kostenfaktor, der nebenbei auch noch Profit abwerfen soll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mitarbeiter</title>
		<link>http://www.widerstand-berlin.de/2009-08-20/abschaffung-der-kommunalen-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin/comment-page-2/#comment-2896</link>
		<dc:creator>Mitarbeiter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 08:49:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://widerstand-berlin.de/?p=19#comment-2896</guid>
		<description>Wo sind die Rahmenverträge?
Wo ist die Absicherung der Finanzierung für die Kinder-und Jugendarbeit?
Ist diese Zielsetzung nur das Wort auf einem Stückchen Papier. Selbst das ist nicht vorhanden.
Gutes- wer da böses ahnen mag.
Hier wird nichts von alledem geschehen.
Hohle Worte.
Einsparungen schreiten weiter voran.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo sind die Rahmenverträge?<br />
Wo ist die Absicherung der Finanzierung für die Kinder-und Jugendarbeit?<br />
Ist diese Zielsetzung nur das Wort auf einem Stückchen Papier. Selbst das ist nicht vorhanden.<br />
Gutes- wer da böses ahnen mag.<br />
Hier wird nichts von alledem geschehen.<br />
Hohle Worte.<br />
Einsparungen schreiten weiter voran.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mutter von Felix B.</title>
		<link>http://www.widerstand-berlin.de/2009-08-20/abschaffung-der-kommunalen-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin/comment-page-2/#comment-2790</link>
		<dc:creator>Mutter von Felix B.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 18:05:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://widerstand-berlin.de/?p=19#comment-2790</guid>
		<description>Auf der Homepage vom Regenbogenhaus verabschiedet sich das Kollegenteam von den Besuchern.
Ich finde es sehr traurig. Hier geht die jahrelange Beziehung zu den Kindern verloren.
Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen dafür.
Machen Sie weiter so.
Sieht so die Zukunft unserer Kinder aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Homepage vom Regenbogenhaus verabschiedet sich das Kollegenteam von den Besuchern.<br />
Ich finde es sehr traurig. Hier geht die jahrelange Beziehung zu den Kindern verloren.<br />
Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen dafür.<br />
Machen Sie weiter so.<br />
Sieht so die Zukunft unserer Kinder aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rebellin</title>
		<link>http://www.widerstand-berlin.de/2009-08-20/abschaffung-der-kommunalen-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin/comment-page-2/#comment-2781</link>
		<dc:creator>rebellin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 11:21:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://widerstand-berlin.de/?p=19#comment-2781</guid>
		<description>@ anonym

kann deine überlegungen schon sehr gut nachvollziehen, aber was ist denn überhaupt in einem jahr noch sicher???

750 milliarden zur rettung des euro...
ganz klar muss ein rettungsschirm sein, aber den aufzuspannen, ohne die finanzmärkte zu regulieren ist meiner meinung nach der falsche weg...

habe zum glück noch nie eine inflation miterlebt, aber ich habe das gefühl, dass wir gerade ganz gewaltig darauf zusteuern...
bis vor wenigen jahren hat man den betrag &quot;milliarde&quot; so gut wie nie gehört, inzwischen geht es nur noch um milliarden, wir nähern uns langsam den &quot;billionen&quot;...


bei dem kurs, den wir gerade steuern, glaube ich nicht daran, dass dieser staat in einem jahr noch geld für kommunale sozialarbeit hat.

