Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

  • HOME
  •      
  • WIDERSTAND BERLIN

Dein Foto hier!

1. mach ein Foto von deiner Einrichtung
2. Text verfassen über deine Einrichtung
3. Schick es mir per Mail zu
meine E-Mailadresse findest du unter Kontakt

Abschaffung der kommunalen Kinder-und Jugendarbeit in Berlin

Sparen um welchem PreisSparen um welchem Preis?
Das die Stadt Berlin pleite ist sollte mitlerweile jeder mitbekommen haben. Seit Jahren spart die Stadt wo sie nur kann und nicht zuletzt in der Kinder- und Jugendarbeit. Doch irgendwo muß auch einmal Schluß sein. Denn zum 1. Januar 2010 soll der Großteil ( in Friedrichshain-Kreuzberg – alle) der noch verbliebenen kommunalen Einrichtungen an freie Träger übergehen.

In Lichtenberg ist die Entscheidung schon gefallen und nun sollen Friedrichshain-Kreuzberg folgen. Die Bezirke Mitte und Treptow-Köpenick prüfen zwar noch, geraten aber durch den Bezirksbeschluß in Zugzwang bzw. bekommen die Legitimation zur Übertragung aller Einrichtungen in freie Trägerschaft. Mit jedem Bezirk, der seine Einrichtungen an freie Träger überträgt, erhöht sich der Druck auf die übrigen Bezirke, ihre Sparziele ebenfalls auf Kosten der öffentlichen Jugendarbeit zu erbringen.

Die viel gelobte Trägervielfalt und Netzwerke sowie die sozialräumliche Vernetzung brechen weg.
Das ist der Anfang vom Ende der offenen Kinder und Jugendarbeit - das nächste Haushaltsloch ist schon zu sehen und freie Träger sind leichter weg  zu rationalisieren als öffentliche Einrichtungen.

Wenn also auch du was gegen diesen Sparkurs hast dann laß es uns wissen und wir veröffentlichen deine Texte hier auf Widerstand-Berlin.de. Mobilisiere deine Familie, Freunde und andere engagierte Berliner, und lass sie von diesen sinnlosen, radikalen Sparkurs der Bezirke wissen.

62 Kommentare auf “Abschaffung der kommunalen Kinder-und Jugendarbeit in Berlin”

  1. zauberpage.de sagt:

    neues Non-Profit Projekt online…

    Gestern morgen gegen 7:45Uhr ging das neue Non-Profit Projekt Widerstand Berlin online. Leider ist das Thema nicht so erfreulich, denn in Berlin sollen zum 1. Januar 2010 der Großteil der noch verbliebenen kommunalen Kinder und Jugendeinrichtungen an ….

  2. Kolja sagt:

    tolle seite, bin selber auf dem ASP gross geworden.

    ……ohne mieke und kai nicht denkbar.

    macht weiter so, ueber aktuelles moechte ich informiert werden

    Kolja 14 Jahre

  3. jeremy sagt:

    hallo ihr friedrichshainer einrichtungen.
    ich finde es schön, dass so viel eltern transpis machen und überall aufhängen. es geht nur über die eltern und kinder. wir kinder lassen uns diese sauerei nicht gefallen.
    jeremie und seine freunde

  4. Eiko sagt:

    macht weiter so – DER WIDERSTAND LEBT!
    klicke täglich zur info diese seite an. habe sie schon weitergeleitet an freunde und so.
    auch habe ich schon an die stadträtin / bürgermeister gemailt und mein entsetzen / unmut bekundet. warte auf antwort.
    grüße ans skandal, koca, feuerwache, asp, regenbogenhaus.
    ohne euch, geht ja mal garnix.
    eiko (25) grüßt aus löhne

  5. allie sagt:

    ich halte diesen kurs für absolut irrsinnig, denn die gelder, die eingespart werden, werden in einigen jahren zigfach gebraucht für die errichtung neuer jugendknäste, therapien und therapeutenkosten…

  6. eiko-brief an die zuständigen des bezirkes sagt:

    Eiko xxxxx
    xxxxxxxx
    xxxxxxx

    Löhne, den 22.08.09
    Bezirksstadträtin für Jugend, Familie und Schule
    Friedrichshain- Kreuzberg- Frau Monika Herrmann,
    Bürgermeister- Herr Schulz
    Stadträtin f. Finanzen- Frau Sigrid Klebba

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    als ehemaliges Pflegekind, welches im Stadtbezirk Friedrichshain- Kreuzberg aufgewachsen ist, möchte ich Ihnen meinen Unmut und mein Bedauern gegenüber Ihrer Kommunalpolitik mitteilen.

    Da ich mich zu meiner alten Heimat sehr verbunden fühle, musste ich aus der Presse und dem Internet erfahren, dass Sie planen; alle kommunalen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in Freie Trägerschaft zu verscherbeln. Da ich ein abgeschlossener Fall des JA bin, wird Sie mein Lebensverlauf nicht sonderlich interessieren. Ich war aber ein positiver Fall – abgeschlossene Schulausbildung, abgeschlossene Berufsausbildung, Gründung einer Familie etc. Dies habe ich neben meiner Pflegemutter, engagierten Mitarbeitern der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen Ihres Bezirkes zu verdanken. Ich habe meine Kindheit und Jugend in vielen Freizeiteinrichtungen des Bezirkes verbracht. Einige davon gibt es schon gar nicht mehr – JC Skandal, JC Liebigstraße.
    Dort verbrachte ich nicht nur meine Freizeit, sondern nahm an Bildungsfahrten, Jungenfahrten teil und engagierte mich rege am Geschehen in den Einrichtungen.
    Ich bedanke mich bei den Mitarbeitern des Regenbogenhauses, des >ASP-Forcki<, des JC Koca, des JC Skandal, welche mit dazu beigetragen haben, dass meine Entwicklung so einen Verlauf genommen hat.

    Sie erklären, dass das Betreiben von Jugendfreizeiteinrichtungen keine Kernaufgabe des Jugendamtes sei und daher nach und nach an die Träger der freien Jugendhilfe übertragen werde. Keine Kernaufgabe des Jugendamtes? Es darf nicht sein, dass sich der Staat seiner Verantwortung gegenüber der Jugend entzieht. Geht die Erziehungsarbeit vollständig in private Hand über, drohen viele Freizeitangebote, kostenpflichtig zu werden. Einige Einrichtungen werden über kurz oder lang wegen fehlender Mittel schließen müssen, denn die Jugendämter haben nicht die Pflicht, die freien Träger zu finanzieren. Die Erziehung von Jugendlichen ist eine verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe. Der Staat darf diese nicht aus der Hand geben und sie finanzschwachen und personalarmen privaten Betreibern überlassen.
    Vielleicht erschließt sich für eine Unternehmensberatungsfirma nicht, dass man Nutzen nicht nur anhand von Geld messen kann. Staatliche Jugendclubs tragen maßgeblich zur Verbesserung unserer Gesellschaft bei und fangen die Erziehungsarbeit auf, die in Elternhaus und Schule zu kurz kommt. Wenn man hier investiert, kann man an anderer Stelle sparen! Etwa bei der Finanzierung von Schulfächern zur Drogenprävention, wie sie die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing momentan einrichten will. Es ist grotesk, dass der Staat aus fehlendem Verantwortungsbewusstsein an der Jugend spart und dann Geld dafür ausgeben will, um die Konsequenzen auszubügeln, die sich daraus ergeben.
    Schauen Sie sich jetzt den Bezirk an; immer mehr sozialschwache Familien ziehen aus dem Bezirk aus. Es entstehen zunehmend viele Eigentumswohnungen, welche sich nur Leute mit dem entsprechenden Einkommen leisten können. Das ist nicht mehr der Bezirk, den ich kannte. Ich hatte vor nach Berlin zurück zu ziehen. Kann ich dies meiner Familie zumuten? Bei diesen Kürzungsvorhaben!
    Tun Sie endlich genug für die Kinder und Jugendliche in diesem Bezirk und erhalten Sie den Rest Jugendarbeit! Stehen Sie endlich zu den Kindern und Jugendlichen und vertreten deren Interessen!

    Eiko xxxxx

  7. "arthur der engel" sagt:

    ich finde es sehr traurig, dass die meisten freien träger sich wenig oder garnicht zu der problematik äußern. auf den meisten webseiten wird noch nicht einmal auf die problematik hingewiesen. vor jahren als es um die kürzungen bei freien trägern ging, waren die kommunalen einrichtungen die jenigen, welche voll dagegen gepowert haben. und man hat GEMEINSAM das ziel erreicht. heute stehen die kommunalen einrichtungen in diesem bezirk weitestgehend alleine da? ich nenne dies – STILLHALTEN und den kopf einziehen, sonst bin ich als freier träger draußen im auswahlverfahren. ich finde es als ein armutszeugnis gegenüber der gesamten kinder,- und jugendarbeit.
    oder vielleicht täusche ich mich da?
    ich habe bewusst keine einrichtungen genannt. aber vielleicht hätten zum jha auch einige träger mehr, sich mit transpis präsentieren können. dtk- wasserturm, martha gemeinde etc. konnten es doch auch.
    dies gehört auch zur politischen bildung in der kinder,- und jugendarbeit.
    MEINUNGSFREIHEIT ist ein grundrecht jedes einzelnen bürgers. und nicht nur die abrechnung von der u-18 wahl!
    xxx

  8. Walther sagt:

    “Wer nur nach Zweckmäßigkeit handelt, wird immerzu Unzufriedenheit erregen.”

  9. Dajana Riese sagt:

    Für Frau HERRMANN und Wirtschaftsökonom HARKENTHAL ist ja schon Alles klar!
    Was gut in den letzten Jahren funktionierte, MUSS TROTZDEM WEG!

    Da werden Unterschriften belächelt, Redner ohne Antworten zurückgelassen, der Gewerkschaft und den Fraktionen des JHA etwas von Kostenleistungsrechnung und Kameralistik vorgeschwafelt.
    Sie sieht doch da selbst nicht durch! Hat sie wahrscheinlich auch noch nie!? Außer der hochbezahlte Wirtschaftsökonom Harkenthal. Denkt ja wirtschaftlich und nicht sozial!

    Der Redner vom Wasserturm mit seiner Geschichte hat es aufgezeigt, wie eine Übergabe gescheitert verlaufen ist.

    Im Zuge der hochgepriesenen U-18 Wahl sollte auch eine Jugendstadträtin die Belange der Kinder und Jugendlichen endlich mal ernst nehmen und nicht nur belächeln! Das ist deren Aufgabe.

    Auch sie macht Politik! Saubere aber radikale Politik. Die Häuser bleiben – die Mitarbeiter müssen gehen!
    Fehlen nur noch die Windräder, damit frischer und ökonomisch wirtschaftlicher Wind in die Häuser Einzug hält!
    HOCH LEBE DEREN THESE VON WIRTSCHAFTLICHKEIT!
    Dajana

  10. Eiko Millaxxxxxxx sagt:

    ich finde es sehr beängstigend, was in dieser stadt abgeht. jugend hat keine zukunft?

    ich bin ein abgeschlossener, positiv gelungener fall der jugendhilfe friedrichshain.
    ich bin in kommunalen einrichtungen, wie regenbogenhaus, asp forcki, altem jc liebigstraße, jc skandal als kind großgeworden.

    das war nicht nur das tt-spielen, bauen, töpfern, billiardspielen, an jungenfahrten teilnehmen usw.
    es war die fachliche hilfe und förderung bei schule, jugendamt, berufs und lebensfindung.

    als jugendlicher (16) ging ich häufiger ins jeton zum abfeiern und party machen. das hätte mich fast kopf und kragen gekostet und wahrscheinlich die übelsten anzeigen in meinem noch so jungen dasein. ich war einer der wenigen in meiner klasse, welcher einen lehrplatz sich erkämpfen konnte. also wanderte ich nach niedersachsen aus um meine lehre als steinmetz anzutreten. der fall eiko wurde nach dem 18. lebensjahr noch ein halbes jahr vom jugendamt teilfinanziert, da aussicht auf erfolg.

    heute bin ich steinmetz, habe eine familie gegründet und bin stolzer vater von einem 14 monate altem sohn. einen sehr großen anteil an meiner gelungen entwicklung haben die oben genannten einrichtungen beigetragen.

    eine antwort meines schreibens an die kommunalpolitiker habe ich bis heute nicht erhalten.
    bin ja auch ein ex-friedrichshainer und positiv gelungener ex-fall.
    Eiko (25)

  11. leon1 sagt:

    hoch lebe:
    STELLENABBAU UND OUTSOURCING!!!!!

  12. B. Krause sagt:

    Kommunalabschaffung? Abschaffung der Kommune? Entledigung der Einrichtungen der Kommune? Übergabe, Abgabe, Vergabe der Einrichtungen? Und das in die freie soziale Marktwirtschaft?
    Das wird ja Wettbewerb auf höchstem Niveau. Ohne Verluste?
    Die Ergebnisse solcher Vorhaben kann man jetzt schon sehen:
    Abgabe anderer sozialer Dienste. Altenpflege, Behindertenbetreuung, Erziehungshilfen, Seniorenbetreuung usw. Sie geben alles ab oder kürzen gewaltig.
    Hoch lebe das Abgeben und Förderung der Dumpinglöhne in allen Sozialbereichen.

  13. anonym sagt:

    Die Jugendarbeit ist bundesweit in beispielloser
    Weise zum Opfer von Kürzungen geworden.
    Alle wissen es und trotzdem wird weitergemacht.

  14. rebellin @ b. krause sagt:

    absolut deiner meinung, in allen aufgezählten bereichen sind die kosten seit übergabe drastisch gestiegen bei immer größeren druck für alle beschäfftigten…
    ich frage mich, wer dabei spart…

  15. xxxxxxx sagt:

    >Freie Träger als Ende der Jugendarbeit? Wegsparen des kommunalen Personals.
    Das war von Anfang an, die Vorgabe des Senats an die Bezirke.
    Durch ihre tolle KLR haben sie es erreicht.
    Und wenn man dann sich hinstellt und die Meinung offensiv vertritt, die Qualität und die Angebotsvielfalt werden genauso sein, DANN WIRD HIER GEWALTIG VERARSCHT! Das ist eine riesengroße Täuschung! Aber davon hat sowohl der JHA sowie die BVV nicht genügend Durchblick. Es heißt ja immer, bewährte Strukturen bleiben erhalten. Das stimmt doch gar nicht. Jugendarbeit wird auf einem anderen Level aufrechterhalten – kostengünstiger? Frau Herrmann kann es deshalb äußern, da die finanziell ausreichende Jugendarbeit auch in Zukunft nicht einklagbar ist. Auch nicht von Freien Trägern.

    Und übrigens, hier eine Auflistung des Abbaus / Einsparungen:
    In Friedrichshain- Kreuzberg werden in den nächsten 2 Jahren 80 Stellen abgeben:
    - JFE an Freie Träger (52 Stellen)
    - AOD ( 3-5 Stellen)
    - Gesundheit / Soziales durch Zusammenlegung des ASD, SPD und Behindertenberatung (14 Stellen)
    - Bibliothek (2 Stellen)
    - VHS (2 Stellen)
    - Kultur (2 Stellen)
    - Wohnungsamt (1 Stelle)
    - IT Stelle (1,5 Stellen)
    - Bürgerdienst (0,75 Stellenanteil)
    - Stadtplanung, Vermessung, Genehmigung (2,5 Stellen)

  16. holger sagt:

    geschickt gemacht. rückzug der kündigung der freien träger.
    haushalt wird unverändert eingereicht.
    hier stinkt doch was gewaltig. das vor den wahlen. geschickt eingefädelt von ….?
    jugendarbeit demnächst auf qualitativ höchstem niveau seit erschaffung. und die besten standarts, die es je gab.
    alle anderen bezirke werden folgen.
    es lebe die abwrackung der jugendarbeit!
    holger

  17. karim sagt:

    Unter dem Titel “Jugendarbeit hat ihren Preis” erschien am Montag, 31.8.09, ein Artikel in der TAZ.

    In einem Interview erzählte der Grüne Michael Heinisch von den Unterschieden zwischen bezirklich betriebenen Jugendklubs und freien Trägern und dem Widerstand in Friedrichshain-Kreuzberg gegen die Übernahme der Jugendfreizeiteinrichtungen von freien Trägern.

    Michael Heinisch (Die Grünen-Lichtenberg)
    Wie viel spart denn Ihr Bezirk seit 2008?

    Lichtenberg kann seitdem die Kosten um etwa 30 Prozent senken. Das sind pro Jahr fast 2 Millionen Euro. Gleichzeitig können wir die Qualität der Jugendarbeit erhöhen. Und: Die Betreiber sind nicht mehr abhängig von staatlichen Zuwendungen, sondern schließen langfristige Leistungsverträge mit dem Bezirksamt ab.

    Kommentar: SIE BEZIEHEN DIE LEISTUNGEN AUCH VOM STAAT:
    KOSTEN SENKEN BEI GLEICHZEITIGER QUALITÄTSERHÖHUNG – WIE GEHT DAS DENN?

    Das hört sich alles wunderbar an. Müssen die Mitarbeiter bei freien Trägern nicht zu schlechteren Bedingungen arbeiten, als wenn sie beim Bezirk angestellt wären?

    Nein. Wir bezahlen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Anbieter mit Dumpinglöhnen kann und sollte der Bezirk vertraglich ausschließen.

    Kommentar: DAS WÄRE ALLES SCHÖN, WENN ES SO WÄRE!

    In Friedrichshain-Kreuzberg regt sich Widerstand dagegen, dass freie Träger die Jugendfreizeiteinrichtungen übernehmen sollen. Was sagen Sie zu diesem Protest?

    Ich kann den Ärger gut verstehen. Dort gibt es bisher keine erkennbare Vision zur Zukunft qualitativer Jugendarbeit. Deshalb besteht die Gefahr, dass die Spardiskussion die Oberhand gewinnt, nach dem Motto: “Wir nehmen freie Träger, dann kostet die Jugendarbeit kaum noch was.” Das ist falsch. Freie Jugendarbeit hat ihren Preis. In Lichtenberg sind das 30 Euro pro Angebotsstunde, das ist die Rechengrundlage für die ausgeschriebenen Verträge. In Friedrichshain-Kreuzberg sind derzeit aber nur 18 Euro im Gespräch. Mit diesem Preis kann kein seriöser Träger qualitative Jugendarbeit anbieten und das erforderliche Fachpersonal tarifgerecht entlohnen.
    Kommentar: NA DER HAT JA GUT AUFGEPASST BEI DER KL-Rechnung! UND ÜBER DEN BEZIRK IST ER NOTDÜRFTIG INFORMIERT.

    Was muss passieren, damit Friedrichshain-Kreuzberg nicht zum Modell wird für die restlichen Bezirke Berlins?