es lebe die wohlfahrt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ anonym</p>
<p>kann deine überlegungen schon sehr gut nachvollziehen, aber was ist denn überhaupt in einem jahr noch sicher???</p>
<p>750 milliarden zur rettung des euro&#8230;<br />
ganz klar muss ein rettungsschirm sein, aber den aufzuspannen, ohne die finanzmärkte zu regulieren ist meiner meinung nach der falsche weg&#8230;</p>
<p>habe zum glück noch nie eine inflation miterlebt, aber ich habe das gefühl, dass wir gerade ganz gewaltig darauf zusteuern&#8230;<br />
bis vor wenigen jahren hat man den betrag &#8220;milliarde&#8221; so gut wie nie gehört, inzwischen geht es nur noch um milliarden, wir nähern uns langsam den &#8220;billionen&#8221;&#8230;</p>
<p>bei dem kurs, den wir gerade steuern, glaube ich nicht daran, dass dieser staat in einem jahr noch geld für kommunale sozialarbeit hat.</p>
<p>es lebe die wohlfahrt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anonym</title>
		<link>http://www.widerstand-berlin.de/2009-08-20/abschaffung-der-kommunalen-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin/comment-page-2/#comment-2780</link>
		<dc:creator>Anonym</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 08:57:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://widerstand-berlin.de/?p=19#comment-2780</guid>
		<description>Die Möglichkeit einer Gestellung zum Freien Träger 
= NULL
Die Möglichkeit zur Beurlaubung
= NULL
Es bleibt nur die Möglichkeit zum Freien Träger zu wechseln.
Oder den Weg zum Zentralen Stellenpool des Landes anzutreten.
Wer zu einem Freien Träger überwechselt sollte sich das sehr genau überlegen.
Ist der Arbeitsplatz nach einem Jahr noch sicher?
Was geschieht nach dem Jahr? 
Wird anschließend ein neuer Vertrag ausgehandelt?
Die betroffenen Leute sind keineswegs zu beneiden.
Ich verstehe auch die Leute die sich auf solch ein waghalsiges Spiel nicht einlassen.
Für Freie Träger geht es in der heutigen Zeit viel preiswerter!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Möglichkeit einer Gestellung zum Freien Träger<br />
= NULL<br />
Die Möglichkeit zur Beurlaubung<br />
= NULL<br />
Es bleibt nur die Möglichkeit zum Freien Träger zu wechseln.<br />
Oder den Weg zum Zentralen Stellenpool des Landes anzutreten.<br />
Wer zu einem Freien Träger überwechselt sollte sich das sehr genau überlegen.<br />
Ist der Arbeitsplatz nach einem Jahr noch sicher?<br />
Was geschieht nach dem Jahr?<br />
Wird anschließend ein neuer Vertrag ausgehandelt?<br />
Die betroffenen Leute sind keineswegs zu beneiden.<br />
Ich verstehe auch die Leute die sich auf solch ein waghalsiges Spiel nicht einlassen.<br />
Für Freie Träger geht es in der heutigen Zeit viel preiswerter!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Asterix@Nachdenker</title>
		<link>http://www.widerstand-berlin.de/2009-08-20/abschaffung-der-kommunalen-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin/comment-page-2/#comment-2778</link>
		<dc:creator>Asterix@Nachdenker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 08:23:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://widerstand-berlin.de/?p=19#comment-2778</guid>
		<description>Sehr gut geschrieben.
Die Bürger schimpfen auf den Öffentlichen Dienst. Daher ist den wenigsten Bürgern bewusst das seit Jahren ein massiver Abbau stattfindet.
Der Grund ist das Teuer-sein.
Es muss einfach noch billiger werden!
Derweilen werden in den Verwaltungen absurde Kontrollmechanismen und Aufstockung des Personals betrieben.
Lächerlich.
Die Stellen an der Basis werden weggestrichen und oben werden neue Stellen geschaffen.
Absordum!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr gut geschrieben.<br />
Die Bürger schimpfen auf den Öffentlichen Dienst. Daher ist den wenigsten Bürgern bewusst das seit Jahren ein massiver Abbau stattfindet.<br />
Der Grund ist das Teuer-sein.<br />
Es muss einfach noch billiger werden!<br />
Derweilen werden in den Verwaltungen absurde Kontrollmechanismen und Aufstockung des Personals betrieben.<br />
Lächerlich.<br />
Die Stellen an der Basis werden weggestrichen und oben werden neue Stellen geschaffen.<br />
Absordum!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nachdenker</title>
		<link>http://www.widerstand-berlin.de/2009-08-20/abschaffung-der-kommunalen-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin/comment-page-2/#comment-2776</link>
		<dc:creator>Nachdenker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 07:22:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://widerstand-berlin.de/?p=19#comment-2776</guid>
		<description>Von einigen Mitarbeitern aus den kommunalen Einrichtungen habe ich erfahren, daß es eine Sozialauswahl unter den Mitarbeitern der restlichen Einrichtungen gibt.
Wie kommt das zu Stande? Ganz einfach.
Es gibt auch im Freizeitebereich einige Mitarbeiter mit gesundheitlichen Einschränkungen/Behinderungen (SGB IX).
Der Stellenpool des Landes Berlin möchte diese Mitarbeiter nicht vom Bezirk übernehmen und gibt sie in den Verantwortungsbereich des Bezirkes zurück.
Wohin also mit den Mitarbeitern?
Da bleibt nur eins, aufteilen auf die verbleibenden Einrichtungen.
Das wiederum bedeutet, in den bestehenden Teams findet eine Sozialauswahl statt und jemand muss gehen.