    Wir brauchen im Bereich der Jugendarbeit ein kalkulierbares, auf Einwohner- und Sozialdaten basierendes Budgetierungssystem für die Bezirke. Und einen Rahmenvertrag auf Landesebene, der die Jugendarbeit regelt. Ansonsten fürchte ich, dass die Bezirke zwar weiterhin Räume zur Verfügung stellen, aber kaum mehr. Zur Jugendarbeit gehören aber auch Profis: ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen. Schlechte Freizeitangebote werden von Jugendlichen auch schlecht angenommen – und dann wird die Jugendarbeit bald ganz gestrichen, weil da ja sowieso keiner mehr kommt. Das muss auf jeden Fall verhindert werden.

    Kommentar: NA DER MANN HAT DAS RICHTIGE KONZEPT. ich grinse.

    “In Friedrichshain-Kreuzberg gibt es bisher keine erkennbare Vision zur Zukunft qualitativer Jugendarbeit”
    Kommentar: ER HAT SEINE DIPLOMARBEIT SICHER MIT DER RANDBEMERKUNG ZURÜCKERHALTEN – privatisierung = höhere Qualität!

    Zu bemerken ist; Herr Heinisch ist Geschäftsführer und gleichzeitig ist er aufgestellt als Abgeordneter in das Abgeordnetenhaus (die Grünen)

    Das ist einfach gesagt LOBBYISMUS. Und Verarschung Aller.

  18. Nostradamus sagt:

    Und übrigens, hier eine Auflistung des Abbaus / Einsparungen:
    In Friedrichshain- Kreuzberg werden in den nächsten 2 Jahren 80 Stellen abgeben:
    – JFE an Freie Träger (52 Stellen)
    – AOD ( 3-5 Stellen)
    – Gesundheit / Soziales durch Zusammenlegung des ASD, SPD und Behindertenberatung (14 Stellen)
    – Bibliothek (2 Stellen)
    – VHS (2 Stellen)
    – Kultur (2 Stellen)
    – Wohnungsamt (1 Stelle)
    – IT Stelle (1,5 Stellen)
    – Bürgerdienst (0,75 Stellenanteil)
    – Stadtplanung, Vermessung, Genehmigung (2,5 Stellen)

    Was bedeutet dies für die Bürger?
    - Kommunale Mitarbeiter wird es in KEINER Freizeiteinrichtung mehr geben. Die Quantität und Qualität der Kinder,- und Jugendarbeit wird auf das Minimum heruntergefahren.
    - Der Bereich Gesundheit und Soziales mit seiner Zusammenlegung und der Einsparung von 14 Stellen sorgt für massive Mehrarbeit der noch vorhanden Mitarbeiter und längeren Bearbeitungszeiten
    - Der Stellenabbau bei Kultur, VHS und Bibliotheken fördert in keiner Weise die Bildung und Kultur der Kinder und Bürger in diesem Bezirk
    - Beim Wohnungsamt, Bürgerdienst , Stadtplanung, Vermessung, Genehmigung muss dann mit noch längeren Wartezeiten wie diese jetzt schon sind, gerechnet werden.
    Die noch verbliebenen Mitarbeiter werden die anstehenden Arbeiten für die eingesparten Mitarbeiter übernehmen müssen. Bei 6% weniger Gehalt (gegenüber anderen Bundesländern) und auf Kosten ihrer Gesundheit.

    Na das wird ja lustig im Bezirk werden. Wenn noch mehr Stellen gestrichen werden, übernehmen unsere hochbezahlten und bürgernahen Stadträte die anstehenden Aufgaben der Mitarbeiter. Die Bürger können mit ihren Anträgen und anderen Belangen direkt in deren Dienstzimmer vorsprechen. MIT LANGEN WARTEZEITEN IST ALLERDINGS ZU RECHNEN. Termine bitte 1 Jahr im voraus machen! Wollen wir im Interesse aller Bürger hoffen, dass es keine Überlastungsanzeigen der Stadträte oder eine Totalverweigerung zu den vielen zu bearbeiteten Anträgen / Anfragen gibt
    Wenn der totale Stellenabbau dann von den Stadträten vollzogen ist, gibt es die 100% Bürgernähe mit IHNEN!
    Nostradamus

  19. verdutzte bürgerin sagt:

    Wo bleibt die höhere Zuweisungen des Senates was er den Bezirken in Aussicht gestellt hat?
    Und wie werden diese eingesetzt?

    Pressemitteilung des Senats: http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bwf/konjunkturprogramm/pm_berlin_baut_auf_bildung.pdf

    wonach
    Friedrichshain – Kreuzberg beantragte / wird es wohl auch erhalten = 135 Millionen aus dem Konjunkturpaket II Mittel für eine Schulstrukturreform, Mittel zum Ausbau der Ganztagsschulen und sonstige Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur.?

    Kita City (Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte) beantragten / werden sie wohl auch erhalten = 6,1 Millionen aus dem Konjunkturpaket II
    Nord Ost = 8,0 Millionen
    Süd Ost = 6,2
    Süd West = 4,8
    Nord West = 5,3

    Die großen Verbänden haben insgesamt 53 Millionen beantragt:
    AWO = 2,2 Millionen
    Caritas = 2,2
    Diak. Werk = 10,3
    EKT = 7,5
    Paritäter/Sonstige = 29,9
    Jüdische Einrichtungen = 0,9

    Na da kam die Krise rechtzeitig. Hoffen wir auf das Paket III, welches dann das fehlende Personal an den Schulen / Kitas deckelt.
    Wenn nicht, wird das Personal aus dem Stellenpool genommen. Genügend wird es in den nächsten 2 Jahren wohl geben!

  20. bln sagt:

    Wir sind die Spar-Opfer von Berlin….
    Kürzen, Streichen, Privatisieren: Berlin in der Finanzkrise. Überall bangen Einrichtungen für Kinder, Familien, Senioren und sozial Schwache ums Überleben. Oft entscheiden nur ein paar tausend Euro über das Schicksal. Über die Sparlisten entscheiden jetzt die Bezirke.

    Bezirke bleiben auf der Strecke
    Ein unwürdiges Schauspiel nähert sich seinem Höhepunkt: Es geht um Geld für Kinder,
    Alte und Kranke, um die soziale Grundversorgung in den Bezirken. Da streiten Parlamentarier
    und freie Träger um die letzten Krümel im Haushalt, um vielleicht doch eine halbe,
    dreiviertel oder gar ganze Sozialarbeiterstelle zu retten. Und woanders zu streichen.
    Erbärmlich ist dieses Geschacher, weil hier Schwache und Arme gegeneinander antreten.

    Berlin hat eine dritte “Arche”. Sie wurde gestern an der Brienzer Straße 22 in Wedding, eröffnet.
    Im November öffnet das Arche-Team den nächsten Standort in Reinickendorf.
    Alle auf zur Arche. Da landen immerhin die Spenden der Reichen.

  21. anonym sagt:

    Wer übernimmt nach Wegsparung der Kommunalen Einrichtungen die Kinder- und Jugendarbeit?
    BBJ Corvus GmbH
    gar das BBJ Consult gGmbH,
    Caritas, ASB, EKT, Independing Living, Treberhilfe, AWO, Paritätische, andere kleinere Vereine – welche ja meist einenm Landesverband angegliedert sind. Oder doch der Kreuzer “Arche” mit dem Slogan: Die Arche unterwegs zu Deutschlands Kindern!

    Wie wird in Zukunft Kinder- und Jugendarbeit finanziert? Fördeungen über spi, Stiftung Demokratische Jugend, PwC Stiftung, jfsb, Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.

    Oder kommt gar die Heilsarmee und bringt das Heil über unsere Kinder und Jugendlichen? Und der Herrgott bringt den benötigten Geldsegen.
    was für eine Ironie des Geldes.

  22. Che` sagt:

    Rankingliste
    Körber, Ex-Metro-Chef erhält Fortzahlungen in Höhe von 19,3 Milliönchen
    Esser, Ex-Vorstandschef von Mannesmann erhielt 30 Milliönchen
    Middelhoff, Ex-Bertelsmann erhielt 25 Milliönchen und mischte anschließend bei Arcandor mit
    Wiedeking, Ex-Porsche-Chef erhielt 50 Milliönchen
    Newman, Ex-Top Manager der Deutschen Bank erhielt 85 Milliönchen
    Eick, Insolvenzvollstrecker bei Arcandor erhält 15 Milliönchen
    Rechnet man die 15 Mill. für das halbe Jahr mit einer normalen Arbeitszeit von 20 Tagen à acht Stunden um, kommt man auf einen Stundenlohn von 15.625 Euro. Die fünf Millionen Euro, die er den – rund 40.000 Mitarbeitern – “spenden” will, erscheinen da wie blanker Hohn: 125 Euro für jeden, um, wie Eick sagt, “soziale Härten abzufedern”.