Es werden nicht nur bestehende Teams auseinandergerissen, sondern es wird ein Mitarbeiter der auf Grund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht mehr 100% leistungsfähig ist, mit einer vollen Stelle versehen.
Wie das gut funktionieren mag, bleibt dabei die Frage.
Wer übernimmt die Tätigkeiten, welcher der Mitarbeiter mit seinen gesundheitlichen Handicap nicht verrichten kann?
Durch diese Situation sind die Einrichtungen nur begrenzt arbeitsfähig! 
Eine qualtativ gute Lösung wäre gewesen, die Mitarbeiter mit ihrer Stelle zusätzlich auf die verbleibenden kommunalen Einrichtungen zu verteilen.
Stattdessen wird der Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg zu dem Vorzeigebezirk für ganz Berlin. Andere Bezirke werden das wohlwollend übernehmen.
Zu verdanken ist es der knallharten politischen Linie der Stadträtin für Jugend, Familie und Schule, Frau Herrmann (Grünen). Übertragung ist der einzige Weg, um die Kinder,- und Jugendarbeit in dem Bezirk zu sichern.
Ist das die Lösung schlechthin? Das zweifeln viele Menschen stark an.
Wenn man sich die Reden von Herrn Finanzsenator Nußbaum anhört, der zur Konsoludierung des Landeshaushalt effizientere Strukturen im Sozialbereich angehen will.
Ich erinnere mich an dem Spruch der Stadträtin:&quot;Das Ende der Fahnenstange ist erreicht.&quot; 
Mit ihrer Politik der Übertragung von kommunalen Aufgaben hat sie wesentlich dazu beigetragen, daß ein Ende von Kürzungen nicht absehbar ist.
Den Widerstand von der Stadträtin sehe ich als Durchsetzung von Eigeninteressen und als verlogen.
Sie hat mit ihrer Linie entscheident dazu beigetragen, dass kommunale Kinder,- und Jugendarbeit in dem Bezirk bald der Vergangenheit zuzuschreiben ist. 
Wer hatte etwas anderes erwartet?
Ich danke allen Mitarbeitern, die in nächster Zeit die Jugendarbeit in Friedrichshain/Kreuzberg verlassen werden oder dies bereits schon getan haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von einigen Mitarbeitern aus den kommunalen Einrichtungen habe ich erfahren, daß es eine Sozialauswahl unter den Mitarbeitern der restlichen Einrichtungen gibt.<br />
Wie kommt das zu Stande? Ganz einfach.<br />
Es gibt auch im Freizeitebereich einige Mitarbeiter mit gesundheitlichen Einschränkungen/Behinderungen (SGB IX).<br />
Der Stellenpool des Landes Berlin möchte diese Mitarbeiter nicht vom Bezirk übernehmen und gibt sie in den Verantwortungsbereich des Bezirkes zurück.<br />
Wohin also mit den Mitarbeitern?<br />
Da bleibt nur eins, aufteilen auf die verbleibenden Einrichtungen.<br />
Das wiederum bedeutet, in den bestehenden Teams findet eine Sozialauswahl statt und jemand muss gehen.<br />
Es werden nicht nur bestehende Teams auseinandergerissen, sondern es wird ein Mitarbeiter der auf Grund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht mehr 100% leistungsfähig ist, mit einer vollen Stelle versehen.<br />
Wie das gut funktionieren mag, bleibt dabei die Frage.<br />
Wer übernimmt die Tätigkeiten, welcher der Mitarbeiter mit seinen gesundheitlichen Handicap nicht verrichten kann?<br />
Durch diese Situation sind die Einrichtungen nur begrenzt arbeitsfähig!<br />
Eine qualtativ gute Lösung wäre gewesen, die Mitarbeiter mit ihrer Stelle zusätzlich auf die verbleibenden kommunalen Einrichtungen zu verteilen.<br />
Stattdessen wird der Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg zu dem Vorzeigebezirk für ganz Berlin. Andere Bezirke werden das wohlwollend übernehmen.<br />
Zu verdanken ist es der knallharten politischen Linie der Stadträtin für Jugend, Familie und Schule, Frau Herrmann (Grünen). Übertragung ist der einzige Weg, um die Kinder,- und Jugendarbeit in dem Bezirk zu sichern.<br />
Ist das die Lösung schlechthin? Das zweifeln viele Menschen stark an.<br />
Wenn man sich die Reden von Herrn Finanzsenator Nußbaum anhört, der zur Konsoludierung des Landeshaushalt effizientere Strukturen im Sozialbereich angehen will.<br />
Ich erinnere mich an dem Spruch der Stadträtin:&#8221;Das Ende der Fahnenstange ist erreicht.&#8221;<br />
Mit ihrer Politik der Übertragung von kommunalen Aufgaben hat sie wesentlich dazu beigetragen, daß ein Ende von Kürzungen nicht absehbar ist.<br />
Den Widerstand von der Stadträtin sehe ich als Durchsetzung von Eigeninteressen und als verlogen.<br />
Sie hat mit ihrer Linie entscheident dazu beigetragen, dass kommunale Kinder,- und Jugendarbeit in dem Bezirk bald der Vergangenheit zuzuschreiben ist.<br />
Wer hatte etwas anderes erwartet?<br />
Ich danke allen Mitarbeitern, die in nächster Zeit die Jugendarbeit in Friedrichshain/Kreuzberg verlassen werden oder dies bereits schon getan haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rebellin</title>
		<link>http://www.widerstand-berlin.de/2009-08-20/abschaffung-der-kommunalen-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin/comment-page-2/#comment-2764</link>
		<dc:creator>rebellin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:56:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://widerstand-berlin.de/?p=19#comment-2764</guid>
		<description>naja, wenn alle parteien ihre eigenen freien träger haben ist doch ganz klar, dass alle befürworten, kommunale sozialarbeit abzugeben. damit man sich selber ordentlich die taschen füllen kann wie ein herr ehlert.
darum wird es auch im fall treberhilfe nich wirklich konsequenzen oder aufklärung geben.