    6 menschen haben 224,3 milliönchen bezogen?! die liegen bestimmt angelegt in liechtenstein!
    prost am frühen morgen.
    holen wir uns die knete von denen. das ist ausreichend für die ganze jugendarbeit in dieser stadt.
    che`

  23. Walther sagt:

    Liebe Mitstreiter in den kommunalen Einrichtungen,
    nun ist es endlich raus.
    Der Haushaltsplan wurde mit der Auflösung von 80 Stellen beim Senat eingereicht.
    Die Vorgabe des Senates, 3% Stellenabbau im öffentlichen Dienst, wurde brav eingehalten.
    Nun gibt sich der Senat mit dieser lächerlichen Einsparsumme nicht einfach so zufrieden.
    Es kann nicht sein, dass der Bezirk nach und nach Aufgaben an Dritte abgeben wird. Das ist einfach nur widersinnig.
    Da wird den überwiegend „Laien“ im Jugendhilfeausschuss vermittelt, dass Standorte und die damit verbundenen Angebote erhalten bleiben. Alle schauen sich an und sind begeistert. Wenn dann noch ein recht junges Mitglied etwas über die Finanzierung des Trägers, wo er doch tätig sei aussagt, nämlich Finanzierung von unter 22 000 Euro, habe ich 2 Fragezeichen vor den Augen. Lieber politisch engagierter junger Mann; Du bist Einer der Vielen, welcher die Fragwürdige Finanzierung = Unterfinanzierung der Jugendarbeit vorantreibst. Politisch mitheulend, kann aus dir mal was werden. Fachlich in der Jugendarbeit, einfach nicht tragbar. Oder schöpfst du für deinen Verein, wo du tätig bist, von dem kargen Topf noch etwas ab? Als Lobbyismus und deren Ausbreitung in der Kommunalpolitik, so sehe ich das!
    Alle Parteien scheinen sich ja nun auch einig zu sein und so nehmen die Dinge ihren Lauf. Dies war doch vor der Wahl schon klar. Wir die Bürger, haben EUCH ALLE dolle lieb.
    Walther

  24. bln. sagt:

    Bezirksgruppe (Grünen)
    Dienstag, 27.10.2009, 19:30 Uhr bis 22:00 Uhr

    Bezirkshaushalt, BDK-Nachbereitung
    Tagesordnung:

    * Bezirkshaushalt und
    Kürzungen der Mittel im Kinder- und Jugendbereich im Bezirk (mit Franz Schulz und Monika Herrmann)

    * BDK-Nachbereitung

    * Berichte

    * Sonstiges

    Ort: Seniorenfreizeitstätte, Falckensteinstr. 6, Berlin-Kreuzberg (Nähe U-Bhf. Schlesisches Tor)

  25. bürgerin sagt:

    das war ja gestern eine dürftige besetzung der ausschusssitzung. viele mitglieder waren nicht anwesend. wo waren die sprecher / interessenvertreter der sozialräume? gibt es sie nicht mehr?
    ist es ein zeichen von nichtintersse oder eigennützigkeit?
    nicht anders kann man die nichtteilnahme an solch brisanten themen werten.
    übrigens sind die dürftigen protokolle auch überflüssig. ich habe nie welche zu gesicht bekommen. wo bleibt die transparenz und bürgernähe.

  26. ??? sagt:

    Der Protest in den Klubs ist groß, vom “Sparen auf Kosten von Kindern” ist die Rede. Das Gegenteil sei der Fall, sagt die Jugendstadträtin Monika Herrmann (Grüne): Man plane zwar für den Haushalt “einen Befreiungsschlag”. Aber, so Herrmann: “Wir wollen alle Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche erhalten, was leider nur auf Kosten der Mitarbeiter geht.”

    Werte Frau Jugenstadträtin Monika Herrmann,
    ich finde die o.g. Aussage sehr bezeichnend für das Werteverständnis gegenüber der geleisteten Arbeit aller Mitarbeiter von Kommunalen Einrichtungen. Hier wird durch einen >rhetorischen Wettstreit<? in den verschiedensten Ausschusssitzungen Officia oratoris gezielt eingesetzt und zeigt Wirkung bei den Mitgliedern.
    Es ist schon bemerkenswert und revolutionär für den Bezirk, dass Mitarbeiter aus kommunalen Einrichtungen in Statements dazu Stellung beziehen können.
    Eine Kontroverse ist in keiner Weise von Seiten des Bezirksamtes erwünscht und war nie die Absicht.
    Zu der Aufforderungen an die Einrichtungen, es sollten die geforderten Mengenerhebungen endlich eingereicht werden, wozu denn eigentlich noch?
    Die Abgabe der Sachbereichte, der Abgabetermin steht bald an, und erscheint *als der blanke Hohn*.

  27. Anonym sagt:

    durch das ÖBS programm können dann noch mehr stellen eingespart werden. viele träger bedienen sich ja schon und arbeiten mit ÖBS.

  28. rebellin sagt:

    @ frau herrmann
    können sie mir nur einen einzigen bereich nennen, in dem eine einsparung nicht gleichzeitig zu einer abnahme von qualität geführt hat?

  29. Monika Herrmann sagt:

    Sehr geehrte Rebellin,
    ein vergleichbares Beispiel ist die Übertragung des Elternzentrums am Mehringdamm in Freie Trägerschaft. Auch hier haben wir KLR-Einsparungen gehabt, haben auf einen Leistungsvertrag umgestellt und eine solide Grundfinanzierung zur Verfügung gestellt. Das Elternzentrum konnte in ein Familienzentrum weiterentwickelt werden und leistet qualitativ gute Arbeit. Auch wenn es wieder als rhetorische Finte ausgelegt wird, muss trotzdem geschaut werden, welcher Bereich tatsächlich gekürzt wird. Gerade, weil wir weiterhin ein qualitativ gutes Angebot erhalten wollen, haben wir nur diese vergleichbar “geringe” Summe anbieten können, die sich eben relativ kompliziert aus der KLR-Logik errechnet. Der öffentlich Träger steht nicht per se für das bessere qualitative Angebot. Uns sind z.B. die Hände gebunden bei der Besetzung freier ErzieherInnen- und SozialarbeiterInnenstellen, da wir nicht von Außen einstellen dürfen und es kaum noch ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen im ZeP gibt. Durch die ZeP-Systematik können wir außerdem keine multikulturellen Teams aufstellen und auch keinen Nachwuchs einstellen. Alleine das Qualitätskriterium Personal zeigt, dass hier der öffentliche Träger nicht mehr bzw. kaum noch handlungsfähig ist. Hätten wir nicht weitestgehend hochengagierte MitarbeiterInnen in den verbleibenden öffentlichen Einrichtungen, wäre die öffentliche Jugendförderung schon längst zusammengebrochen. Wenn die These stimmen würde, dass nur der öffentliche Träger die Qualität garantieren könnte, würde dies bedeuten, dass 2/3 unserer Einrichtungen schlechte Arbeit leisten – denn in unserem Bezirk gibt es bereits seit 2003 nur noch 9 öffentliche Einrichtungen von 27 (hierbei 5 Koop-Einrichtungen).
    Mit Grüßen
    Monika Herrmann

  30. meister clean sagt:

    zu dem statement von fr. herrmann:
    ich glaube es geht hier nicht um die qualität der freien träger. es geht hier einfach um die tatsache, dass kommunale einrichtungen eine gewisse garantie für kontinuierliche arbeit geben. dies betrifft vor allem die finanzierung. wie man den medien und voraussagungen des finanzsenators entnehmen kann, wird es 2012 erst richtig losgehen mit noch mehr einsparungen. wieviel freie träger wird es dann treffen? es werden doch nur große verbände sich durchsetzen können. die kleinen träger sind einfach schneller wegzusparen. wer eigenfinanzierungen mit einbringt, egal woher diese letztendlich kommen, wird sich durchsetzen.
    schauen sie sich den prozentualen anteil der ausgaben für jugendarbeit an.
    Friedrichshain-Kreuzberg:
    2002 6,2%
    2003 6,2%
    2004 7,4%
    2005 8,6%
    2006 6,0%
    immer weniger zuwendungen. aber man redet sicherlich aneinander vorbei. alles wird gut und schön.

  31. Che` sagt:

    @fr. herrmann
    das Elternzentrum am mehringdamm wurde 2007 übergeben. bei solch einem kurator, wem verwundert es, sollte es doch alles glatt über die bühne gelaufen sein. da wird schon für eine durchgängig solide grundfinanzierung gesorgt sein.
    http://www.pfh-berlin.de/index.php?/de/inhalt/struktur
    frau herrmann ich bin mir ganz sicher, sie sorgen für eine solide grundsicherung aller freien träger in den nächsten 2 jahren.
    friedrichshain-kreuzberg wird der durchbruch gelingen.

  32. rebellin sagt:

    @fr. herrmann

    stimme in dem punkt zu, dass der öffentliche träger nich per se der bessere ist…
    der wurde ja schon kaputt gespart…
    und anstatt endlich mit dem irrsinn aufzuhören, wird noch weiter gekürzt…
    jetzt sind es die kommunalen einrichtungen, dann in ein paar jahren die kleinen freien träger…

    naja, so lange mit knästen geld verdient werden kann, wozu denn prävention, die ja eh nur kosten bringt???

    WEIL ES UM MENSCHEN UND UM SCHICKSALE GEHT!!!

    und die politik findet schöne worte, warum es nicht anders geht…
    macht euch doch endlich mal stark für das volk, das euch wählt und dem ihr eigentlich dienen sollt!!!
    hört auf, marionetten für banken und die wirtschaft zu sein und werdet endlich wieder, was ihr eigentlich sein sollt:

    VERTRETER DES VOLKES

  33. rebellin sagt:

    … und das argument von wegen KLR-rechnung…

    wir wissen doch beide, dass man darauf nen feuchten… geben kann, da ja alle anfallenden kosten nur auf die kommunalen einrichtungen abgewälzt werden…

    aber ist ja dann in zwei jahren ein gutes argument, um die freien träger los zu werden, denn dann sind ja ihre angebotsstunden auch zu teuer, da ja dann die kosten bei ihnen mit auf die rechnung kommt…

    da läuft doch ganz eindeutig etwas ganz gewaltig schief, oder?

  34. rebellin sagt:

    sehr geehrte frau herrmann,
    da sie ja so gerne auf das elternzentrum am mehringdamm verweisen ( ich war schon etwas erstaunt, als ich gesehen habe, dass der kuratot im senat sitzt…), weise ich sie mal freundlich auf den liebig-club hin, wo die übertragung an einen freien träger alles andere als gelungen lief…
    früher ein beliebter treffpunkt für die jugend des samariterkiez, inzwischen hängt die jugend lieber auf der strasse ab…
    ist das die gleichbleibende qualität, von der sie so gerne sprechen?

  35. Anne Walter sagt:

    Verfahren zur Übertragung der Nutzung von 6 kommunalen Jugendfreizeiteinrichtungen im Bezirk Mahrzahn-Hellersdorf in Freie Trägerschaft:

    http://www.berlin.de/ba-mahrzahn-hellersdorf/verwaltung/jugend/interessenbekundung.html

    Gruß
    Anne

  36. Anne Walter sagt:

    Sorry – Marzahn ohne H….

    http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/verwaltung/jugend/interessenbekundung.html

  37. mutter ohne-sorg sagt:

    räumt endlich einmal in der oberen verwaltungsebene ab! da sitzen entscheidungsträger mit ihrem scheiß-lobbyismus. denen ist es doch alles vollkommen egal. kinder, mitarbeiter.hauptsache die haushaltssanierung, sparen bis nichts mehr geht!
    da werden gut funktionierende einrichtung freien trägern überlassen. es wird darauf hinauslaufen, dass sich die großen verbände diese einrichtungen einkrallen. kleine träger werden eh auf der strecke bleiben. na dann haben die großen träger gleich ihre “fälle” für die hilfen zur erziehung. schaut euch nur die großen sozialkonzerne an. mir wird es angst und bange! übrigens, deren verwaltungsebene braucht sich hinter der verwaltungsebene der bezirksämter auch nicht verstecken. oder machen die ihre arbeit ehrenamtlich?
    hoch leben die sozialkonzerne! kinder und jugendliche, euch wird jetzt erst recht geholfen!

  38. Anne Walter sagt:

    Ist denn hier irgendwer aus MH auf diesen Seiten dabei? Ich lese Kreuzberg, Mitte, Pankow, Lichtenberg – aber was ist los in MH? Gibt es Widerstand? Gibt es Proteste? Angeblich soll es alles ganz ruhig und geräuschlos von der Bühne gehen !!!!! ???? !!!!!

  39. rebellin sagt:

    naja, bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass es in ein paar jahren wenigstens die richtigen trifft, wenn es darum geht, dass menschen wegen zwanzig euro auf offener strasse ermordet werden…
    u.s.a. lässt grüßen…

  40. Querulant sagt:

    Wie ich von Hortnerinnen aus der Hausburgschule erfahren habe, werden dort 3 Stellen nicht mehr verlängert.
    Weshalb nicht?
    Ganz einfach.
    Es sind Stellen aus dem Überhang, bzw. aus dem Zentralen Stellenpool des Landes Berlin.
    Diese Stellen werden frei gehalten für MitarbeiterInnen der kommunalen Kinder- und Jugendarbeit.
    Das nennt man schlichtweg prekäre Beschäftigungsverhältnisse.
    Die Hortnerinnen haben sich in ihrem neuen Arbeitsfeld gerade individuell eingebracht und nun dies. Rückversetzung in den Stellenpool.
    Auf Kosten der Kinder. Auch ein Junger Mensch, sprich ein Kind, muss sich an die Realität gewöhnen – stetiger Wechsel der Bezugspersonen! So lernt ein Kind, die Vielseitigkeit der Menschen frühzeitig kennen. Wenn es schadet, helfen später Therapeuten und Psychologen. Bei Schulverweigerung helfen der Schulpsychologische Dienst, Hilfen zur Erziehung u.a. Wenn dann noch Personal zur Verfügung steht!!!!!!
    Wer steckt hinter diesem Vorhaben? Frau Herrmann, in der Funktion – Bezirksstadträtin für Jugend, Familie und Schule
    Frau Klebba, in der Funktion – Bezirksstadträtin für Finanzen, Kultur, Bildung und Sport
    der Senat?

    Nicht mit uns!
    Querulant und Befürworter dieser Bloggseite.

  41. Gruß aus Pankow sagt:

    Eine ehemalige Mitarbeiterin aus Pankow erzählte mir von Freiraum eine ehemalige Jugendfreizeiteinrichtung für Mädchen und junge Frauen – Bezirksamt Pankow in der Mahlerstraße 4. In der Nähe befand/befindet sich die Kinder- und Jugendfreizeitstätte FiPP-Nische von Fipp e.V. ebenfalls in der Mahlerstr. 4-6 .
    Fipp e.V. bekam natürlich den Zuschlag für ehemals Freiraum.
    Expantieren? Findet dort noch die Arbeit für Mädchen und junge Frauen statt?

    Neben Kitas betreibt der soziale Konzern Fipp e.V. – Jugendhilfe und Schule, Innovation und Stadt, Fortbildung und Beratung.
    Die Kinder- und Jugendarbeit des FiPP e.V. wird derzeit von folgenden Organisationen, Institutionen, Firmen, Vereinen und Privatpersonen finanziell unterstützt:
    Öffentliche Hand
    Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
    Senatverwaltung für Stadtentwicklung
    Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
    Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
    Bezirksamt Mitte
    Bezirksamt Neukölln
    Bezirksamt Pankow
    Bezirksamt Reinickendorf
    Bezirksamt Spandau
    Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
    Bezirksamt Treptow-Köpenick
    Bundesagentur für Arbeit Berlin-Brandenburg
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    EU- und Bundesprogramme
    Vielfalt tut gut
    Europäischer Sozialfonds
    EFRE ? Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
    Regionale Förderungen
    Quartiersmanagement Falkenhagener Feld Ost
    Stadtteilmanagement Heerstraße
    Quartiersmanagement Schöneberg-Nord
    Quartiersmanagement Tiergarten-Süd
    Quartiersmanagement Wrangelkiez
    Stiftungen
    ARD-Fernsehlotterie “Ein Platz an der Sonne”
    Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
    Deutsches Kinderhilfswerk
    Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin
    Verbände
    Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin
    Firmen und Vereine
    Bauhaus
    MUT e.V.
    Rudorf Kuhn und Partner Unternehmensberatung GbR
    Wall AG
    Privatpersonen
    Hans-Jürgen Kuhn
    Das Massenausverkauf an große Freie Träger – Sozialkonzere.

  42. rebellin@querulant sagt:

    genau, dafür sind dann therapeuten, psychologen und psychiater da und wo die nich mehr helfen – neue privatisierte knäste werden ja schon gebaut…

    schon traurig, das eines der reichsten länder dieser welt sein vermögen, anstatt es in die bildung unserer kinder und somit in unsere zukunft zu investieren lieber privatpersonen in den rachen schiebt, die unser land in die krise geführt haben und trotzdem immer noch fleissig kassieren… wo ist die gleichheit vor dem gesetz??? jeder handwerker, der seinen betrieb an die wand fährt, haftet mit seinem privatbesitz -warum haften nich die banken für den mist, den sie angezettelt haben? nein, da wird noch geld eingeklagt für die erbrachten “leistungen”… wer so wenig soziales gewissen besitzt, ist meiner meinung für führungspositionen nich tragbar, in einer zeit, wo dem (schwindenden) mittelstand erzählt wird, wir müssen alle den gürtel enger schnallen…

    lasst endlich mal taten folgen, die dem volk zeigen, dass auch “die kleinen” noch von bedeutung sind und nich nur die lobbyisten…

  43. patrick sagt:

    zu Gruss aus Pankow Gruss aus Friedrichshain!

    und nun schaue sich einer an, was bei dieser vielseitigen
    Förderung eines Trägers an Verwaltungsaufwand und Kosten
    in irgendwelchen Büros oder Geldanlagen auf der Strecke bleibt.
    wir fordern einen Untersuchungsbericht, zu der Kausalität
    von Fördermitteln, Geldanlagen und auch Krediten bei Banken der Sozialkonzerne, desweiteren Berechnung der Steuerverluste wegen wegen Spenden – Werbungskosten und letztendlich den Bezug zu der Qualität der Leistungen für Kinder, Jugendliche und derer Familien.
    Es ist aber auch wichtig herauszufinden was das wiederum alles für Konsequenzen für das Arbeitsfeld in den Sozialberufen bedeutet.
    Entwertung des Berufsfeldes von Erziehern und Sozialarbeitern, Lohndumping, 2er – 100ster Arbeitsmarkt (übrigens kostet auch Geld),
    Wir lehnen die Sparkommissare des Senates und der Bezirks-
    verwaltungen ab!
    Wenn Ihr den ganzen Sumpf ehrlich und wertfrei untersucht
    werdet Ihr in ein paar Jahren alles wieder kommunalisieren.

    Ole und Gruss an die Rechenkünstler!!!

  44. armin b. sagt:

    ich will hier mal nur erwähnen, daß die Mitglieder der verschiedenen Ausschüsse den Stadträten UNTERgeben sind. egal was die denken, es wird das gemacht was man ihnen politisch und ökonomisch vorsäuselt. wenn jemand dagegenspricht wird …..
    das iat doch ne glatte verarsche. die grünenpolitik hat außer ihrer alternativen energie auch nicht viel zu bieten. in anderen bezirken sprechen sie sich gegen kürzungen im sozialen aus und in diesem bezirk wird es betrieben. ganz schön verlogen.