es ist schon traurig, wie machtlos man als bürger ist.

kann dem ausspruch nur beipflichten:

WENN WAHLEN ETWAS BEWIRKEN WÜRDEN WÄREN SIE VERBOTEN

eigentlich ist es völlig egal, wem man sein kreuz gibt, wie sozial es unter den sozialen parteien ist, sieht man ja sehr gut in berlin unter rot-roter regierung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>naja, wenn alle parteien ihre eigenen freien träger haben ist doch ganz klar, dass alle befürworten, kommunale sozialarbeit abzugeben. damit man sich selber ordentlich die taschen füllen kann wie ein herr ehlert.<br />
darum wird es auch im fall treberhilfe nich wirklich konsequenzen oder aufklärung geben.</p>
<p>es ist schon traurig, wie machtlos man als bürger ist.</p>
<p>kann dem ausspruch nur beipflichten:</p>
<p>WENN WAHLEN ETWAS BEWIRKEN WÜRDEN WÄREN SIE VERBOTEN</p>
<p>eigentlich ist es völlig egal, wem man sein kreuz gibt, wie sozial es unter den sozialen parteien ist, sieht man ja sehr gut in berlin unter rot-roter regierung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mitarbeiter</title>
		<link>http://www.widerstand-berlin.de/2009-08-20/abschaffung-der-kommunalen-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin/comment-page-2/#comment-2755</link>
		<dc:creator>Mitarbeiter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 21:23:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://widerstand-berlin.de/?p=19#comment-2755</guid>
		<description>Die vollkommene Abschaffung der kommunalen Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg konnte durch den Widerstand der Mitarbeiter und anderen Mitstreitern verhindert werden.
Einen kleinen und nicht unerheblichen Beigeschmack hat der Widerstand.
Eine systematische Aufweichung und die damit resultierende Abschaffung von kommunaler Kinder- und Jugendarbeit ist durch eine anstehende Sozialauswahl der verbleibenden Mitarbeiter vorzeitig geschaffen worden.
Durch den Bestandsschutz von Mitarbeitern mit einer gesundheitlichen Behinderung, werden bestehende Teams auseinandergerissen.
Ein soziales Arbeitgeberverständnis wäre, die Mitarbeiter mit einer gesundheitlichen Behinderung zusätzlich in die bestehenden Teams einzugliedern.
Aber da wäre konträr zu den vorgegebenen Sparansätzen des Bezirkes und des Senates. Der Spareffekt wäre gleich Null. Schließlich möchte man die öffentliche Aufgabe. Kinder– und Jugendarbeit aus Kostengründen an Freie Träger, kostenreduziert und damit unter dem Tarif des Öffentlichen Dienstes, abgeben.
Aber ein soziales Arbeitgeberverständnis hatte wohl auch kein Mitarbeiter der übertragenen Einrichtungen und der von der anstehenden Sozialauswahl betroffenen Mitarbeiter erwartet.
Stattdessen versucht man seitens des Arbeitgebers die Mitarbeiter so schnell wie möglich in den zentralen Stellenpool des Landes zu überführen.
Es geht ja schließlich um die annähernde zeitliche Einhaltung des beschlossenen Sparhaushaltes für das Jahr 2010/2011.
Das politische Verhalten zu den seit längerer Zeit in den Medien berichteten Sozialkonzern empfinde ich einfach nur als heuchlerisch und skandalös.
Es zeigt mir auf, dass man durch Outsourcing von öffentlichen Aufgaben und die damit verbundenen kostengünstigeren Angebotsstunden/Kostensätze, bewusst in Kauf nimmt und durch die niedrigere Budgetierung/Kosten, niedrige Lohnkostensätze/Lohndumping fordert/fördert.