  45. holger sagt:

    @ Anne Walther
    bis jetzt hat man niemanden aus marzahn hellersdorf auf dieser blogseite wahrgenommen. es sind ja auch “nur” 47,7 stellen insgesamt in marzahn hellersdorf und davon “nur” 21 stellen im freizeitbereich. das ist wie in frdh-xberg, taktisch klug durchgeführt. da es sich hierbei “nur” um kommunale einrichtungen handelt, ist die solidarität der freien träger nicht sehr groß. da fährt man ganz gut mit der strategie “kopf einziehen und abwarten”. in den anderen bereichen handelt es sich “nur” um wenige stellen.
    ihr die betroffenen, aus den verschiedenen bereichen, solltet schnellstens den widerstand ausrufen. die solidarität und hilfe bekommt ihr sicherlich vom widerstand aus mitte, pankow und frdh.-xberg.
    ein einstieg für euch betroffenen wäre das kommende bündnistreffen am dienstag.
    holger

  46. revoluzer sagt:

    @ patrick
    die vielseitigen
    förderungen großer sozialkonzerne, seien es stiftungsgelder, lottogelder, zuwendungen von bezirksämterm, senat etc. und der verwaltungsaufwand und die kosten, welche damit verbunden sind und was kommt dann unter dem strich real an?

    der vorschlag von dir, einfordern eines untersuchungsberichtes, zu der kausalität
    von fördermitteln, geldanlagen und auch krediten bei banken der sozialkonzerne, des weiteren berechnung der steuerverluste wegen spenden – werbungskosten und letztendlich den bezug zu der qualität der leistungen für kinder, jugendliche und deren familien.
    bist du der meinung, das dies auch von den sozialkonzernen gewollt ist? transparenz und offenheit?

    die wertschätzung des berufsbildes – erzieher, sozialarbeiter u.a. ist schon längst nicht mehr vorhanden.

    lohndumping – gibt es schon lange und wird zunehmend tolleriert, mitgefördert.
    mae, öbs und was man demnächst politisch noch ins leben rufen wird.

    es wird niemand diesen filz untersuchen. da stecken einfach zu viele lobbyisten drin. und bekanntlich ist es so, eine krähe hackt der anderen kein auge aus.

    die frage nach der rückkommunalisierung, wann gesteht sich politik ein, einen fehler gemacht zu haben? die fehler werden im nachhinein den anderen zugeschoben.

    ich bin schon lange für rücktritt und die beendigung der volksverdummung!
    gruß, revoluzer

  47. mr. clean sagt:

    die gestrige ausschusssitzung hat wieder einmal sehr deutlich gezeigt, wohin dieses alles hinführt.
    - der haushalt wurde beim senat mit der einsparung von von 80 mitarbeitern ja schon vor geraumer zeit eingereicht.
    - andere einsparungen gibt es offensichtlich nicht.
    - an der bauruine wird weiter rumgewerkelt. verantwortung für solch skandalöse fehlplanung wird auch nicht übernommen.
    - andere einsparmöglichkeiten, wie der entledigung von immobilien, gibt es offensichtlich nicht, bzw. hebt man sich für die noch schlechteren zeiten auf. :-)

    die präsentation von unseren hochgeschätzten wirtschaftexperten herrn harkenthal war ja wie immer taktisch klug, aber dennoch wieder einmal bezeichnend. die angebotsstunde eines öffentlichen träger ist nicht viel teurer als bei einem freien träger.
    der restliche mist macht das produkt so teuer. aber dies wird ein wenig abbau in der unteren verwaltung nach sich ziehen und der rest wird weiterverteilt auf andere abteilungen. dies führt sicherlich zu weiteren outsourcing von kommunalen aufgaben.
    hat eigentlich der wirtschaftexperte harkenthal noch den überblick bzw. durchblick? ansonsten frage ich mich langsam, weshalb er fragen nur unzureichend beantworten kann oder will, bzw. die fragen an seine nette begleiterin weitergibt.
    ich finde es schon beängstigend, mit welch einer gelassenheit hier über etwas verfahren wird, was scheitert an overheadkosten. ein teil dieser kosten, welche auch immer, bleiben bei übertragung auch weiterhin bestehen. es wurde nicht erwähnt, wie die sich auf das produkt bei einem freien träger niederschlagen. oder werden die kosten für immobilien, der gremien, frau herrmanns und hr. harkenthals kosten auf die untere verwaltung wieder zurückgespiegelt?
    frau herrmann und harkenthal haben sich offensichtlich ihrer schäfchen in der kommunalen kinder,- und jugendarbeit entledigt. das ist doch einem bonus wert. schreiben die auch nen tollen bericht an den senat? und wo geht frau herrmann nach beendigung ihrer amtszeit hin? zurück ins amt?
    alles wird nun besser!

  48. Friedelhainer sagt:

    Ist das ausgetüfftelte Papier noch etwas wert?
    Leitbild für eine sozialraumorientierte Jugendhilfe
    im Bezirk Friedrichshain– Kreuzberg

    Zusammenarbeit der freien und öffentlichen Jugendhilfe

    - Die Gestaltung der sozialräumlichen Kinder-und Jugendhilfe wird als gemeinsame Aufgabe vom öffentlichen und den Freien Trägern partnerschaftlich in ihren verschiedenen Rollen wahrgenommen und wirksam nach außen vertreten.
    Planung, Umsetzung und fortlaufende Bewertung dieses Umgestaltungsprozesses sowie die damit verbundenen Entscheidungen sind transparent und allen beteiligten Partnern zugänglich. Dies berührt die Entwicklung der Angebote im Bezirk und in den Regionen ebenso wie die Fortschreibung von qualitativen und fachlichen Standards.
    Professionelle Selbstreflexion und gemeinsame Qualitätsentwicklung sind gesicherter Bestandteil der Partnerschaft von öffentlichem und Freien Trägern.
    - Grundlage unserer Kooperation sind offene und verlässliche Kommunikationsstrukturen innerhalb der einzelnen Organisationen und untereinander. Dazu gehört die umfassende und rechtzeitige Beteiligung der jeweils Betroffenen, die fachliche Begründung von Entscheidungen und die Offenheit für Einflussnahme und Veränderungen im Dialog.
    - Dieses Leitbild ist für alle Fachkräfte der Kinder-und Jugendhilfe des öffentlichen und der Freien Träger im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg verbindlich. Seine Umsetzung wird beobachtet und ausgewertet, seine Tauglichkeit überprüft und seine Veränderung und Weiterentwicklung gemeinsam diskutiert und beschlossen.
    Das gesamte Leitbild unter:
    http://www.berlin.de/imperia/md/content/bafriedrichshain-kreuzberg/abteilungjugfamschul/jugendamt/leitbild_ja_fh_kb.pdf

    Lasst es uns dieses schöne Papier an die Pforte des Bezirksamtes nageln. Oder an die Tür der Jugenddezernentin.

  49. Anne Walter sagt:

    Ein mir zugesandter Bericht aus der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf:

    “Die Übertragung von Jugendfreizeiteinrichtungen an freie Träger

    Die angespannte Haushaltssituation des Bezirks geht auch am Jugendamt nicht spurlos vorüber. Zehn Stellen müssen hier eingespart werden. Betroffen sind vor allem die Jugendeinrichtungen, da in den übrigen Arbeitsbereichen
    kaum Einsparpotentiale vorhanden sind. Die mühsam erkämpften Personalstellen für die Bearbeitung von Kinderschutzfällen zu gefährden wäre unverantwortlich.
    Es gibt in der BVV und im Jugendhilfeausschuss (JHA) einen breiten Konsens, dass die Schließung von Jugendeinrichtungen vermieden werden soll. Stattdessen sollen bezirkliche Einrichtungen in freie Trägerschaft übertragen werden. 1/3 der Einrichtungen soll aber weiterhin vom Bezirk betrieben werden.

    Die Umsetzung der Übertragungspläne ist finanziell wie personell eine echte Herausforderung. Der Bezirk kann den Trägern zurzeit nur in begrenztem Umfang Sachmittel für den Weiterbetrieb zur Verfügung stellen. Die Finanzierung des Personals müssen die Träger selbst stemmen. Das macht für viele kleinere Träger die Übernahme von vornherein unmöglich.

    Trotz dieser äußerst ungünstigen Rahmenbedingungen hat der Bezirk für das Jugend- und Kulturzentrum “Spirale” mit der ufa-Fabrik und dem Nachbarschaftsheim Schöneberg zwei sehr gute Träger gefunden. Sie sind mit ihren vielfältigen Erfahrungen in der kulturellen Jugendarbeit sowohl konzeptionell wie finanziell in der Lage, eine Perle der bezirklichen Jugendeinrichtungen weiter zu betreiben.

    Für den Jugendclub Halemweg und das Spielhaus in der Schillerstraße, die ebenfalls zum 01.01.2010 ausgeschrieben waren, fand sich jedoch kein finanzkräftiger Interessent, der die Einrichtungen mittel- bis langfristig mit der äußerst spärlichen Finanzierung von Bezirksseite hätte weiter führen
    können. Es war daher vom Bezirk sehr verantwortungsvoll, unzureichend finanzierte Angebote nicht anzunehmen und die Einrichtungen vorerst selber weiter zu betreiben.
    Angesichts des Zwangs zur Personalreduzierung ist die weitere Übertragung von Jugendeinrichtungen in freie Trägerschaft unvermeidlich. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Träger auch Finanzmittel für das Personal erhalten und leistungsstark und erfahren genug sind. Bei der Auswahl der zu übertragenden Standorte müssen die spezifischen Besonderheiten jeder Einrichtung berücksichtigt werden.

    Für die betroffenen Mitarbeiter/-innen ist die Übertragung Ihrer Einrichtung ein drastischer Einschnitt. Der Bezirk ist daher in der Pflicht,
    den Auswahl- und Übertragungsprozess transparent zu gestalten und die Betroffenen so früh wie möglich zu informieren und Ihnen eine fachkompetente Beratung für Ihre Arbeitssituation anzubieten. Nur wenn es gelingt, den Mitarbeiter/-innen das Vertrauen zu vermitteln, dass Bezirksamt und JHA nur Träger beauftragen, die verantwortungsvoll mit Ihren Mitarbeiter/-innen
    umgehen und eine seriöse Arbeit leisten, können bewährte Fachkräfte aus dem Bezirksamt für einen Wechsel zum neuen Träger gewonnen werden.”

  50. xxxx@Herrmann &Co@Fraktionen sagt:

    Wenn auf politischer Ebene über die Übertragung in freie Trägerschaft diskutiert wird mit dem Argument, dass man die Mitarbeiter der freien Trägerschaft nicht in die Arbeitslosigkeit bringen möchte, sei nur gesagt; kein Mitarbeiter eines freien Trägers kann einfach so in die Arbeitslosigkeit entlassen werden.
    Verkauft die Leute nicht für blöd.
    Noch etwas, bundesweit gab es 1995 5.371.000 Beschäftigte im ÖD. 2006 dezimiert auf 4.576.000. Tendenz – weiterer radikaler Stellenabbau.
    Und an Herrn Amtsdirektor für Jugendfragen; Ihr Umgang zu den ihnen “untergeordneten” Mitarbeitern bedarf wohl einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ihre Person. Ihre persönliche Meinung sollten Sie in ihrem Amtsstübchen belassen. Ein Tipp, betätigen Sie schnellst möglich den Lichtschalter, vielleicht geht ihnen dann ein Licht auf.

  51. jute statt plastik sagt:

    …und noch eins zum Thema.

    Ohne Parteipolitik machen zu wollen, erzählt ein Interview mit dem Politologen Gero Neugebauer über den Wettstreit der rot-roten Koalitionspartner mehr über den Zustand in dieser Stadt als vieles andere.
    Die Herrschaften um die SPD Riege sollte sich vielleicht wirklich langsam Gedanken machen, ob solide Haushalte nicht doch auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen werden.

    Auf der anderen Seite steht die Frage, wer macht die kommunalen Dienstleistungen für die Bürger?
    Wir fragen weiter:
    Wer hat denn noch Teilhabe an diesen Dienstleistungen.
    aber lest selbst………?
    Wenn das so weiter geht, kann sich Berlin bald Jamaica nennen, und Frau Herrmann Bürgemeisterin, unvorstellbar in diesem linke Kaff…………

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1201/berlin/0010/index.html

  52. jute statt plastik sagt:

    Nachtrag:

    ….wir bleiben das Barometer Eurer Macht.
    In Zuversicht
    Gute Nacht!

  53. dagobert sagt:

    #jute statt plastik
    solider haushalt? von wem und für wen gemacht?
    dilettantisch, volksverdummend. vorbei an sozial benachteiligten menschen und zu lasten der kleinen leute.
    da scheinen sich ja offensichtlich alle parteien “einig” zu sein. Ich habe nicht einmal ansatzweise erlebt, das gegengesteuert wird.
    das ähneld zunehmend einer bingo-runde. drastischer ausgedrückt, einer selbsthilfegruppe unwilliger.

    der bürgermeister (grünen) droht mit einer klage gegen den bau des teilabschnittes der A 100 durch den bezirk. er sollte mal deutlich und sichtbar eine klage gegen sozialkürzungen forcieren. nichts. das macht sichtbar, die grünen sind nicht weit entfernt von der politik von schwarz-gelb. weshalb dann kein pakt mit denen?

    frau herrmann als bürgermeisterin von ganz berlin und wirtschaftsenator, na wer denn? harkenthal wäre endlich da angekommen, wo er als kind schon immer hinstrebte. an den tisch von wo aus mit zahlen agiert wird. tipp von mir, er sollte dann schnell noch einen grundkurs in mathematik und den umgang mit mitarbeitern belegen. ansonsten kann es geschehen, das man ihn zu muttern nach hause schickt und die ihn zum nachdenken in die ecke stellt.

    und manch ein freier trägerkonzern sollte über eine ansiedlung in osteuropa oder in der dritten welt nachdenken. ist lukrativ. mit geringem aufwand verbunden, da niedrigere lohnkosten. zuschüsse gibt es wahlweise von der eu, wirtschaftshilfen oder stiftungen.
    berater stehen zahlreich zur verfügung. die spd unterstützt politisch das ganze. ökologisch bringen sich die grünen bestimmt auch mit ein.

    enough is enough

  54. Behinderte sagt:

    Ich habe vor 2 Tagen mit einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes gesprochen. Ihre Stelle ist ab 1. Januar weg, sie bleibt aber zwecks Übergabe pp. bis Ende Januar.
    Die Aufgabe – Einschätzungen der Klieten/Patienten wird das BA in nächster Zeit abgeben. Das könnte dann in etwa so aussehen; die Träger (SozialKonzerne) welche die Klienten/Patienten jetzt schon betreuen, werden schnell einen Subkonzern gründen um dann den Auftrag übernehmen zu können. Es müssen zwei unterschiedliche Träger sein, da man ja sonst von keiner unabhängigen Betrachtung/Einschätzung sprechen kann.
    So sind die Kriterien erfüllt und man hat als Träger / SozialKonzern wieder Aufträge mehr. Da kann man sich ja vorstellen, wie die Einschätzungen aussehen werden, damit man den anderen Auftrag noch recht lange behalten kann.
    Das hat nach meiner Einschätzung schon etwas von Mafia -ähnlichen Strukturen zu tun.
    So einfach geht es, Stellen streichen und die Aufgaben outsourchen – für teure und nichttransparente Finanzen.
    Aber die Kollegen in der Abteilung, welche dies anmerkten und ihr Veto dagegen einlegten, bekamen ganz schnell einen Maulkorb verpasst.
    Ja der liebe Stadtrat Mildner-Spindler. Der hat sich politisch so hochgearbeitet, dass er in seiner jetzigen Funktion so agieren kann. Hat er jemals sich für die Belange seiner Mitarbeiter interessiert? Der hat doch keinen Durchblick. Sitzt genauso wie seine Amtskollegen im fahrenden Boot der Übertragung von kommunalen Aufgaben. Er hat ja schon früher als JHA Vorsitzender bei der Übertragung eines Jugendklubs kräftig mitgewirkt.
    Ja die Lobbyisten, das ist doch bei denen klar, wohin das alles führen wird. Da bleibt nur zu hoffen, das nach den Kommunalwahlen jemand mit Verstand Politik in diesem Bezirk machen wird. Politiker mit Verstand und Moral, welche wirklich die Interessen von Menschen vertreten. Und nicht heuchelnde Sparkommissare. Bevor alles den Bach runtergeht.

  55. >Arthur der Engel sagt:

    Alles wird privatisiert.
    Wasserbetriebe, Fuhrunternehmen, Krankenhäuser, Altenheime, Kitas und nun auch noch Freizeitheime. So spart man bis zum Abgrund. Und wenn dann nichts mehr funktioniert, wird in Erwägung gezogen, das ganze wieder in staatlicher Hand zu nehmen.
    Auch die Grünen und Linken sollten endlich einmal ihre Politik überdenken. Es reicht schon, dass man von der Volkspartei, genannt SPD, nichts anderes mehr erwarten kann.

  56. Revoluzer sagt:

    Habe jetzt erst von dem Beschluss der letzten Sitzung erfahren, da 2 Monate nicht in Deutschland.
    Das Ergebnis ist ja niederschmetternd. Ja liebe kommunalen Mitarbeiter, was habt ihr eigentlich erwartet? Nun ist die Sache abgeklärt. Kein freier Träger wird dicht gemacht. Keiner ist von einer Kürzung betroffen. Manche von denen tauchten ja erst dann auf Protestkundgebungen auf, als es ihnen an den Kragen gehen sollte. Einige Einrichtungen von euch müssen daran glauben. Und einige kommunalen Einrichtungen haben durch Clevernis ihre Einrichtung für 2 Jahre gerettet. Erst einmal. Man mögen ein solchen Sarkassmus von mir bitte entschuldigen.
    Aber so ist mein Bild von den ganzen Protestaktionen, die in den ganzen Monaten abgelaufen waren. Hier versucht der überwiegende Teil, seinen Arsch zu retten.
    Hier spielen auch die politischen Interessen eine sehr große Rolle. Das Bild von Sozialraumvernetzung und Zusammenarbeit in den Sozialräumen spielt de facto keine Rolle und hatte es anscheinend auch nie. Das verstärkt meine bisherige Sichtweise von Kinder- und Jugendarbeit in diesem Bezirk.
    Da ich ehemals aus dem Jugendbereich Kreuzberg komme, weiß ich was durch die teilweise Übertragung der kommunalen Einrichtungen auf diesen Bezirk zukommen wird.
    Meinen Respekt denen, die den Kampf um den Erhalt der Einrichtungen, in denen sie bis dato tätig waren, verloren haben.
    Ihr seid die Leute gewesen, die wöchentlich ihren Protest geäußert hatten, in der Form der Regelmäßigkeit.
    Vielleicht bemerken Kollegen in anderen Bereichen, es durch euren Wegfall, was in diesen Sozialräumen verloren geht.
    Euer Revoluzer