Hier geht es nicht mehr um den Menschen an sich, sondern darum ihn mit geringen finanziellen Mittel– effizient- der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.
Auch eine Transparenz bei den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses sowie der Bezirksverordnetenversammlung wünsche ich mir für die Zukunft. Hier kommt doch bei einigen Mitgliedern, welche bei einem Freien Träger tätig sind, der Verdacht auf, dass sie im Interesse ihres Arbeitgebers agieren.
Ich kann mich nur den Worten von Ed Koch (PaperPress) anschließen; was hat die Verwaltungsreform gebracht? Es gibt inzwischen mehr Häuptlinge wie Indianer.
Das trifft auch für den Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die vollkommene Abschaffung der kommunalen Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg konnte durch den Widerstand der Mitarbeiter und anderen Mitstreitern verhindert werden.<br />
Einen kleinen und nicht unerheblichen Beigeschmack hat der Widerstand.<br />
Eine systematische Aufweichung und die damit resultierende Abschaffung von kommunaler Kinder- und Jugendarbeit ist durch eine anstehende Sozialauswahl der verbleibenden Mitarbeiter vorzeitig geschaffen worden.<br />
Durch den Bestandsschutz von Mitarbeitern mit einer gesundheitlichen Behinderung, werden bestehende Teams auseinandergerissen.<br />
Ein soziales Arbeitgeberverständnis wäre, die Mitarbeiter mit einer gesundheitlichen Behinderung zusätzlich in die bestehenden Teams einzugliedern.<br />
Aber da wäre konträr zu den vorgegebenen Sparansätzen des Bezirkes und des Senates. Der Spareffekt wäre gleich Null. Schließlich möchte man die öffentliche Aufgabe. Kinder– und Jugendarbeit aus Kostengründen an Freie Träger, kostenreduziert und damit unter dem Tarif des Öffentlichen Dienstes, abgeben.<br />
Aber ein soziales Arbeitgeberverständnis hatte wohl auch kein Mitarbeiter der übertragenen Einrichtungen und der von der anstehenden Sozialauswahl betroffenen Mitarbeiter erwartet.<br />
Stattdessen versucht man seitens des Arbeitgebers die Mitarbeiter so schnell wie möglich in den zentralen Stellenpool des Landes zu überführen.<br />
Es geht ja schließlich um die annähernde zeitliche Einhaltung des beschlossenen Sparhaushaltes für das Jahr 2010/2011.<br />
Das politische Verhalten zu den seit längerer Zeit in den Medien berichteten Sozialkonzern empfinde ich einfach nur als heuchlerisch und skandalös.<br />
Es zeigt mir auf, dass man durch Outsourcing von öffentlichen Aufgaben und die damit verbundenen kostengünstigeren Angebotsstunden/Kostensätze, bewusst in Kauf nimmt und durch die niedrigere Budgetierung/Kosten, niedrige Lohnkostensätze/Lohndumping fordert/fördert.<br />
Hier geht es nicht mehr um den Menschen an sich, sondern darum ihn mit geringen finanziellen Mittel– effizient- der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.<br />
Auch eine Transparenz bei den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses sowie der Bezirksverordnetenversammlung wünsche ich mir für die Zukunft. Hier kommt doch bei einigen Mitgliedern, welche bei einem Freien Träger tätig sind, der Verdacht auf, dass sie im Interesse ihres Arbeitgebers agieren.<br />
Ich kann mich nur den Worten von Ed Koch (PaperPress) anschließen; was hat die Verwaltungsreform gebracht? Es gibt inzwischen mehr Häuptlinge wie Indianer.<br />
Das trifft auch für den Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg zu.</p>
]]></content:encoded>
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