  57. Zeitungsleser sagt:

    Gravierende Möängel in der Jugendhilfe.
    Das kann geschehen, wenn man privatisiert. Ist Hamburg ein Einzelfall?
    Artikel vom 12. Januar im Hamburger Abendblatt
    >Rechnungshof rügt die Sozialbehörde<
    Es gibt keine Kontrolle über erbrachte Leistungen und die Abrechnungen. Mehr Wirtschaftlichkeit angemahnt.
    http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1338484/Rechnungshof-ruegt die-Sozialbehoerde.html
    Von Rebecca Kresse 12. Januar 2010, 06:48 Uhr
    Der Rechnungshof erhebt in seinem noch unveröffentlichten Bericht für das Jahr 2009
    schwere Vorwürfe gegen die Sozialbehörde (BSG). Es geht um die ambulanten Leistungen in der Jugendhilfe, um die Abrechnungen der Arbeit der freien Träger, um die Qualität der Arbeit und die Steuerung des Hilfesystems durch die BSG. Unter anderem fehlt es laut Prüfungsergebnis an "Transparenz über die erbrachten Leistungen der freien Träger".
    So könne zum Beispiel der Allgemeine Soziale Dienst der Bezirksämter (ASD) nach dem bisherigen System nicht erkennen, wie viel Zeit die Träger tatsächlich vor Ort beim Hilfebedürftigen verbringen und welche Leistungen dort erbracht werden. Auch fehle bisher eine "Überprüfung der Qualität und Quantität des bei den freien Trägern eingesetzten Personals". Wirtschaftlichkeitspotenziale würden "nicht ausgeschöpft".
    So steht es in einem vertraulichen Prüfentwurf über die "Fachleistungsstunden in der Jugendhilfe", der dem Abendblatt vorliegt.
    Brisant ist der Bericht auch deshalb, weil in den Untersuchungsbereich auch die Betreuung des Babys Lara aus Wilhelmsburg gefallen ist. Trotz intensiver Betreuung durch
    Mitarbeiter des freien Trägers "Rauhes Haus" war das tote Mädchen Anfang März 2009 in der Wohnung der Mutter aufgefunden worden – völlig ausgetrocknet und nur noch halb so schwer wie üblich.
    Schon Monate vor dem Tod des Babys hatten die Mitarbeiter des ASD Wilhelmsburg eine Überlastungsanzeige an die BSG geschrieben.
    Nachdem die Behörde den Tod des Babys und die Umstände
    überprüft hatte, kam Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) aber zu dem Schluss, die Mitarbeiter seien in eine "Routinefalle" getappt.
    Dies und nicht die Überlastung habe zu dem tragischen Fall geführt. Der Rechnungshof weist – unabhängig vom Fall Lara – deutlich auf die "Gesamtverantwortung" der Sozialbehörde hinsichtlich der "Überwachung der an der Erfüllung der Aufgaben beteiligten freien Träger" hin.
    Zudem moniert der Rechnungshof, dass der ASD zurzeit "keine Klarheit über den Anteil der direkten personenbezogenen Leistungen im Einzelfall" hat, da "keine Abzeichnung der Anwesenheit der Betreuer" durch den Klienten vor Ort erfolgt. Die Behörde hält das Abzeichnen der Leistungen des Trägers für "nicht sachdienlich", heißt es im Bericht. Die jetzige Situation für den ASD könne "nicht hingenommen
    werden", so der Rechnungshof. Und noch deutlicher:
    "Die Erfüllung des gesetzlichen Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung kann ansonsten nicht ausreichend
    sichergestellt werden."
    Neben der erbrachten Leistung geht es dem Rechnungshof auch ums Geld. So wird im Bericht kritisiert, dass Fahrtzeiten der freien Träger bei der Kalkulation der Entgelte nicht berücksichtigt werden. Weder Behörde noch ASD können zurzeit kontrollieren, wie hoch der Anteil der Fahrtzeiten im Einzelfall ausfällt. Das Problem: Die Fahrtzeit eines Sozialarbeiters wird genauso hoch vergütet wie seine Sozialarbeit vor Ort in den Familien. Wie viel Zeit der genehmigten Familienhilfe vor Ort aber durch lange Wege wegfällt, können Behörde und ASD nicht kontrollieren. Der Rechnungshof regt an, die Fahrtzeiten mit einem geringeren Kostensatz zu vergüten und über eine Pauschale nachzudenken.
    Schließlich fordert der Rechnungshof die BSG dazu auf, ihre Aufgaben
    als Fachaufsicht stärker wahrzunehmen. So solle sie die bereits
    2004 angekündigte Optimierung der Arbeitsabläufe im ASD
    "nun auch vollständig und zügig" umsetzen.

  58. Mitarbeiter sagt:

    - Vernachlässigung der Räum- und Streupflichten -

    Pressemitteilung Nr. 001-2010 vom 07.01.2010
    Geldbußen bis zu 10.000,- Euro drohen bei Vernachlässigung der Räum- und Streupflichten

    Vor dem Hintergrund der winterlichen Wetterlage haben die Behörden gehäuft Verstöße gegen die Räum- und Streupflichten der Anlieger festgestellt.

    Nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz sind die Eigentümer der an öffentliche Straßen grenzenden Grundstücke zum Winterdienst verpflichtet. Dabei sind Schnee und Winterglätte in einer für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite von mindestens einem Meter zu bekämpfen.

    In den Abend- und Nachtstunden gefallener Schnee bzw. entstehende Glätte ist an folgenden Werktagen bis 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr zu beseitigen.

    „Auch aus Rücksicht auf die Fußgänger bitte ich alle Grundstückeigentümer, ihren Winterpflichten nachzukommen. Stellt das Ordnungsamt fest, dass der Räum- und Streupflicht nicht nachgekommen wird, drohen Geldbußen bis zu 10.000 Euro“, so Stadtrat Dr. Peter Beckers für den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

    http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/20100107.1300.151426.html

    Nach Meldung wurde 2 Tage später am späten Nachmittag der Schnee beseitigt und gestreut. Und nächste Woche wahrscheinlich das gleiche Spiel. Da kann man sich nur noch an den Kopf fassen.
    Man bekommt es ja noch nicht einmal in den Institutionen des Bezirkes hin.
    Aber solch eine Mitteilung herausgeben.

  59. friedelhainer sagt:

    Wie heißt es so schön:
    Die Privatisierung kommunaler Unternehmen ist keine Lösung: »Privatisierung ist seit der Finanzkrise out. Außerdem sind die Bürger dagegen.«

  60. widerstand123 sagt:

    Seit 2003 sind knapp 20 % der Stellen in den Jugendämtern weggefallen, parallel dazu ist die Zahl der tätigen Personen um ebenfalls 20 % gegenüber 2003 gesunken. Dieser Rückgang ist zu einemnTeil Folge der Haushaltsentscheidungen und der damit zusammenhängenden
    Personaleinsparungen, zu einem kleineren Teil (ca. 1/3) auf Aufgabenverlagerungen zurückzuführen.

  61. Revoluzer sagt:

    Und trotzdem werden die Angebotsstunden immer teurer?
    Ganz einfach, weil sich die Verwaltung immer mehr aufbläht.
    Mich würden da schon x die Zahlen und Statistiken interessieren.
    Da kann ich einigen Beiträgen hier nur zustimmen, wenn sich die Verwaltung in den Bezirken immer ausbaut und die Menschen welche die Tätigkeiten durchführen abgebaut werden, wofür brauchen w2ir dann noch Bezirke?
    Ich werde die Missstände und Misswirtschaft und den ganzen Filz welcher sich da etabliert, unter Freunden streuen.
    Hier werden doch Steuergelder nur noch verwaltet. Bei denen für die es eingesetzt werden soll, kommt doch nur noch ein geringer Satz an.

  62. Privatisierungsgegner sagt:

    Angesichts leerer Kassen in Ländern und Kommunen wird die Frage nach Privatisierung immer lauter.
    Wo das Argument, man erledige die Aufgabe billiger, nicht mehr zieht, wird die Ideologie erweitert: Private können alles, was der Staat tut – nur besser und vor allem schneller.
    Der Staat sei unfähig, gesellschaftlich gebotene Leistungen zu erbringen, er sei zahlungsunfähig, seine Beschäftigten seien ohne ausreichende Dynamik.

    Öffentliche Einrichtungen müssen betriebswirtschaftliche Strukturen schaffen, wollen sie der Konkurrenz auf dem Bildungsmarkt gewachsen sein.
    Donnerstagskreis- Reihe: Erkennen und Gestalten – Nr. 39
    Titel: Privatisierung von Bildung und Erziehung und anderen Staatsaufgaben
    Eine Empfehlung eines Buches von Michel Reimon
    “Schwarzbuch Privatisierung: Wasser, Schulen, Krankenhäuser. Was opfern wir dem freien Markt?”

Leave a Reply

Wichtige Terminewichtige Termine

LETZTEKOMMENTARE

MEISTKOMMENTIERT

1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau
Deine Fotos hier! Erstellt euch dazu einen kostenlosen Account auf Flickr.com und ladet dort eure Fotos hoch. Und verseht sie mit den Tag widerstand-berlin. Und ein paar Stunden später werden dann auch eure Fotos hier auf www.WIDERSTAND-BERLIN.de gelistet. Solltet Ihr dazu fragen haben dann nehmt mit uns Kontakt auf.